Re: Cranio-Sacral-Osteopathie
Hallo Gabi,
ganz genau weiß ich es auch nicht, da ich zwar chirotherapeutisch angehaucht bin, aber die cranio-sacrale Methode noch einen Tic anders ist.
Es geht prinzipiell um die Wirbelsäule (Kranium ist der Schädel und Sacrum das Kreuzbein), man geht von einem Zusammenhang zwischen Störungen im sacralen Bereich und solchen im kranialen (also Halswirbelsäule und Kopf) aus. Und zwar therapiert man die gesamte Wirbelsäule, eben nicht nur einen Teil.
Tja... anerkannt... Es gibt genug Schulmediziner, die davon nichts halten. Ich weiß aber, dass viele Physiotherapeuten diese Methodik zumindest teilweise in ihr Programm einbauen und es gibt auch genügend Fachbücher renommierter medizinischer Fachverlage (z.B. Thieme-Verlag in Stuttgart) darüber. Also so falsch kann die Sache nicht sein. Und ich habe auch schon bei Kollegen ein paar Kostproben an Patienten gesehen. Es ist durchaus einen Versuch wert, weil es eine gute Alternative zur schulmedizinischen Medikamentenkeule ist, die ja auch immer hilft, sondern manchmal sogar die Kopfschmerzen noch verstärkt oder hervorruft (sog. medikamenteninduzierter Kopfschmerz).
Herzlichen Gruß,
Claudia