Nochmal zum Gaehnen
(Autor: T y c һ i, Frage gestellt am Di, 18. Mai 2004)
Hallo Leute
Ich moechte gerne wissen, warum wir gaehnen, wenn wir muede sind.
Im Archiv war ich schon. Dort stand, dass es Sauerstoffmangel sei -
dem wurde widersprochen - und dass die heftigen Muskelanspannungen am
Kopf beim Gaehnen belebend wirken wuerden, was aber auch gleich
wieder bestritten wurde, wegen der Sinnlosigkeit dessen kurz vor dem
Einschlafen.
Also wenn die Sauerstoffmangeltheorie richtig waere, dann bliebe
immer noch die Frage, warum Muedigkeit zu Sauerstoffmangel fuehre.
Der richtigen Antwort naehern wir uns nur dann, glaube ich, wenn wir
verstehen, was Muedigkeit ist, d.h. warum muessen wir schlafen?
Dafuer kenne ich zwei Theorien: 1. Giftstoffe sammeln sich an und
muessen abgebaut werden. Glaube ich aber nicht so ganz. 2. Das Gehirn
braucht Ruhezeiten ohne Input, um die Eindruecke des Tages zu
verarbeiten. Wenn wir eine Nacht in einem dunklen, stillen Raum
liegen und uns zwingen, wach zu bleiben, warum sind wir dann nicht
ebenso erholt wie nach einer durchschlafenen Nacht? Der Input ist
doch gleich. Das kann also auch nicht die volle Wahrheit sein.
Weiss es einer genau?
Tychi
Ich moechte gerne wissen, warum wir gaehnen, wenn wir muede sind.
Im Archiv war ich schon. Dort stand, dass es Sauerstoffmangel sei -
dem wurde widersprochen - und dass die heftigen Muskelanspannungen am
Kopf beim Gaehnen belebend wirken wuerden, was aber auch gleich
wieder bestritten wurde, wegen der Sinnlosigkeit dessen kurz vor dem
Einschlafen.
Also wenn die Sauerstoffmangeltheorie richtig waere, dann bliebe
immer noch die Frage, warum Muedigkeit zu Sauerstoffmangel fuehre.
Der richtigen Antwort naehern wir uns nur dann, glaube ich, wenn wir
verstehen, was Muedigkeit ist, d.h. warum muessen wir schlafen?
Dafuer kenne ich zwei Theorien: 1. Giftstoffe sammeln sich an und
muessen abgebaut werden. Glaube ich aber nicht so ganz. 2. Das Gehirn
braucht Ruhezeiten ohne Input, um die Eindruecke des Tages zu
verarbeiten. Wenn wir eine Nacht in einem dunklen, stillen Raum
liegen und uns zwingen, wach zu bleiben, warum sind wir dann nicht
ebenso erholt wie nach einer durchschlafenen Nacht? Der Input ist
doch gleich. Das kann also auch nicht die volle Wahrheit sein.
Weiss es einer genau?
Tychi
Artikelbaum anzeigen
Re: Nochmal zum Gaehnen
(Autor: Ј е n ѕ Р о l z е, Antwort nach 22 Min)
Hallo
Ich glaube bei quarks und co wurde das so erläutert:
Wenn wir müde sind oder der Körper "schlafbereit" ist werden atmung udn herzschlag "heruntergefahren" da wir in Ruhe nicht auf voller Leistung fahren müssen.
Wenn wir allerdings in diesem Zustand noch aktiv sind, wird mit dem Gähnen zusätzlicher Sauerstoff "eingeholt". Im Prinzip doch irgendwie Sauerstoffmangel.
Ich glaube bei quarks und co wurde das so erläutert:
Wenn wir müde sind oder der Körper "schlafbereit" ist werden atmung udn herzschlag "heruntergefahren" da wir in Ruhe nicht auf voller Leistung fahren müssen.
