eine Verwandte von mir bekommt aufgrund einer Krebserkrankung Chemotherapie.
Seitdem leidet sie unter extrem rissiger und trockener Haut an den Händen und
brüchigen Fingernägeln. Manchmal spannt die Haut unangenehm.
Was kann sie dagegen tun?
Welche Creme hilft?
Gibt es geeignete Hausmittel?
Hallo Tato,
vielleicht sollte sie sich aus der Apotheke „Kaufmann`s Creme“ holen.
Ohne Konservierungsstoffe und Parfüme. Und wirklich sehr gut gegen rissige Haut.
Grüße Almut
Ich würde mal die behandelnden Ärzte fragen, ob das Problem typisch ist für eines der eingesetzten Therapeutika und ob es speziell was dagegen gibt.
Ansonsten: Panthenol Salbe (zB Bepanthen) oder Neutrogena Handcreme.
Danke für die bisherigen Antworten,
die Ärztin hat gesagt, dass das üblich ist, konnte aber auch nichts dagegen
machen.
Da es aber recht schlimm aussieht und mit Sicherheit sehr unangenehm ist, weil
die Hände spannen, möchte ich ihr gerne helfen.
Normale Cremes haben da bisher wenig bewirken können.
Bepanthen ist vom Wirkstoff und Konzentration gleich der Aldi-Wund und Brandsalbe, die Salbengrundlage ist unterschiedlich, nachteil, sie ist billiger
Neutrogena, hier gibt es eine Version, die, wenn ich mich richtig erinnere, Neutrogena D heißt, sie hat mir gut geholfen, die einfache N. hat bei mir nicht viel bewirkt.
gute Besserung
volker
ein anderer Ansatz als direkt die Haut behandeln, wäre die
„Ursache“ zu behandeln.
Dem ist grundsätzlich absolut zuzustimmen!!!
Es gibt den Ansatz in der Homöopathie bei Chemotherapie bei
Krebs potenziertes Sulphur zusätzlich zu geben.
siehe unten!
Das nimmt der Chemotherapie nichts an ihrer Wirkung, wenn sie
denn wirkt, allerdings minimiert es die Nebenwirkungen.
Und rissige trockene Hände sind prädestiniert mit Sulphur
behandelt zu werden.
Diese Art der Verschreibung (Chemotherapie = Sulfur oder 2., 3. Variante usw.) entspricht nicht dem Ansatz der k l a s s i s c h e n Homöopathie. Es sind genau genommen viele andere Möglichkeiten denkbar,; eine Entscheidung ist nur aufgrund des vorliegenden Einzelfalles zu treffen, d.h. die Arzneimittelauswahl ist bei gleicher vorliegender Erkrankung immer individuell verschieden (wie genaugenommen die Erkrankung von Seiten der Symptomatik her beim Patienten). Eine Verschreibung nach „Katalog“ ist handwerklich zweifelhaft (entschuldigung, dass ich so streng urteile!).
Ich könnte mir vorstellen, daß Sulphur in der LM6 hilfreich
sein könnte. (Aber genauso - als Vorstellung und/oder Tipp -
nicht als Verordnung.)
Schönen Gruß
Kerstin
Grundsätzlich ist der Einsatz der klassischen Homöopathie durch einen „Spezialisten“ aber durchaus eine ernsthaft in Betracht zu ziehende Option.
(Ich hoffe du bist nicht böse; ich wollte nur ergänzen).