Verschiedene Symptome

Hallo Zusammen!

Ich kenne eine Frau, die seit einigen Jahren unter Herzschmerzen leidet. Sie ist vor ein paar Jahren zwei Mal ohnmächtig geworden, hatte Herz- Kreislauf- Beschwerden und Atemprobleme, wollte sich damals aber nicht helfen lassen.
Leider hat sie nicht nur das. Sie leidet unter Venenproblemen, bzw. hat Krampfadern. Was passiert, wenn sie nicht behandelt werden??
Zudem leidet sie unter Gelenkverformungenm, bspw. sind ihre Fingerkuppen dick.
Ihr sind alle Zähne ausgefallen, was wohl nicht an mangelder Hygiene lag.
Das Neueste ist, dass sie unter Nasenbluten leidet, vor allem wenn sie sich aufregt. Zudem hat sie das Gefühl, dass das linke Auge etwas hängt.

Ich weiß, dass sind viele Symptome auf einmal und alle wurden bisher nicht behandelt…

Worauf könnte all das hindeuten??

Liebe Grüsse*Diana

Ich kenne eine Frau, die seit einigen Jahren unter
Herzschmerzen leidet. Sie ist vor ein paar Jahren zwei Mal
ohnmächtig geworden, hatte Herz- Kreislauf- Beschwerden und
Atemprobleme, wollte sich damals aber nicht helfen lassen.
Leider hat sie nicht nur das. Sie leidet unter Venenproblemen,
bzw. hat Krampfadern. Was passiert, wenn sie nicht behandelt
werden??
Zudem leidet sie unter Gelenkverformungenm, bspw. sind ihre
Fingerkuppen dick.
Ihr sind alle Zähne ausgefallen, was wohl nicht an mangelder
Hygiene lag.
Das Neueste ist, dass sie unter Nasenbluten leidet, vor allem
wenn sie sich aufregt. Zudem hat sie das Gefühl, dass das
linke Auge etwas hängt.

Ich weiß, dass sind viele Symptome auf einmal und alle wurden
bisher nicht behandelt…

Worauf könnte all das hindeuten??

Da deutet zuerst einmal darauf, dass diese Frau dringend einen Arzt aufsuchen sollte, was sie bisher anscheinend nicht getan hat.
Weiterhin ist zu vermuten, dass ihr entweder ihr gesundheitlicher Zustand egal ist, oder sie große Angst vor medizinischen Behandlungen hat.
Gruß
KH

Das ist ja witzig…
Hi K.H.!

Worauf könnte all das hindeuten??

Da deutet zuerst einmal darauf, dass diese Frau dringend einen
Arzt aufsuchen sollte,

Genau DAS wollte ich gerade auch genau so wortwörtlich schreiben! *gg*
Kannst du Gedankenlesen? *schmunzel*

Aber im Ernst:
Ich kann mich K.H. nur anschließen, die Frau gehört dringend zum Arzt! Weitere Worte oder gar Diagnoseversuche sind hier völlig überflüssig!!

Gruß,
Sharon

Danke, das weiß ich leider auch! Das ist ja gerade das Problem. Diese Frau wird in der nächsten Zeit nicht zum Arzt gehen, weil es einfach nicht durchführbar ist. Leider kann man dieser Frau mit dem Rat „Geh einfach zum Arzt“ nicht helfen, sonst würde ich hier nicht schreiben…

Irgendwie logisch, oder?

*Diana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Du könntest einen Arzt stellvertretend aufsuchen und ihm das Problem schildern. Der müsste dann schon ein paar Vorgehensweisen zur Hand haben (Hausbesuch, Zwangseinweisung etc, such Dir was aus…).

Gruss,

Herb

Tja
Hi!

Leider kann man dieser Frau mit dem Rat „Geh einfach zum Arzt“ nicht helfen,
sonst würde ich hier nicht schreiben…
Irgendwie logisch, oder?

Schon, aber was erwartest du denn?
Sollen wir hier sagen, sie hat das und das und soll die und die Medis nehmen und einer aus dem Forum wird sie gar online operieren? Das funktioniert so nicht.

Aus den geschilderten Symptomen geht zweifelsfrei hervor, daß die Frau massive Probleme hat und zwar mit dem Herz-Kreislaufsystem. Geht sie nicht zum Arzt, wird sie es wohl nicht mehr lange machen. Sie spielt gerade mit ihrem Leben.

