Hallo - ich habe zur Zeit Probeleme mit meiner Ernährung. Privat und im Job viel Streß und Kummer, da greif ich immer wieder zu Pizza und Süßes. Kein Wunder, daß ich stark zugenommen habe. Ca. 20 kg im letzten Jahr (vorher hatte ich mit viel Gedult und gesunder Ernährung schon mal gleiches Gewicht abgenommen).
Immer wieder höre ich nun, ich sollte zu Appetitzüglern greifen. Ich wehre mich innerlich dagegen. Wer hat Erfahrungen damit gemacht ?
In den Medien hab ich neulich von „Reduktil“ (oder so ähnlich) gehört.
Eine Bekannte schwört auf Avokado-Kapseln.
Innerlich weiß ich, daß nur eine gesunde Ernährung der Weg zum Ziel sein kann, aber können Pillen & Co. vielleichtden Anfang erleichtern ?
Vielen Dank für Eure Tipps. Kerstin
Hallo Kerstin,
Du hast Dir die Antwort eigentlich selber gegeben…
Appetitzügler sind keine Lösung, denn sie sind entweder nutzlos oder haben nicht zu unterschätzende Nebenwirkungen. Auch wenn es nicht einfach ist, versuche lieber an den Ursachen was zu ändern. Evtl. solltest Du es auch mal in einer Gruppe Gleichgesinnter versuchen oder sogar eine Therapie ins Auge fassen, denn die Ursachen für nicht normales Eßverhalten liegt fast immer in der Psyche begründet (spreche u.a. auch aus Erfahrung).
Gruß Petra
Hallo Kerstin,
Hier ist ein Rezept von einer Gemüsesuppe, mit der ein Berliner innerhalb von 14 Tagen 11 Kilo an Gewicht verloren hat. Dieser Mann wurde laut Sat1 rund um die Uhr beobachtet. Man darf soviel Suppe essen, wie man möchte. www.sat1.blitz.de
Zutaten:
6 lange Frühlingszwiebelm
1-2 Dosen Tomaten oder
6-12 frische Tomaten
1 Bund Staudensellerie oder 1 Knolle Sellerie
2 grosse grüne Paprikaschoten
1 grosser Kopf Weisskohl
1 Bund Petersilien
2 Tüten Instant Zwiebelsuppe oder Rinderbrühe
Zubereitung:
Das kleingeschnittene Gemüse in einem Topf 10 Minuten kochen. Die Instandbrühe hinzufügen und bei niederiger Hitze garen. Anschliessend mit wenig Salz, viel Pfeffer, Curry, Chili und Petersilie würzen.
Bitte beachten:
Zusätzlich zur Suppe sollte man auf jeden Fall täglich auch noch etwas anderes zu sich nehmen - etwa 1 Backkartoffel, einen kleinen Salat oder ein kleines fettfreies angebratenes Steak.
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Hallo Kerstin,
Hier ist ein Rezept von einer Gemüsesuppe, mit der ein
Berliner innerhalb von 14 Tagen 11 Kilo an Gewicht verloren
hat. Dieser Mann wurde laut Sat1 rund um die Uhr beobachtet.
Man darf soviel Suppe essen, wie man möchte. www.sat1.blitz.de
Klingt Super seriös:wink:
Ich würde das empfehlen, was meine Vor-vor-Rednerin empfahl. Kein Suppengekaspere.
Sebastian
Zutaten:
6 lange Frühlingszwiebelm
1-2 Dosen Tomaten oder
6-12 frische Tomaten
1 Bund Staudensellerie oder 1 Knolle Sellerie
2 grosse grüne Paprikaschoten
1 grosser Kopf Weisskohl
1 Bund Petersilien
2 Tüten Instant Zwiebelsuppe oder Rinderbrühe
Zubereitung:
Das kleingeschnittene Gemüse in einem Topf 10 Minuten kochen.
Die Instandbrühe hinzufügen und bei niederiger Hitze garen.
