Hallo zusammen,
ich hoffe, ich bin hier auf dem richtigen Brett. Man liest zur Zeit wieder sehr viel über Meditation. Es gibt auch jede Menge Bücher. Meine Frage: Gibt es eine lesbare Einführung in das Thema? Wer kann mir helfen?
Vorab schon vielen Dank für Eure Hilfe.
Lenny
Hi Lenny,
willst du selbst meditieren? Dann würd ich empfehlen, es mit einer CD zu beginnen, als Einstieg. Sicher gibt es viel darüber zu finden beim googeln. Zur Praxis kann ich sagen, kann das gezielte Meditieren anfangs etwas verunsichernd sein. Daher würd ich dir eine leichte Einstiegsvariante empfehlen und wenn du dann geübt bist, kannst du in verschiedene Richtungen meditieren.
Es ist wichtig herauszufinden, was du durch die Meditation erreichen willst. Um erst einmal in einen entspannten,inneren Ruhezustand zu kommen kannst du z.B. progressives Muskelentspannungstraining (nach Jacobson) ausprobieren, Autogenes Training mit Musik, Qi-Gong - das alles gibt es als CD’s, du kannst dich dabei hinlegen und wunderbar entspannen, bis zum Einschlafen wenn du willst.
Erst Regelmässigkeit bringt Erfolg, nach ca. einem Jahr kannst du das Gelernte auch direkt in großen Streß- und Angstsituationen hilfreich einsetzen.
Meditieren hat übrigends auch die Wirkung, daß das Bedürfnis nach einem Rausch oder einer Betäubung z.B. nachläßt, bzw. dadurch ganz ersetzt wird.
Meditation kann ganz unspektakulär und ohne große Trancezustände stattfinden - du kannst dadurch direkt auf dich einwirken und dich selbst vom Streß herunterbringen und dich in einen ruhigen, stabilen psychischen und körperlichen Zustand bringen.
LG Patricia
Hallo Lenny.
…oder Infos sammeln und dann meditieren?
Es gibt wirklich unglaublich viele Varianten. Die Absicht wär interessant, die dahinter steht. Und Vorkenntnisse.
Grundsätzlich geht es um Atem und das Gefühl der All-Verbundenheit, welches sich mit der Atmung einstellt…
gruss engelsauge
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Hallo Lenny,
vor langer Zeit gab es einmal ein Buch von den Psychologen Lutz Schwäbisch und Martin Siems über Meditation, soweit ich mich erinnere, ist darin eine stille Form der Meditation (Sitzen, mit einem Mantra, das mit dem Atemrhythmus synchronisiert wird) auf völlig unesoterische Weise so genau beschrieben, daß es als Anleitung ausreicht. Es war ein Rowohlt-Taschenbuch, ich weiß nicht, ob es das noch zu kaufen gibt.
Aber, wie bereits gesagt, es gibt viele Meditationstechniken, vielleicht kann man sie grob in stille und dynamische Formen unterteilen. Eine Sammlung der letzteren findest Du in dem „Orangenen Buch“ von Bhagwan. Doch genügt dieses Buch nicht als Anleitung.
Ich weiß natürlich nicht, was Du damit beabsichtigst. Manche der stillen Formen haben als „Objekt“ den Atemrhythmus. Der Atem wird dabei beobachtet, aber nicht beeinflußt. Da der Atem einerseits automatisch ablaufen kann und meistens auch automatisch abläuft, anderseits aber auch bewußt gesteuert werden kann, ist er ein Musterbeispiel für viele Verrichtungen, die man sowohl unbewußt-automatisiert als auch bewußt durchführen kann (vielleicht gilt das für das meiste von dem, was man so im Leben tut).
Diese Art von Meditation führt also zu mehr Bewußtheit im Alltag, dies ist aber nicht ihr Ziel. Denn die Meditation hat kein Ziel und kann nicht zielgerichtet betrieben werden.
So irgendwie habe ich das verstanden.
Liebe Grüße,
I.