Wenn wir allerdings in diesem Zustand noch aktiv sind, wird mit dem Gähnen zusätzlicher Sauerstoff "eingeholt". Im Prinzip doch irgendwie Sauerstoffmangel.
Re^2: Nochmal zum Gaehnen
(Autor: T ү c һ і, Antwort nach 35 Min)
Hallo
Ich glaube bei quarks und co wurde das so erläutert:
Wenn wir müde sind oder der Körper "schlafbereit" ist werden
atmung udn herzschlag "heruntergefahren" da wir in Ruhe nicht
auf voller Leistung fahren müssen.
Wenn wir allerdings in diesem Zustand noch aktiv sind, wird
mit dem Gähnen zusätzlicher Sauerstoff "eingeholt". Im Prinzip
doch irgendwie Sauerstoffmangel.
Und stellt dich diese Erklaerung zufrieden? Ich glaube bei quarks und co wurde das so erläutert:
Wenn wir müde sind oder der Körper "schlafbereit" ist werden
atmung udn herzschlag "heruntergefahren" da wir in Ruhe nicht
auf voller Leistung fahren müssen.
Wenn wir allerdings in diesem Zustand noch aktiv sind, wird
mit dem Gähnen zusätzlicher Sauerstoff "eingeholt". Im Prinzip
doch irgendwie Sauerstoffmangel.
Mich nicht. Warum wird der Koerper schlafbereit? Warum erleidet er
dann einen Sauerstoffmangel? Der Sauerstoffgehalt der Luft ist der
Gleiche wie vor der Muedigkeit und warum soll Gaehnen helfen? Wir
koennten doch auch einfach tiefer atmen.
Tychi
Re^3: Gaehnen
(Autor: е n g е l s a u g е, Antwort nach 4 h, 55 Min)
Hallo Tychi.
Mich nicht. Warum wird der Koerper schlafbereit?
Wir leben in einem System der Polaritäten. Tag/Nacht, hell/dunkel, warm/kalt, laut/leise, Bewegung/Ruhe, wachen/schlafen,...
Die ersten Sonnenstrahlen geben den Hormondrüsen Bescheid, dass der "aktive Wachzustand" beginnt und diese tun fleissig ihren Job, den ganzen lieben Tag lang. Der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren, damit du dich bewegen kannst, essen, arbeiten, denken,...
Wenn die Sonne wieder untergeht, geht der Stoffwechsel mit runter, dann ist die Phase "passive Ruhe" dran (das Farbspektrum des Sonnenlichts ist abends ein anderes; das UV-Licht ist der wichtigste Botenstoff für den Stoffwechsel). Ruhe und Regeneration.
Gähnen balanciert viele Energiesysteme in unserem Körper wie z.B. das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur, es entspannt auch den gesamten Schädelbereich. Durch das Kiefergelenk fliessen viele Nerven zum Gehirn. Gähnen unterstützt die Atmung und steigert die Wahrnehmung.
Wenn wir müde sind oder der Körper "schlafbereit" ist werden
atmung udn herzschlag "heruntergefahren" da wir in Ruhe nicht
auf voller Leistung fahren müssen.
Wenn wir allerdings in diesem Zustand noch aktiv sind, wird
mit dem Gähnen zusätzlicher Sauerstoff "eingeholt". Im Prinzip
doch irgendwie Sauerstoffmangel.
Und stellt dich diese Erklaerung zufrieden?atmung udn herzschlag "heruntergefahren" da wir in Ruhe nicht
auf voller Leistung fahren müssen.
Wenn wir allerdings in diesem Zustand noch aktiv sind, wird
mit dem Gähnen zusätzlicher Sauerstoff "eingeholt". Im Prinzip
doch irgendwie Sauerstoffmangel.
Mich nicht. Warum wird der Koerper schlafbereit?
Die ersten Sonnenstrahlen geben den Hormondrüsen Bescheid, dass der "aktive Wachzustand" beginnt und diese tun fleissig ihren Job, den ganzen lieben Tag lang. Der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren, damit du dich bewegen kannst, essen, arbeiten, denken,...