Anschliessend mit wenig Salz, viel Pfeffer, Curry, Chili und
Petersilie würzen.
Bitte beachten:
Zusätzlich zur Suppe sollte man auf jeden Fall täglich auch
noch etwas anderes zu sich nehmen - etwa 1 Backkartoffel,
einen kleinen Salat oder ein kleines fettfreies angebratenes
Steak.
Hallo Kerstin,
Du hast Dir die Antwort eigentlich selber gegeben…
Appetitzügler sind keine Lösung, denn sie sind entweder
nutzlos oder haben nicht zu unterschätzende Nebenwirkungen.
Auch wenn es nicht einfach ist, versuche lieber an den
Ursachen was zu ändern. Evtl. solltest Du es auch mal in einer
Gruppe Gleichgesinnter versuchen oder sogar eine Therapie ins
Auge fassen, denn die Ursachen für nicht normales Eßverhalten
liegt fast immer in der Psyche begründet (spreche u.a. auch
aus Erfahrung).
Gruß Petra
Hallo Kerstin
Reductil wäre eine Möglichkeit, ist allerdings rezeptpflichtig und wird von den Krankenkassen nur bei extremem Übergewicht bezahlt.
Es dämpft das Hungergefühl, hat aber wesentlich weniger Nebenwirkungen als die früheren Präparate.
Für eine Übergangszeit von ca. 4 Wochen eine Alternative, dann solltest Du Deine Ernährung im Griff haben.
Aber bitte nur nach Rücksprache mit dem Hausarzt.
Gruss
Rainer
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um dem berühmt-berüchtigten JoJo-Effekt zu vermeiden sollte man aber nicht mehr als ca. 500g die Woche abnehmen. Keiner hat behauptet, daß man durch Craschkuren nicht an Gewicht verliert, aber eben nicht dauerhaft. Gesund ist es leider auch nicht immer nur weil viel Gemüse dabei ist… Und das ungesunde Eßverhalten wird dadurch leider kein Stück geändert.
Gruß Petra
Diese Suppe kann in jedem Fall nicht verkehrt sein, Leute! Ich bin auch betroffen und habe innerhalb eines halben Jahres fast 50 kg abgenommen. Bitte ernst nehmen und frozzeln = Käse. Mit JoJo-Effekt ist schon richtig aber wenn Dein JoJo so ganz weit unten baumelt, einfach nicht hochkommt - dann musst Du eigene Kraft entwickeln. Mehr per Mail. Mel
Schlussendlich ist es der Kopf, der funktionieren muss.
So, nun muß ich meinen Senf auch noch dazu geben. Ob Appeteizügler einen Sinn haben sei dahingestellt. Das eine gesunde und ausgewogene Ernährung eine wichtige Sache ist steht außer Frage. Aber so einfach ist es eben nicht. So würde ich z.B als Grundlage einer Ernährungsumstellung sehr gern eine lange und gut betreute Fastenkur machen. Aber abgesehen davon, daß es so etwas nicht für billig gibt, haut’s mich jedesmal (Hab es schon 2x allein probiert) so komplett aus den Schuhen, daß ich es wieder aufgegeben habe. Nach wenigen Stunden des nicht essens weise ich alle Anzeichen einer Hypoglykämie auf, ich kann kaum noch auf den Beinen stehen, bin zitterig, habe schweißnasse Hände, kann mich nicht mehr konzentrieren, werde bis kurz vor’m Zubeißen reizbar und kriege heftige Kopfschmerzen. Das alles trotz ordnungsgemäßer Einnahme von Glaubersalz etc. Mein Kopf war ziemlich sauer, der wollte nämlich fasten, mein Körper war’s der sagte: Nö! Ebenso ist mein Kopf auch der Ansicht, daß es an der Zeit ist wieder gesund zu essen. Aber für ein leckeres, gesund zubereitetes Essen nach einem langen Arbeitstag und nervigen Einkäufen nach Feierabend habe ich keine Kraft mehr. Und was man sich dann tagsüber aus Zeitmangel in die Backen schiebt…naja. Wenn ich mal richtig reich bin, dann leiste ich mir eine Haushälterin die mich biologisch-dynamisch bekocht, denn 'ne Mama die das machen könnte hab ich nicht mehr und Männer sind meistens ebenso beschäftigt wie ich und finden ihr Heil selten im Haushalt.
