Umweltgift und Allergie - Teil 2

Hallo liebe Forumsteilnehmer,

ich habe jetzt zwar einen neuen Thread aufgemacht, aber ich leide unter ähnlichen Problemen wie unten von Babe beschrieben. In Möbelhäusern, Parfümerien, Lederbekleidungsläden u.a. ist sofort meine Nase verstopft und die Augen tränen. Als ich vor zwei Jahren in eine neue Wohnung gezogen bin, ist es da auch noch schlimmer geworden. Ein Test des baubiologischen Instituts hat leichte Auffälligkeiten in erhöhter Weichmacherbelastung gefunden. Jetzt ist es aber so, dass es kaum Wohnungen gibt, wo nicht irgendwelchen Chemikalien, von Lösungsmitteln bis Formaldehyd, verwendet wurden.
Da ich - auch finanziell gesehen - jetzt nicht sofort ausziehen kann und ich diese Symptome auch in anderen Wohnungen (vor allem Neubauten und sanierten Altbauten) habe, ist meine Frage, wie ich meine „Toleranzgrenze“ etwas erhöhen kann. Nach der Übersiedlung habe ich auch starken Haarausfall bekommen, aber kann es nicht konkret auf einen bestimmten Auslöser zurückführen. Ich bin schon ziemlich fertig, weil ich - bis auf eine Gastritis Typ A mit perniziöser Anämie, die diagnostiziert wurde - keinerlei Anhaltspunkte habe.
Gibt es eine Möglichkeit, bis zur Findung einer neuen Wohnung etwas zu machen, um meine „chemische Belastbarkeit“ zu erhöhen? Die Ärzte habe ich schon alle ausgeschöpft, sie schütteln nur den Kopf. Für Tips wäre ich dankbar. Danke im voraus!

Hallo,

da kann man schon was machen. Erstmal ist der Expositionsstopp
wichtig. D.h. Schadstoffquelle ausfindig machen und eliminieren.
Wenn das nicht möglich ist, gibt es anderweitige Methoden um die
Wohnung zu säubern:

  1. Photokatalysator: http://www.vitan-papier.de

Ein Katalysator auf Titan-dioxyd Basis zerlegt Schadstoffe, wenn
diese auf das beleuchtete Papier treffen.

  1. Keratin-Faser: http://www.amnos.de

seit 1940 weiss man, das die Eiweisfaser der Schafwolle aggessiv
eine Menge toxischer Substanzen chemisch (in 2 Schritten) und
pysikalisch (durch anhaften/festkleben) bindet. Die
Funktion des Vlies hält Jahrzehnte (hängt aber auch von der Stärke
der Giftexposition ab).

  1. Katalysator im Teppichboden. http://www.duraair.de

Toxische Chemikalien werden vom Teppichboden zerlegt.

  1. EM - Effektive Mikroorganismen http://www.emiko.de

EM besteht aus 80 verschiedenen Pilz und Bakterienkulturen.
Diese zerlegen auf Mülldeponien (in Japan) Sondermüll und sind
100% biokompatible. Man kann diese auch in der heimischen
Wohnung anwenden und mit EM-Verdünnung putzen. In
Deutschland werden die EM in ca. 10000 Haushalten für Wohnhygiene
eingesetzt.

Du hast vermutlich eine Multiple Chemikalien Sensibilität;
damit gehörst du zu den „priviligierten“ Menschen, die Wissen,
wie Giftstoffe den Körper und die Gesundheit ruinieren.
Infos zum Thema MCS findest du hier:

http://www.mcs-cfs-initiative.de

Literatur: Max Daunderer * Gifte im Alltag * ISBN: 3-406-42095-8 Buch anschauen

Gruß & viel Glück

Oliver-Michael