'tschuldige die harten Worte, aber es ist so.

Das einzige was man machen kann, ist die Frau zum Arzt zu schleppen. Das ist auch das einzige, was du oder andere Bekannte machen können!

Vielleicht könnt ihr sie ja davon überzeugen. Ihr solltet durchaus ihr dabei ruhig unmißverständlich und ohne die Sache zu beschwichtigen/verschönigen die Sachlage klar machen: sie könnte durchaus am nächsten Tag tot umfallen.
Geht sie daraufhin dennoch nicht freiwillig zum Arzt, könnt ihr sie leider nicht wirklich zwingen oder wie Herb schrieb eine Zwangseinweisung machen, das geht hier leider nicht.

Was ihr hier aber machen könnt, wäre beim nächsten Mal, wenn sie wieder Probleme hat schon beim geringsten Anzeichen davon sofort einen Arzt, besser noch den Notarzt zu rufen!

Herb’s Idee mit dem Hausarzt ist zwar nicht schlecht, aber dessen Möglichkeiten sind hier begrenzt. Der Notarzt hingegen wird die Frau auf jeden Fall ins Krankenhaus mitnehmen - auch erstmal gegen ihren Willen, wo sie dann erstmal richtig versorgt wird und ev. sogar länger dabehalten wird.
Der Hausarzt wird sie zwar auch behandeln, kann sie aber nicht festhalten, die Docs im Krankenhaus dagegen schon eher - wenn auch nicht rechtlich, aber sie üben meist einen massiveren Druck aus, wenn es angebracht ist. Gegen ärztlichen Rat das Krankenhaus zu verlassen ist zwar durchaus möglich, aber da wird sie sich das wohl eher überlegen.

Außerdem wird sie im Krankenhaus viel mehr auf den Kopf gestellt werden mit vielen Untersuchungen etc. Wenn sie dann sieht, wieviel Aufwand wegen ihr betrieben wird und wie mehrere (!) Ärzte und nicht nur Bekannte sich Sorgen machen, wird sie vielleicht begreifen, wie ernst es wirklich ist.

Daneben sollte man nach den Ursachen forschen, wie K.H. schon schrieb, warum sie nicht zum Arzt gehen will und dort mal ansetzen - das aber bitte nur parallel oder nach dem Krankenhausaufenthalt! Nicht erst wochenlang forschen und sie dann erst zum Arzt bringen!

Zu K.H.'s Vermutungen möchte ich noch hinzufügen, daß sie vielleicht auch die Umstände fürchtet. Das ist bei älteren oder alleinstehenden Personen erfahrungsgemäß oft der Fall. Also z.b. wer kümmert sich um die Wohnung, ev. Haustiere, wichtige Angelegenheiten wie Behördengänge, oder bei alten Personen oft die bange Frage: gehe ich erst ins Krankenhaus, lande ich bald im Altersheim etc etc.
Sie fürchten oft, daß dann ihr Leben völlig aus den Fugen gerät und sie nach dem Krankenhausaufenthalt Probleme haben.

Sollte sowas zutreffen, seid auch wieder ihr gefragt. Dabei sollte man der Frau dann helfen und was wichtig ist: ihr auch klarmachen, daß sich jemand um sie kümmert und sie nicht alleine ist (!), sei es daß einer der Bekannten oder Familie die Aufgaben übernimmt und die Frau entlastet oder daß man sich an entsprechende Hilfswerke wendet. In den meisten Häusern gibt es einen Sozialdienst oder man wendet sich an die Caritas o.ä.

Aber egal wie, schafft die Frau zum Arzt! Den Rest kann man dann noch regeln!

Gruß,
Sharon

2 „Gefällt mir“

Hallo Sharon,

Der Notarzt hingegen
wird die Frau auf jeden Fall ins Krankenhaus mitnehmen - auch
erstmal gegen ihren Willen, wo sie dann erstmal richtig
versorgt wird und ev. sogar länger dabehalten wird.