Liebe Grüße an alle Mitleidenden und all die anderen lieben Menschen mit den guten Tipps.
Danke vielmals, aber …
Dank an Euch alle für Eure bisherigen Tipps, Antworten und Ermutigungen.
Es hatte bei mir ja schon mal geklappt, durch eine wirklich gesunde Ernährung, mit dem Blick auf die Fette, abzunehmen. Irgentwann, so hoffe ich, klapps auch wieder. Aber dafür muß auch erst der Kopf auf grün schalten.
Ich würde mich weiterhin auf Zuschriften freuen. Vielleicht ergibt es sich ja, daß man sich gegenseitig Mut zusprechen kann.
Da meine „Umwelt“ mich zur Zeit sehr mit Appetitzüglern quält, würde ich mich mehr zu diesem Thema interessieren. Nicht um die Dinger einzunehmen, sondern den Leuten mit diesen Ratschlägen besser kontern zu können.
Hallo - ich habe zur Zeit Probeleme mit meiner Ernährung.
Privat und im Job viel Streß und Kummer, …
Hallo Kerstin: Du sagst es ja selbst, Kummer, Stress und angelernte Eßgewohnheiten haben die 20 kg Übergewicht gebracht.
Auch in Deiner Skepsis gegenüber Appetitzüglern kann ich Dir nur beipflichten. Sie haben deutliche Nebenwirkungen, einigen sagt man nach, sie machen anhängig.
Wenn Du aber Deine Beweggründe und krisen kennst, auf die Du mit zu viel Essen antwortest, warum findest Du nicht jemanden, der Dir hilft, diese Krisen zu bewältigen?
Dann wäre ja das Akute am Essen erst mal beseitigt. Wenn Du das dann noch willst, kannst Du dich ja in Ruhe mit den tieferen Beweggründen befassen, die Dich dazu bringen, mit Essen zu antworten. Und: vielleiocht besser taugliche „Antworten“ finden.
Mehr gerne per Mail.
Volkmar
Dank an Euch alle für Eure bisherigen Tipps, Antworten und
Ermutigungen.
Es hatte bei mir ja schon mal geklappt, durch eine wirklich
gesunde Ernährung, mit dem Blick auf die Fette, abzunehmen.
Irgentwann, so hoffe ich, klapps auch wieder. Aber dafür muß
auch erst der Kopf auf grün schalten.
Ich würde mich weiterhin auf Zuschriften freuen. Vielleicht
ergibt es sich ja, daß man sich gegenseitig Mut zusprechen
kann.
Da meine „Umwelt“ mich zur Zeit sehr mit Appetitzüglern quält,
würde ich mich mehr zu diesem Thema interessieren. Nicht um
die Dinger einzunehmen, sondern den Leuten mit diesen
Ratschlägen besser kontern zu können.
Hi Kerstin
hier was zu Reductil, Quelle: Ärzte Zeitung
Seit kurzem ist mit dem Wirkstoff Sibutramin (Reductil®) ein weiteres Adipositas-Medikament in Deutschland zugelassen. Die neue Substanz hat einen zentralen Ansatzpunkt: Sie steigert das Sättigungsgefühl und fördert gleichzeitig die Thermogenese.
