Hallo!
Eine Bekannte (ältere Dame, schlechte Durchblutung in den Beinen!)hat so einen „Halux valgus“ und jammert laut und lange, dass sie keinen vernünftigen (?) Schuh mehr tragen kann, ab und zu entzündet und oooooh, das tut so weh. Auf meine Frage, ob sie denn schon mal beim Orthopäden… und evtl. Operation…, empörtes Abwinken: Frau Sowieso hat das machen lassen und oooooh, das tut so weh… Tja. Ich frage mich, ob der kürzere Schmerz der OP nicht dem endlosen des sich verschlimmernden Zustandes vorzuziehen wäre, aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Hat vielleicht jemand persönliche Erfahrung mit so einer Operation und ist der „Nachschmerz“ wirklich so unerträglich?
Danke & Gruß,
Eva
Hallo!
Die OP´s die ich gesehen habe waren alle sehr gut verlaufen.
Nach der OP ist man etwas eingeschränkt weil man nicht gleich voll
belasten darf - das sollte man vorher berücksichtigen.
Tschüss
Matthias
Hallo Eva!
Meine Mutter hat sich mit etwa 70 Jahren beide Halux operieren lassen (allerdings mit einem oder zwei Jahren Abstand, so genau weiß ich das nicht mehr). Sie hatte nach der OP zwar Schmerzen, aber das war auszuhalten. Viel schöner war, dass sie danach wieder Schuhe ohne Schmerzen tragen konnte. Sie hat sich den Termin für die OP auch für die wärmere Jahreszeit geben lassen, damit sie trotz Verband in „lapprige“ Sandalen o.ä. passte.
Der äußerliche Erfolg der OPs war allerdings unterschiedlich: nach der ersten OP blieb der große Zeh auch gerade, beim anderen Fuß (also die 2.OP)war der Zeh immer etwas gebogen, trotzdem war vom Halux nicht mehr viel zu sehen.
Fazit: OP unbedingt machen lassen!!!
Liebe Grüße
Ilse
Hallo,
weiß zwar nicht genau, wie weit Bitburg von Frankfurt/Main weg ist, aber allzuweit isses nicht, oder? Hier gibt’s einen Orthopäden, der damals meine Oma operiert hat, und sich ausschließlich auf Füße spezialisiert hat. Der operiert das 10,20 Mal die Woche. Das ganze ambulant. Dauert eine Stunde die OP, eine Stunde Aufwachraum und wieder Heim.
Wenn Du willst, dann schick ich Dir die Nummer und Adresse.
Grüße,
Wonka
Fazit: OP unbedingt machen lassen!!!
Hallo Ilse!
Vielen Dank für deinen Bericht!
Leider werde ich die betreffende Dame nicht überreden können, das weiß ich schon von anderen Gelegenheiten her. Ich bin keine Psychologin, aber vielleicht ist es wirklich so, dass manche Menschen zulassen, dass auch auch Unangenehmes so sehr Teil ihres Lebens wird, dass sie sich gar nicht mehr davon trennen mögen. (sorry für die drei „dass“, bin grade ein bissl vernagelt 
Liebe Grüße,
Eva
weiß zwar nicht genau, wie weit Bitburg von Frankfurt/Main weg
ist, aber allzuweit isses nicht, oder?
Knapp 2 Stunden Fahrt. Meine Schwester wohnt da 
Dauert eine Stunde die OP, eine Stunde Aufwachraum und wieder Heim.
Wenn Du willst, dann schick ich Dir die Nummer und Adresse.
Hallo Wonka!
Auch dir vielen Dank. Das klingt wunderbar, aber siehe meine Antwort an Ilse… Pessimissmus, Resignation, auch Trägheit - dagegen kämpfen Götter selbst vergebens 
Grüßle,
Eva
P.S. Aber schick mir vielleicht doch die Adresse. Wer weiß…
Dank schon im voraus!
Die OP´s die ich gesehen habe waren alle sehr gut verlaufen.
Nach der OP ist man etwas eingeschränkt weil man nicht gleich
voll
belasten darf - das sollte man vorher berücksichtigen.
Hallo Matthias!
Aber wenigstens keine Schmerzen mehr, wenn man einen Schuh anzieht! Vielleicht sogar mal wieder einen schicken Schuh anziehen - also ich würde dafür schon eine - vorübergehende - Unanehmlichkeit ertragen. Bin mal drei Wochen durch Wales gewandert, in Schuhen, die - wie sich nach einer Woche herausstellten - ein winziges bisschen zu eng waren. Ich hätte mir am liebsten selbst den kleinen Zeh amputiert, solche Schmerzen hatte ich! Aber wenn man nicht laufen MUSS, kann man sich vielleicht mit einem Halux arrangieren…
Liebe Grüße,
Eva