Was du schreibst ist fast alles gut und richtig, aber auch der Notarzt wird niemanden gegen seinen Willen mitnehmen können, es sei denn es handelt sich um einen bewußtlosen Patienten. Aber auch der bewußtloseste Patient kommt irgendwann wieder zu sich und dann kann ihn oder sie niemand daran hindern, das Krankenhaus zu verlassen.Das mag im Einzelfall tragisch sein,es ist aber im Prinzip völlig richtig dass jeder Mensch über sein Schicksal selber entscheiden kann (Ausnahme:stuck_out_tongue:sychische Erkrankung mit Selbst- oder Fremdgefährdung).
Gruß
KH der auch schon mal auf eigene Verantwortung ein Krankenhaus verlassen hat.

Hi!

Was du schreibst ist fast alles gut und richtig, aber auch der
Notarzt wird niemanden gegen seinen Willen mitnehmen können,
es sei denn es handelt sich um einen bewußtlosen Patienten.

Klar, du hast recht :wink:
Ich meinte das vielmehr so, daß wenn es ihr wirklich schlecht geht mit z.b. starker Dyspnoe und Kreislaufkollaps, wird sie sich nicht wirklich „wehren“ können :wink:

Außerdem hoffe ich hier auf einen besonderen Umstand: man sagt, Ärzte stehen immer mit einem Fuß im Gefängnis. Sprich, wenn der Notarzt die Frau nicht mitnimmt, könnte ihm eine Klage drohen wegen unterlassener Hilfeleistung o.ä. - das ist jedem Arzt jederzeit bewußt. Daher würde der gerufene Arzt nach Möglichkeit jeden Hebel in Bewegung setzen, um die Frau in ein Krankenhaus zu bringen.
Und dabei wird er sich durch ein einfaches Nein ohne ausreichende Begründung, die auch vor dem Richter Bestand hält, bei einer eindeutigen Indikation für eine lebensnotwendige (!) Therapie nicht abhalten lassen!

Notfalls - was ja auch für Selbstmörder gilt - steht er solange daneben, bis die Frau das Bewußtsein verliert, um sie dann mitzunehmen!!

Aber auch der bewußtloseste Patient kommt irgendwann wieder zu
sich und dann kann ihn oder sie niemand daran hindern, das
Krankenhaus zu verlassen.

Richtig, aber die Ärzte werden mehr Druck ausüben können und sie mit fachlichen Argumenten eher überzeugen können zu bleiben.
Haut sie einfach klammheimlich ab, kann man wirklich nichts machen, als sie dann bei erneuten Problemen wieder hinzubringen.

Das mag im Einzelfall tragisch
sein,es ist aber im Prinzip völlig richtig dass jeder Mensch
über sein Schicksal selber entscheiden kann

Ja, das ist wirklich tragisch. Weil man da als Außenstehender so macht- und hilflos ist… :-/
Am schlimmsten ist der leider häufige Fall, daß die Leute genau aus den genannten Gründen (Angst z.b.) nicht zum Arzt gehen und wenn sie sich dann doch irgendwann überwinden, ist es oft zu spät…

Und ich möchte hier nicht den Rat geben, die Frau einfach ihrem Schicksal zu überlassen, wenn nicht vorher alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Ich nehme an, das siehst du genauso :wink:

Gruß,
Sharon

Hallo Sharon!

Es hört sich besser an „Ich kann keine Ferndiagnose machen und es deutet auf zu viel hin“ als „die Frau muss zum Arzt“. Das hört sich sehr leichtgemacht an und natürlich weiß ich dies selber.
Das Forum hier ist ein verzweifelter Versuch, der Frau in irgendeiner Weise zu helfen, auch wenns nur Vermutungen und Informationen betrifft.
Ich fürchte, die Frau würde einen Herzinfarkt bekommen, wenn sie einen Arzt auf einmal in ihrer Wohnung sieht… deswegen sind solche Versuche sehr gewagt… Wenn sie Arzt oder Psychotherapeut hört, blockt sie direkt ab.

Trotzdem Danke!

*Diana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Diana!

Ich kann dich sehr gut verstehen, aber leider kann man in dem Fall wirklich nichts anderes machen, als bereits geschrieben.

Ich fürchte, die Frau würde einen Herzinfarkt bekommen, wenn
sie einen Arzt auf einmal in ihrer Wohnung sieht…

Ich würde es trotzdem riskieren!

