Kloß im Hals

Hallo,
nachdem ich seit letztem Jahr Dezember eine unerklärliche Allergie habe, jucken an sämtlichen Stellen des Körpers (habe schon im Dez.03 hier angefragt)keine speziellen Stellen, wechselt sich ab, habe ich nun seit 4,5 Wochen das Gefühl ich hätte Haare oder ein Stück Watte im Hals. Es beeinträchtigt weder das Schlucken, noch tut es weh, es ist nur unangenehm, ich versuche es ständig runterzuschlucken, ohne Erfolg.
Der HNO sieht und findet nichts, meint es könnte psychosomatisch (ein Problem was mir im Hals stecken geblieben wäre) oder vom Magen sein.
Eine Überweisung zur Magenspiegelung habe ich schon in der Tasche.

Vielleicht hat ja hier einer eine Idee was es denn sein könnte.

Es war übrigens vor 4,5 Wochen erst auf der linken Seite ein Finger breit über dem Kehlkopf, nun ist es auf beiden Seiten, ein Finger breit über dem Kehlkopf, ich habe das Gefühl es breitet sich aus.

:heart: lichen Dank für Tipps
Caschmi

Hallo Caschmi

nachdem ich seit letztem Jahr Dezember eine unerklärliche
Allergie habe, jucken an sämtlichen Stellen des Körpers (habe
schon im Dez.03 hier angefragt)keine speziellen Stellen,
wechselt sich ab, habe ich nun seit 4,5 Wochen das Gefühl ich
hätte Haare oder ein Stück Watte im Hals.

Das hört sich sehr nach dem häufig vorkommenden „Globus hystericus“ an, zumal dieser „gern“ mit den anderen von Dir beschriebenen Symptomen (Juckreiz) vergesellschaftet ist.

Eine Überweisung zur Magenspiegelung habe ich schon in der
Tasche.

Diese würde ich an Deiner Stelle zunächst einmal gegen eine Überweisung zum Facharzt für Psychosomatische Medizin eintauschen.
Gruß, Branden

Hallo Caschmi,
sind deine Schilddrüsenwerte überprüft worden und nach Entzündungszeichen gesucht worden.
Magenspiegelung finde ich - ähnlich wie Branden - jetzt nicht sooo interessant, ich würde einen Endokrinologen, der sich deine SD mal ernsthaft ansieht interessanter finden.
Ein guter Psychosomatiker sollte natürlich auch auf die Idee kommen erstmal die organischen Ursachen dafür abzuklären.
Gruß und gute Besserung
Kerstin

Genau, hatte ich auch schon als ich Prüfungsstress hatte. Auf Deutsch: Hysterische Kloss. :-/
Erst als der Arzt mir gesagt hatt dass alles OK ist war es plötzlich verschwunden und ich habe schon gedacht ich hätte einen Tumor…
Ist halt so, man kann sich leider so Sachen auch einbilden deswegen ist man noch lange nicht verrückt, ist total normal.
Keine Sorge, das wird wieder!
Gruss Christian

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Hallo Christian,
der HNO hat gesagt es sei nichts im Hals, hat den Kehlkopf wohl gesehen. Leider ist es noch da… und im Gegenteil nun auf beiden Seiten vorhanden.
:heart: lichen Dank trotzdem :wink:

Hallo Branden,
habe mir nun eine Liste von Ärzten in Köln angeschaut und werde in der kommenden Woche einen Termin ausmachen, auch dir einen
:heart: lichen Dank

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Hallo Kerstin,
also vor 2 Jahren hatte ich meine letzte Schilddrüsenuntersuchung, weder Unter,- noch Überfunktion. Mein dicker Hals ist auch verschwunden, hatte früher sowas wie einen Kropf. Mir wurde freigestellt ob ich Jodtabletten nehme oder nicht. Da viel an der Nordsee (1x Jahr mindestens 2 Wochen) und Zugabe von Jodsalz hielt ich es für nicht erforderlich. Lasse mich aber nochmal checken.
:heart: lichen Dank auch an Dich

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Stimme Branden zu… Globusgefühl… hatte ich auch schon… ist psychisch und du solltest lieber einen Psychologen oder so aufsuchen statt eine Magenspiegelung etc. machen zu lassen.

