mein Problechen ist mehr oder weniger im Topic beschrieben. Ich darf kurzfristig - dafür aber Hammerdosen - Cortison mampfen bzw. schmieren; wobei es nicht wirklich lustig ist, plötzlich ständig müde zu sein. Ich habe den Waschzettel gewissenhaft durchgeackert (Krankheiten gibt’s!) - einen Hinweis auf Müdigkeit gibt es nicht.
Hallo zusammen,
mein Problechen ist mehr oder weniger im Topic beschrieben.
Ich darf kurzfristig - dafür aber Hammerdosen - Cortison
mampfen bzw. schmieren;
*tröst*
wobei es nicht wirklich lustig ist,
plötzlich ständig müde zu sein.
gehört wohl dazu…
Ich habe den Waschzettel
gewissenhaft durchgeackert (Krankheiten gibt’s!) - einen
Hinweis auf Müdigkeit gibt es nicht.
Hallo,
spontan fallen mir als mögliche Ursachen Leberbelastung (insbesondere wg. Tabs), „Achsenhemmung“ (Sexualhormone, Neurotransmitter et al. Runterregulierung) und Defizite im Nährstoff-,Vitamin- und Mineralhaushalt ein. Z.B. vermindert Kortisol die Nährstoffaufnahme des Gehirns. Die Ursachen sind kombinierbar, also wird es vermutlich schwierig eine Ursache zu isolieren. Leber würde ich abchecken lassen, bzw. auf typische Symptome (Stuhlgang, Urin) achten und mehr Vitamine und Mineralien zuführen. An sich wäre mehr Zucker nicht verkehrt aber vor dem Hintergrund des Risikos hier unnötig „Masse zu machen“, würde ich davon absehen. Ansonsten hilft vielleicht mal kräftig schniefen .
könnte die Müdigkeit einer Folge der Erkrankung nicht des
Cortison sein? Stichwort Fatique.
Eher nicht. Es ist ‚nur‘ ein stinknormaler Neurodermitis-Schub. ;-( Cortison hilft zwar bestens, aber so müde war ich in meinem ganzen Leben noch nicht; mir war auch noch nie so fürchterlich kalt… Ich friere mir - trotz Heizung und obwohl ich keine Frostbeule bin - praktisch den Hintern ab.
danke für Deine hilfreichen Ausführungen (sind inzwischen gespeichert), sie treffen allerdings nicht zu. Ich habe erst heute mit Cortison angefangen - so schnell kriegt mich kein Medikament umgehauen…
aber so
müde war ich in meinem ganzen Leben noch nicht; mir war auch
noch nie so fürchterlich kalt… Ich friere mir - trotz
Heizung und obwohl ich keine Frostbeule bin
vielleicht hat es weder mit deiner Neurodermitis noch dem Cortison zu tun. Also nur ein zeitlicher, kein ursächlicher Zusammenhang.
Als ich mal eine Bronchitis hatte war mir auch irrsinnig kalt und ich habe so gezittert, dass ich noch nachts den Arzt rief. Als ich dann am Tag in der Arztpraxis war konnte ich mich vor Schwäche und Müdigkeit kaum halten und habe mich ständig mit geschlossenen Augen irgendwo angelehnt.
Vielleicht hast du eine Entzündung im Körper? Ich würde deswegen noch mal zum Arzt gehen. Notfalls heute zum Bereitschaftsdienst.
aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Cortison in hohen Dosierungen eher schlaflos macht und innerlich stark aufwühlen kann. Ich habe mal begleitend zu einer hochdosierten Therapie Schlaf- und Beruhigungsmittel bekommen.
Du hast im Moment einen starken Schub? Dann denke ich mal, dass die Müdigkeit von der Erschöpfung durch die Neurodermitis kommt. Vielleicht ist es eine nicht bewußt wahrgenommene Erschöpfung? Wir Neurodermitiker haben ja das Talent, ziemlich erfolgreich „unter den Teppich kehren“ zu können
Das Cortison wird Dir schnell Erleichterung verschaffen. Wahrscheinlich „arbeitet“ es gerade ganz gewaltig auf Deiner Haut, der Heilungsprozess setzt ja schnell ein. Es kann kalt sein, weil die Haut vielleicht die Temperatur nicht mehr richtig geregelt kriegt. Ich habe während meinen Schüben früher immer sehr gefroren - auch so seltsam innerlich gefroren … Ich habe dann immer extrem heiß geduscht - was man ja eigentlich nicht machen soll.
merci für Deine Antwort. Dennoch schließe ich das hier
Also nur ein zeitlicher, kein ursächlicher
Zusammenhang.