Diese Wirkungen entfaltet Sibutramin, indem es - ähnlich wie einige Antidepressiva - die Serotonin- und Noradrenalinwiederaufnahme in Neuronen hemmt. Ursprünglich wurde die Substanz als Antidepressivum entwickelt, wie Dr. Christine von Landenberg vom Unternehmen Knoll berichtete. Schon in ersten Studien am Menschen fiel auf, daß die Probanden zwar keine antidepressiven Effekte verspürten, aber - obwohl sie dies gar nicht vorhatten - abnahmen. Um etwa 20 Prozent senkten die Probanden ihre tägliche Energieaufnahme, sobald sie die Substanz nahmen. Dies führte dazu, daß Sibutramin schließlich für die Indikation Adipositas weiterentwickelt wurde.
Das neue Medikament setzt „an der Ursache der Adipositas, nämlich dem gestörten Eßverhalten an“, sagte von Landenberg. Die Therapie mit Sibutramin erleichtere es den Übergewichtigen, ihre Ernährungsgewohnheiten umzustellen und ein neues Eßverhalten zu lernen.
In ihrem Wirkmechanismus unterscheidet sich die Substanz deutlich von anderen zentral ansetzenden Wirkstoffen gegen Übergewicht wie den Amphetaminen oder dem vor kurzem vom Markt genommenen Dexfenfluramin. Sibutramin wirkt nur extrazellulär und dringt nicht wie die beiden anderen Wirkstoffe in die Nervenzelle ein. Die Anreicherung mit Serotonin und Noradrenalin im synaptischen Spalt entsteht durch die Blockade der Wiederaufnahme und nicht durch eine Stimulation der Ausschüttung dieser Neurotransmitter, erläuterte die Wissenschaftlerin. Daher bestehe hier weder eine Suchtgefahr noch ein Risiko für eine pulmonale Hypertonie oder Herzklappenschäden. In den klinischen Studien erwies sich die Substanz als sicher und gut verträglich.
Das Nebenwirkungsspektrum des neuen Adipositas-Medikamentes ist ähnlich wie bei vielen Antidepressiva: Appetitlosigkeit - in diesem Fall erwünscht - Obstipation, Mundtrokkenheit und Schlaflosigkeit gehören zu den häufigeren Begleiterscheinungen der Therapie. Zudem sind aufgrund der sympathischen Aktivierung leichte Herzfrequenz- und Blutdruckerhöhungen möglich.
Nicht eingesetzt werden sollte nach Auskunft des Unternehmens Sibutramin bei Postinfarkt-Patienten, bei Personen mit Arrhythmien und nicht kontrollierter Hypertonie. Von der gleichzeitigen Einnahme mit anderen zentral wirksamen Substanzen, die auf die Serotonin- und Noradrenalin-Schiene wirken, wird ebenfalls abgeraten. Jederzeit möglich ist jedoch die Behandlung von Hochdruckkranken, deren Hypertonie mit Antihypertensiva eingestellt ist.
Hallo - ich habe zur Zeit Probeleme mit meiner Ernährung.
Privat und im Job viel Streß und Kummer, da greif ich immer
wieder zu Pizza und Süßes. Kein Wunder, daß ich stark
zugenommen habe.
Hi Kerstin,
Pizza und Süßes… da muss ich sofort an Insulin denken. Bei mir war es das auf jeden Fall. Irgendwie vertrage ich nämlich Lebensmittel nicht so gut, die die Insulinproduktion anregen. Wenn ich solche Lebensmittel esse (vor allen Dingen Stärke, Weißmehl und Zucker) bekomme ich einen wahnsinnigen Heißhunger auf mehr. Ich habe dann auf ärztlichen Rat ein halbes Jahr drauf verzichtet und mein Stoffwechsel hat sich ganz gut erholt. Nebenbei habe ich auch noch 30 Kilo abgenommen. Ich esse jetzt fast gar keine Süßigkeiten mehr, weil ich gemerkt habe, wieviel besser es meinem Körper damit geht. Ich bin durch Süßes nämlich immer wahnsinnig müde geworden.
Mehr weiß ich auch nicht. Von Appetitzüglern und einseitigen Diäten halte ich auf jeden Fall gar nix.
Gruß, Jane