Warum? -> versuchten wir schon dir nahezulegen, aber anscheinend muß ich doch konkreter werden. Ich wollte das eigentlich vermeiden und tue es hier auch nur mit größtem Unbehagen!
Aber na gut…

Die Symptome deuten darauf hin, daß die Frau einen zu hohen Blutdruck hat. Sowas ist erstmal nicht schlimm, sofern es bald behandelt wird, aber anscheinend ist das nicht passiert und der Rest der Symptome deutet bereits auf SCHWERWIEGENDE Folgeschäden hin.
Die Symptomenschilderung läßt vermuten, daß durch den länger bestehenden hohen Blutdruck das Herz bereits schwerst geschädigt ist, und zwar wirklich massiv, wenn schon Probleme mit den Beinvenen und Atemstörungen und nebenbei auch neurologische Ausfälle (hängendes Auge) auftreten.

Das Herz der guten Dame ist mittlerweile völlig überlastet und versagt bereits zunehmend!!!
Wenn man da nicht schleunigst gegenwirkt, liegt die Frau in nächster Zeit tot im Bett! Von alleine oder mit irgendwelchen Hausmittelchen ist da nichts mehr zu machen. Das Herz wird immer schlechter und schlechter werden bis es ganz den Geist aufgibt.
Bei solchen Aussichten wäre es mir (!) SCHEISSEGAL (tschuldigung), ob die Frau sich erschreckt, wenn ein Arzt plötzlich vor ihr steht!

Ich kann es sehr gut nachvollziehen, vor welchen Problemen ihr steht, ich habe auch manchmal mit solchen Fällen zu tun - aber es bleibt dennoch dabei: „schafft die Frau zum Arzt“ ist das einzige an Hilfe, was man dir mitgeben kann…

Tut mir leid, daß ich dir nicht mehr praktische Tipps geben kann :-/
Aber versucht es wirklich! Zieht notfalls noch andere Personen dazu, die mit der Frau reden, mehr fällt mir leider auch nicht ein :frowning:

Gruß,
Sharon

selbstbild
Hallo du,

Ich kenne eine Frau, die…
Worauf könnte das hindeuten??

darauf, dass sie dir vertraut. dass du ihr wichtig bist. dass sie deine nähe zulässt. dass sie in deiner gegenwart über sich nachdenkt. dass du entspannt genug bist, ihr beim suchen zuzuhören, ohne einzugreifen. und darauf, dass sie ihren körper neben dir stärker wahrnimmt als sonst.

herzlich,

geduld
Hi,

Du könntest einen Arzt stellvertretend aufsuchen und ihm das
Problem schildern. Der müsste dann schon ein paar
Vorgehensweisen zur Hand haben (Hausbesuch, Zwangseinweisung
etc, such Dir was aus…).

wichtig ist, dass wohngeldstelle und sozialamt rechtzeitig von ihrer bevorstehenden wahrscheinlich längeren abwesenheit informiert werden, damit sie während des stationären aufenthaltes nicht obdachlos wird.

Gruss,

1 „Gefällt mir“

Hallo Sharon!

Danke für deine offenen Worte! Ich habe mir ähnliches bereits gedacht und damit gerechnet, dass es auf was Schlimmes hindeutet…
Die Frau ist die Mutter einer Freundin- ich selbst habe mit ihr noch nie zu tun gehabt, versuche jedoch meine Freundin zu überzeugen, dass sie was macht- mit mir, wenn sie will. Ich habe es also leider nicht in der Hand, wirklich ernsthaft einzugreifen, weil sie unbedingt eine Vertraute braucht. Ansonsten haben sich alle von ihrer Familie von ihr abgewandt. Habe unter „Psychologie“ mehr geschrieben, wenn es dich interessiert.

Ich werde mit meiner Freundin reden…

Liebe Grüsse*Diana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Liebe Biggi, die Frau vertraut mir leider gar nicht, da wir uns noch nie getroffen haben- sie ist die Mutter einer guten Freundin von mir.

Es tut mir leid, wenn ich missverständlich geschrieben habe.

Gruß*Diana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Liebe Diana,

die Frau vertraut mir leider gar nicht, da wir
uns noch nie getroffen haben - sie ist die Mutter
einer guten Freundin von mir.

Dafür weißt du aber viel von ihr.

Herzlich,