Vielleicht hast du eine Entzündung im Körper?
aus. Warum? Na, weil sich sowas Profanes wie Kinderkrankheiten (außer Windpocken), Erkältung, irgendwelche Entzündungen & Co. schlicht nicht an mir halten will. Ja nicht einmal Läuse hatte ich, obwohl die ganze Schule verlaust war. Alle Jahre wieder liegt das ganze Büro mit einem grippalem Infekt oder sonstigen Wehwehchen dieser Coleur flach; mit einer Ausnahme - ich bin wieder einmal die einzige, die gesund ist.
Ich würde
deswegen noch mal zum Arzt gehen. Notfalls heute zum
Bereitschaftsdienst.
Nicht, solange ich nicht den Kopf unter dem Arm trage bzw. mit einem RTW dorthin gekarrt werden muß. *ggg*
aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Cortison in hohen
Dosierungen eher schlaflos macht und innerlich stark aufwühlen
kann.
Yepp, das ist mir bekannt… Allerdings tanze ich bei ‚Nebenwirkungen‘ gerne mal aus der Reihe; sprich: bei mir rufen Medikamente mehr oder weniger grundsätzlich paradoxe Reaktionen aus. Und so knockte mich Cortison eben aus (heute sogar sehr erfolgreich, da bis ca. 14.00 Uhr *g*), anstatt mich aufzuputschen.
Du hast im Moment einen starken Schub?
Ist glücklicherweise schon vorbei und ich habe wieder die Pfirsichhaut, auf die jedes Model neidisch werden würde. Mein neuer Doc hat das praktisch innerhalb von drei Tagen hingekriegt, wobei ich noch am Donnerstag vor allem um die Augen (das Verlassen der Wohnung war ohne Sonnenbrille unmöglich) aussah, als ob mich irgendeiner gepflegt verdroschen hätte. ))
Wir Neurodermitiker haben ja das Talent, ziemlich
erfolgreich „unter den Teppich kehren“ zu können
Hehe… Wem sagst Du das…
Das Cortison wird Dir schnell Erleichterung verschaffen.
Hat es schon!
Wahrscheinlich „arbeitet“ es gerade ganz gewaltig auf Deiner
Haut, der Heilungsprozess setzt ja schnell ein. Es kann kalt
sein, weil die Haut vielleicht die Temperatur nicht mehr
richtig geregelt kriegt. Ich habe während meinen Schüben
früher immer sehr gefroren - auch so seltsam innerlich
gefroren … Ich habe dann immer extrem heiß geduscht - was
man ja eigentlich nicht machen soll.
Ja, das scheint mir die plausibelste Erklärung zu sein. Die heiße Dusche habe ich allerdings sein gelassen, weil ich es ohnehin nicht gut vertrage. Dafür habe ich das Wochenende - dick eingepackt - quasi auf der voll aufgedrehten Heizung verbracht. *g*
isch täte Disch da mal noch eine Frage frägen müssen…
An sich wäre mehr Zucker nicht
verkehrt aber vor dem Hintergrund des Risikos hier unnötig
„Masse zu machen“, würde ich davon absehen.
Ich bin nicht so die Süße (im Klartext: Schoki & sonstiges Naschwerk packe ich nicht an; etwas Süßes - d. h. braunen Zucker, Honig, Ahornsirup oder Konfitüre - verwende ich ausschließlich zum Kochen), ernähre mich außerdem mehr oder weniger gescheit; na ja, manchmal mehr - manchmal weniger. Anyway…
Was sich mir absolut nicht zu erschließen vermag, ist das von Dir vorgeschlagene Mehr an Zucker. Mal abgesehen davon, daß mich selbst die größte medizinische Koryphäe niemals dazu bringen würde, löffel- oder tafelweise weise Zucker & Co. in mich hineinzuschaufeln: wozu sollte das Deiner Meinung nach gut sein? Bzw. was sollte eine Zuckerdröhnung bei Neurodermitis und/oder Cortison-Behandlung bewirken?
Hallo,
bei Zucker fehlen die Anführungszeichen. Es steht für alle hochglykämischen Kohlenhydrate. Hintergrund war einem Stimmungstief vorzubeugen und die Müdigkeit loszuwerden. Durch „Zucker“ kurzfristig mehr Insulin und wg. mehr Insulin weniger Konkurrenz an der Blutgehirnschranke für Tryptophan und Tyrosin als Grundstoffe von Serotonin und (Nor-)Adrenalin. Ist allerdings unter Einfluß von „exogenen“ Cortisol (in Form von Cortison) ein bisschen graue Theorie. Bei hohem Cortisolspiegel könnten noch andere - mir nicht bekannte - Faktoren den Ansatz boykottieren.
Hallo,
bei Deinem Bronchitis Bsp. liegt es doch sehr nahe, daß das Frieren und die Müdigkeit ursächlich in der Reaktion des Körpers gegen die Bronchitis zu suchen sind.