Wenn die Sonne wieder untergeht, geht der Stoffwechsel mit runter, dann ist die Phase "passive Ruhe" dran (das Farbspektrum des Sonnenlichts ist abends ein anderes; das UV-Licht ist der wichtigste Botenstoff für den Stoffwechsel). Ruhe und Regeneration.
Warum erleidet er dann einen Sauerstoffmangel?
Sauerstoff bringt Energie. Wie schon erwähnt wurde, sollte der Körper ja eigentlich ruhen, ist man aber weiter aktiv trotz des reduzierten Stoffwechsels, versucht der Körper irgendwie zusätzlich Energie zu bekommen..
Der Sauerstoffgehalt der Luft ist der gleiche wie vor der
Muedigkeit und warum soll Gaehnen helfen?
Kim da Silva:Muedigkeit und warum soll Gaehnen helfen?
Gähnen balanciert viele Energiesysteme in unserem Körper wie z.B. das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur, es entspannt auch den gesamten Schädelbereich. Durch das Kiefergelenk fliessen viele Nerven zum Gehirn. Gähnen unterstützt die Atmung und steigert die Wahrnehmung.
Wir
koennten doch auch einfach tiefer atmen.
*gähnender* gruss engelsaugekoennten doch auch einfach tiefer atmen.
Re: Nochmal zum Gaehnen
(Autor: W е і n b е r g е r Μ а t t һ i a s, Antwort nach 39 Min)
Hallo!
Ganz einfach: da keiner weiss warum wir gähnen werden verschiedene
Theorien aufgestellt. Diese Theorien müssen sich dann gegeneinander
behaupten; und die die sich am besten in den Köpfen verankert hat
gewonnen-egal ob richtig oder nicht. ;-))
Das mit dem Sauerstoffmangel ist einfach und irgendwo teils
einleuchtend-aber eben falsch. Hat man im Labor getestet, d.h. den
Sauerstoffgehalt vermindert-dabei ist die Gähnrate nicht gestiegen.
Da fleischfressende Tiere wesentlich mehr gähnen als Pflanzenfresser-
vor allem wenn sie sich auf der Jagd befinden-vermutet man das Gähnen
die allgemeine Wachheit steigert.
Und da wir (und andere Tiere) im Gesicht so viele Muskeln (mit
entsprechend vielen Rezeptoren) haben könnte durch gähnen eine
Unmenge an Infos ans Gehirn gesendet werden das darauf mit mehr
"Wachheit" reagiert.
Macht aber vorm schlafen nur teils Sinn. Vielleicht muss man die
verschiedenen Arten des Gähnens auch trennen und einzeln untersuchen.
Tschüss
Matthias
Ganz einfach: da keiner weiss warum wir gähnen werden verschiedene
Theorien aufgestellt. Diese Theorien müssen sich dann gegeneinander
behaupten; und die die sich am besten in den Köpfen verankert hat
gewonnen-egal ob richtig oder nicht. ;-))
Das mit dem Sauerstoffmangel ist einfach und irgendwo teils
einleuchtend-aber eben falsch. Hat man im Labor getestet, d.h. den
Sauerstoffgehalt vermindert-dabei ist die Gähnrate nicht gestiegen.
Da fleischfressende Tiere wesentlich mehr gähnen als Pflanzenfresser-
vor allem wenn sie sich auf der Jagd befinden-vermutet man das Gähnen
die allgemeine Wachheit steigert.
Und da wir (und andere Tiere) im Gesicht so viele Muskeln (mit
entsprechend vielen Rezeptoren) haben könnte durch gähnen eine
Unmenge an Infos ans Gehirn gesendet werden das darauf mit mehr
"Wachheit" reagiert.
Macht aber vorm schlafen nur teils Sinn. Vielleicht muss man die
verschiedenen Arten des Gähnens auch trennen und einzeln untersuchen.
