Erfahrung mit homöopathie bei morbus crohn?

hallo,

vor einer woche wurde bei mir morbus crohn diagnostiziert.
medikamentös wurde vorerst salofalk verordnet, was ich laut hausarzt durchgehend oder nur im akuten fall nehmen kann (dann jeweils ca. 3 bis 4 wochen).
auf dauer scheint es mir aber nicht geeignet zu sein, innerlich sträubt sich bei mir alles dagegen.
zusätzlich denke ich, es ist einfacher, eine chronische krankheit regelmäßig zu behandeln, als immer nur dann, wenn es mal einen schub gibt.
ich habe meinen doc deshalb auf homöopathische mittel angesprochen. seine aussage (die ich beinahe schon erwartet habe) lautete:
das können sie nehmen oder auch lassen.

meine frage deshalb: hat jemand erfahrungen mit naturheilverfahren bei mc?

schon mal danke und vorösterliche grüße,
BC

Hallo,

Homöopathie ist nicht wirksam. Leider, sagen manche, andere finden es plausibel. Aber in keiner Studie konnte bisher die Wirksamkeit der Homöopathie nachgewiesen werden. Alles Hokuspokus.

Gruß

Tahere

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hallo,

ist deine aussage jetzt auf mc bezogen oder war das deine allgemeine meinung zur naturheilverfahren??

gruß, BC

Hallo,

das ist meine allgemeine Aussage zur Homöopathie. Andere Naturheilverfahren meine ich damit nicht.

Gruß

Tahere

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Liebe Buttercreme,
wie du dir schon denken kannst, halte ich Homöopathie nicht für unwirksam bei MC.
Ich selber habe noch keinen MC-Fall behandelt, würde das auch nicht rein homöopathisch tun, sondern immer in Kombination mindestens mit Ernährung nach den Richtlinien von traditioneller chinesischer Medizin.
Ich kenne aber Fälle aus der Literatur und von einem Kollegen (bei dem ich gelernt habe), der genau mit dieser Kombination, bei gleichzeitigem Verweis an irgendeine Art von Hilfe bei „Psychohygiene“ sehr erfolgreich ist.
Gerade bei Krankheiten, die nicht nur zu funktionellen Störungen führen, sondern tatsächlich zu organischen Veränderungen wäre es aber wichtig einen Homöopathen zu finden, der eben nicht hauptsächlich auf Gemütssymptome verschreibt, sondern klinisch denkt. Klinisch schulmedizinisch, aber eben auch klinisch homöopathisch.

Die Behandlung müßte dabei kombiniert werden aus langfristig auf die (aus homöopathischer Sicht) bestehende Ursache, organisch auf die betroffenen Organe zielend und akut im Schub Leiden minimierend.

Dabei wäre es möglich und sinnvoll schulmedizinische und naturheilkundliche Behandlung zu kombinieren.

Wenn du magst, mach ich mich da insgesamt ein wenig kundig.
Du kannst mir auch gerne mailen.

Ich denk an dich und schicke dir Kraft und Gelassenheit.
Lieben Gruß
Kerstin

moin kerstin,

ja, genau in diese richtung hatte ich auch gedacht.
danke, dass du es nochmal in profi-worte gefasst hast :o)

ich maile dir nach ostern mal, habe schonmal nach ärzten in wiesbaden gesucht und auch einen gefunden, der dr. med ist und u.a. traditionelle chinesische medizin auch bei entzündlichen krankheiten anwendet. näheres dazu dann per mail.

also vielen lieben dank nochmal und herzliche grüße in den norden,

BC

Hallo,

ich kann Dir leider nichts zur Homöopathie bei MC sagen, aber mir kommt es ein bisschen komisch vor, dass Du „nur“ Salofalk bekommst. Wenn MC diagnostiziert wird, dann meist aufgrund eine akuten Schubs, das bedeutet i.d.R. Schmerzen, Durchfall, das ganze Programm eben. Und in so einem Fall ist fast immer Kortison angesagt. Das Zeug ist zwar scheisse, aber eine akute Entzündung im Körper ist nicht besser. Falls Du noch keinen Spezialisten (Internist, Gastroenterologe) dazu besucht hast, dann suche Dir unbedingt einen. Ich glaube nicht, dass ein Hausarzt MC kompetent behandeln kann. Ich hatte schon Internisten, die überfordert waren. Erst ein Gastroenterologe brachte wirkliches fundiertes Wissen darüber mit.

Ciao
Kaj

Hallo,

irgendwie habe ich das Gefühl, dass ein bisschen zu viel von sich als Heilsbringer überzeugt sind - aber das kann auch täuschen.

Ich glaube in die Behandlung von Morbus Crohn sollten Sie sich nicht einmischen, schließlich habe Sie eine gewisse Abneigung … Und auch als Psychotherapeut fehlt Ihnen noch ein bisschen was. Neben den unbestrittenen studentischen Leistungen ist dazu auch eine gewisse Sensibilität erforderlich, die Sie hier noch nicht demonstriert haben. Ständiges Nachkarten ist gut um sich im Studium an die Spitze zu spielen, verhütet aber auch, dass man sich in die Argumente der anderen einfühlt (dazu sage ich nur Psychotherapie).

