Hallo!
Ich habe mal recherchiert:
Aphthen treten oft über Jahre immer wieder in Schüben auf. Im Mundraum bilden sich dann kleine Bläschen, die sich nach dem Aufplatzen zu schmerzhaften, kraterförmigen Geschwüren entwickeln. Sie weisen einen gelben bis weißen Belag und dunkel- roten Rand auf. Nach spätestens 10 Tagen sind sie abgeheilt. Zur Behandlung stehen lokal betäubende, entzündungshemmende und antiseptische Wirkstoffe im Vordergrund.
Bewährt haben sich Auszüge von Myrrhe, Kamille und Salbei. Letzten Endes kennt niemand die definitive Ursache von Aphthen. Statistisch sind Kinder und labile Menschen mit allgemeiner Abwehrschwäche eher betroffen. Zusammenhänge mit Menstruation, Zyklusstörungen, Magen-Darm-Entzündungen aber auch dem Genuß bestimmter Nahrungsmittel (z.B.: Zitrusfrüchte, Tomaten, Gewürze, Wein, ungeschälte Walnüsse) werden angenommen. Der Nährstoff- austausch in den kleinsten Gefäßen der Mundschleimhaut soll dabei beteiligt sein. Da Aphthen auch das Symptom einer bestehenden Grundkrankheit sein können, sollte bei wiederholtem Auftreten ein Arzt mögliche Zusammenhänge prüfen. Der Arztbesuch ist insbesondere dann unvermeidbar, wenn sich die bestehende Entzündung nicht mit Sicherheit als Aphthe charakterisieren läßt. So existieren auch andere Krankheitsbilder (z.B.: Mundfäule, Mundsoor) mit anderen Ursachen und Notwendigkeiten der Vorgehensweise.
Lippenherpes, auch Herpes simplex labialis gennant, ist ein Viruserkrankung, die durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV Typ 1) hervorgerufen wird. Dabei entstehen an den Lippen kleine, nässende Bläschen. Diese Stellen sind empfindlich, schmerzen und jucken. Die Bläschen verheilen normalerweise ohne Narben, haben aber die Tendenz, wiederzukommen. Im Volksmund spricht man auch von Fieberbläschen.
Die Erkrankung ist weit verbreitet. Mehr als 90 Prozent der Erwachsenen haben Antikörper gegen HSV Typ 1 im Blut, zirka 25 Prozent haben Antikörper gegen HSV Typ 2. Jeder, der Antikörper gebildet hat, war schon einmal in Kontakt mit dem Virus. Ein Drittel aller Menschen leidet an Herpes simplex. Nur selten verläuft die Krankheit schwer.
Das HSV Typ 1 wird durch Tröpfcheninfektion, durch direkten Kontakt, z.B. beim Küssen, oder als Schmierinfektion beispielsweise beim Berühren der infizierten Stelle (z.B. eines Trinkglases) übertragen.
Die primäre, also erstmalige Infektion erfolgt meist im Kindesalter (im Alter von 3 bis 5 Jahren). Es vergehen zwei bis zwölf Tage von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit (Inkubationszeit).
Das Virus greift die obersten Zellen der Haut an. Dort bilden sich nässende Bläschen. Von der Oberhaut bewegt sich das Virus über die Nervenbahnen zu den Nervenwurzeln. Hier bleibt es in einer Art Dämmerzustand, um bei geschwächtem Immunsystem wieder aktiv zu werden.
Das Virus breitet sich entlang der Nervenbahnen auf dem umgekehrten Weg wieder Richtung Haut aus und erscheint dort in Form von Bläschen (Reaktivierung). Auslöser für eine Reaktivierung sind beispielsweise:
Fieberhafte Infektionskrankheiten (Herpes febrilis)
UV-Strahlung (Herpes solaris)
Menstruation (Herpes menstrualis)
Hormonelle (Schwangerschaft) und psychische Faktoren (Stress)
Immunschwäche
Verletzungen
Im Lauf von acht bis zehn Tagen heilen die Bläschen aus.
In beiden Fällen kann ich Teebaumöl empfehlen - obwohl ich festgestellt habe, das Aphten ganz einfach ohne alles schnell abheilen - und ich beim Herpes manchmal das Gefühl habe, es tut sich gar nichts. - In einer Notsituation entstanden, aber ich schwöre drauf: Urin! Klingt eklig, aber ist ja der Eigene und so schnell bin ich einen Herpes nie los geworden.
Gruß,
Cath