Tschüss
Matthias
Re: Nochmal zum Gaehnen
(Autor: Μ i ѕ t е r Ј ο n е ѕ, Antwort nach 42 Min)
Hallo Tychi,
teils bewiesen, teils Theorie:
evolutionär bedingt hat sich der Mensch dem Tag-Nacht-Rhythmus angepasst und demnach wacht er tagsüber und schläft nachts. Bei nachtaktiven Tieren ist es genau umgekehrt. Durch zwei nervale Systeme wird die aktive Zeit und der Schlaf(die Regeneration) gesteuert.Und deshalb ist die Nachtarbeit für den Menschen auch langfristig äußerst ungesund.Der Input in einem dunklen, stillen Raum ist nach wie vor da (erhaltende Systeme im Wachzustand, die Energie des "Wachhaltens" usw.).
Der Schlaf wird hauptsächlich hormonell eingeleitet. Die Atmung ist nicht mehr so tief wie in der aktiven Zeit und deshalb steigt das CO2
im Blut an. Es wird durch die vertiefte Ausatmung (nach dem Gähnen!) abgeatmet.
Richtig und unwiederlegbar ist aber folgende Theorie:
Durch ausgiebiges Gähnen werden (wenn man so richtig müde ist) unliebsame Gäste sehr effektiv aus dem Haus getrieben! :-)) Das Gähnen hat also vorwiegend seine soziale Berechtigung.
Gruß Mister Jones
teils bewiesen, teils Theorie:
evolutionär bedingt hat sich der Mensch dem Tag-Nacht-Rhythmus angepasst und demnach wacht er tagsüber und schläft nachts. Bei nachtaktiven Tieren ist es genau umgekehrt. Durch zwei nervale Systeme wird die aktive Zeit und der Schlaf(die Regeneration) gesteuert.Und deshalb ist die Nachtarbeit für den Menschen auch langfristig äußerst ungesund.Der Input in einem dunklen, stillen Raum ist nach wie vor da (erhaltende Systeme im Wachzustand, die Energie des "Wachhaltens" usw.).
Der Schlaf wird hauptsächlich hormonell eingeleitet. Die Atmung ist nicht mehr so tief wie in der aktiven Zeit und deshalb steigt das CO2
im Blut an. Es wird durch die vertiefte Ausatmung (nach dem Gähnen!) abgeatmet.
Richtig und unwiederlegbar ist aber folgende Theorie:
Durch ausgiebiges Gähnen werden (wenn man so richtig müde ist) unliebsame Gäste sehr effektiv aus dem Haus getrieben! :-)) Das Gähnen hat also vorwiegend seine soziale Berechtigung.
Gruß Mister Jones
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Re^2: Nochmal zum Gaehnen
(Autor: M і s t e r Ј o n e ѕ, Antwort nach 9 h, 44 Min)
es heißt natürlich unw_i_derlegbar :-)
Du kannst auf diesen Artikel nicht antworten.
Dieser Artikelbaum ist im Archiv des Experten-Forums von wer-weiss-was zum Thema "Medizin" archiviert. Es handelt sich um keine aktuelle Diskussion, daher kann auf die Artikel nicht mehr geantwortet werden.
Folgende Artikel könnten Dich auch interessieren:
Öfter GähnenMüdigkeit+Gähnen
Warum muss man Gähnen ?
Gähnen bei Aufregung
Mal wieder Gähnen!
Suche Infos zu Erdplatten & Erdbeben in D
Erschöpfungszustände, Müdigkeit
Manchmal Massive Probleme beim Einschlafen
Familie Kalauer
bin ich der einzige...
Beim Gähnen - Klopfen im Ohr
Drehschwindel bei bestimmter Kopflage
vorheriger Artikelbaum
(Flimmerskotom)
(Schwangerschaft und Chlamydien)
nächster Artikelbaum