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Vegetatives Nervensystem - Zuschnueren der Kehle

Angst, Aufregung, Stress, Ekel, Trauer und Depressionen bewirken häufig ein Fremdkörper- und Engegefühl im Rachen. Es entsteht ein Würgegefühl und ein Schluckzwang, wie wenn man einen im Rachen steckenden Fremdkörper (Globus = Kugel, Ball) schlucken sollte, der sich jedoch trotz Schluckens nicht von der Stelle bewegt. Der Schluckakt ist im Gegensatz zu einer Schluckstörung nicht beeinträchtigt.

Das Globusgefühl kann folgende Empfindungen umfassen: Kloß im Hals, Fremdkörpergefühl, Kratzen, Brennen, Trockenheitsgefühl, Schleimgefühl, Räusperzwang, Schluckzwang, Schmerzen im Hals, die gelegentlich bis zu den Ohren ausstrahlen, im Extremfall ein Zuschnüren der Kehle, das als angstmachendes Erstickungsgefühl erlebt wird. Das Zuschnüren der Kehle ist ein typisches Angstsymptom. Bei bestimmten Panikpatienten beginnt die Attacke mit einem Globusgefühl, das zu einer Erstickungsangst und erst infolgedessen zu massivem Herzrasen führt. Das Globusgefühl beruht auf einer angst- und Stressbedingten Krampfneigung der Muskulatur des Speiseröhrenmundes.
Ein weiteres nicht-organisches Globusgefühl entsteht durch Verspannungen der Schluck- und Halsmuskulatur, bedingt durch extreme körperliche Belastung, aber auch durch extremes Zurückbeugen des Kopfes (z.B. beim Zahnarzt) und der damit verbundenen Überdehnung der Halsmuskulatur. Verschiedene Angstpatienten fürchten den Zahnarzt gerade wegen dieses Globusgefühls. Sie haben Angst, etwas zu verschlucken und dabei zu ersticken. Die Angst vor dem Verschlucken und dem darauffolgenden Ersticken stellt eine gar nicht so seltene spezifische Phobie (Verletzungsphobie) dar.

Ein psychogen bedingtes Globusgefühl kann durch Trinken und Essen leicht beseitigt werden, während beim Leerschlucken keine Erschlaffung der Muskelspannung des Speiseröhreneinganges erfolgt. Angstpatienten führen deshalb nicht selten eine Flasche mit einem Getränk mit sich, das die Verspannung ebenso rasch beseitigt wie die oft gleichzeitig gegebene Mundtrockenheit.

Laut Psychoanalyse symbolisiert ein Globusgefühl bestimmte „Schluckprobleme“. Man schluckt ein Problem hinunter und würgt daran. Als Konversionssymptom wurde das Globusgefühl deshalb früher auch „Globus hystericus“ genannt.

Autor: Dr.Hans Morschitzky "

Hallo Caschmi,

Als Kind war ich in einem Kinderheim. Und wie das früher so war, war das Kinderheim genauso schrecklich wie man es sich vorstellt, mit viel Gewalt, Schlägen und Zwängen.
Ich z.B. war immer eingesperrt in einem Zimmer.

Jeden abend, wenn ich im Bett lag, hatte ich das Gefühl, ich habe ein Haar (oder ein ganzes Haarbüschel) im Hals, und ich schluckte wie verrückt dagegen an, aber natürlcih ging es nicht weg… im Gegenteil… ich bekam das Gefühl zu ersticken und reagierte entsprechend panisch…damals war ich ca. 9 Jahre alt.

Das Gefühl verging als sich die Lebenssituation verbessert hat… (hier: Verlassen des Heimes).

Ich denke man kann das durchaus mit dem „Globusgefühl“ bzw. „Globussymptom“ vergleichen.

Gruß M.