Nach den neuesten Studien scheint Morbus Crohn mit speziellen Bestandteilen von Bakterien in Zusammenhang zu stehen, die aber nicht die alleinige Ursache für die chronische Entzündung sind. Es bleibt also nichts weiter übrig, als die chronische Entzündung zu unterdrücken. Das geschieht mit 5-ASA (verschiedene Medikamente, z.B. Salofalk), Kortison, Immunsuppressiva.

Es gibt nun einen Zusammenhang zwischen psychosozialem Zustand und Entzündungsaktivität und -dauer, deshalb wird bei stärker ausgelenkten Patienten zu einer zusätzlichen psychotherapeutischen Begleitung geraten. In einem stabilen Leben (nennen Sie es ruhig „Gleichgewicht“) nehmen die Entzündungsschübe eindeutig ab, wenn Sie auch nicht völlig verschwinden.

Ausserdem hilft auch die Einnahme von Placebo (Medikamente die keinen Wirkstoff) enthalten. Es gibt keine Studie, egal gegen wen und gegen was, wo Placebo keinen Effekt hatte. Wenn NICHTS hilft, warum sollte dann Homöopathie nicht helfen ? Nur weil wir nicht verstehen, WIE es geht, heisst dass noch lange nicht, dass es nicht geht (Dazu ein kleines Beispiel ais meiner täglichen Arbeit: Wir haben Patienten, die immer wiederkehrende Bauchschmerzen haben - irgendwann werden sie laparoskopiert und man findet nichts, macht aber den Blinddarmwurmfortsatz raus, weil die Beschwerden immer rechts unten waren. Der Pathologe findet an dem Blinddarmwurmfortsatz nichts krankhaftes. Den Patienten geht es aber gut, er kann nach der Operation wieder essen, hat keine Schmerzen mehr und kommt nie wieder. Darüber gibt es keine Studien, und es gibt auch keine Ursache-Wirkung-Beziehung, und doch funktioniert es. Heisst das nun es ist Quatsch ?)

Das Naturheilkunde hilft, ist klar. Es dürfte nur schwierig sein, jemanden zu finden, der sich gerade mit Morbus Crohn und Naturheilkunde auskennt.

Zusammengefasst heißt das:

  1. Medikamente gegen die Entzündung müssen genommen werden.
  2. Hömöopathie kann helfen. Wir wissen nur nicht wie.
  3. Die Idee mit der Naturheilkunde ist gut.
  4. Das innere Gleichgewicht sollte gefunden werden.

Informationen über Morbus Crohn finden sich unter:

http://www.kolo-proktologie.de

Dr. J. Sauer

Dr

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Hallo Tahere

Dann sind alle Schulmediziner die sich ernsthaft mit Homöopathie
befassen wohl verkappte Zauberer?

Du hast nichts Konstruktives abgesondert und nicht mal versucht,
Buttercreme einen Tipp zu geben.

Nimm Dir ein Beispiel an Kerstin Lückeberger. Das was sie schreibt
ist der erste Schritt in die richtige Richtung, so weit es
Homöopathie betrifft. Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen.

Gruss
Heinz

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hallo,

ich war bei einem gastroenterologen, der hat die koloskopie durchgeführt und nach labor und pathologie die diagnose gestellt. er hat mir das rezept ausgestellt, den bericht geschrieben und mich zum hausarzt (der internist ist) zurücküberwiesen, da er die weiterbehandlung und kontrollblutuntersuchungen vornehmen soll.
soweit mir bekannt ist, wird kortison nur in den schwereren fällen eingesetzt, so ist es bei mir - gott sei dank - nicht und ich bin auch froh, dass ich kein kortison verordnet bekam.

gruß, BC

Hallo,

ich war bei einem gastroenterologen, der hat die koloskopie
durchgeführt und nach labor und pathologie die diagnose
gestellt. er hat mir das rezept ausgestellt, den bericht
geschrieben und mich zum hausarzt (der internist ist)
zurücküberwiesen, da er die weiterbehandlung und
kontrollblutuntersuchungen vornehmen soll.
soweit mir bekannt ist, wird kortison nur in den schwereren
fällen eingesetzt, so ist es bei mir - gott sei dank - nicht
und ich bin auch froh, dass ich kein kortison verordnet bekam.

das klingt ja doch ganz in Ordnung. Entschuldige also meine Panikmache. Nur ist es AFAIK ungewöhnlich, dass ein Crohn bei einem so leichten Verlauf überhaupt diagnostiziert wird. Meistens ist nämlich irgendwo eine mehr oder weniger starke Entzündung und dann ist Kortison einfach die Standardtherapie. Wirkt ja auch verdammt gut, mal abgesehen von den Nebenwirkungen.
Mein Gastroenterologe ist von den 5-ASA-Präparaten wie z.B. Salofalk nicht wirklich überzeugt. Er meint: „Nehmen Sie es, wenn Sie wollen. Hat schliesslich fast keine Nebenwirkungen, wirkt aber auch genauso schlecht.“

Ciao
Kaj

hallo bc,

warum beschwerst du dich über deinen arzt?
da H. eine glaubensrichtung ist, und keine heilmethode, kannst du es tatsächlich nehmen, es schadet dir doch nicht.
glaube versetzt doch berge.
ich bin immer begeistert, wenn leute besorgt fragen welche erfahrungen es gibt, wenn es sich doch um eine angelegenheit handelt, welche dir nie schaden kann.
außer deinem kontostand.
also ran an die H. und schön geschluckt.

strubbel
H:open_mouth:)

oh - hmmm - naja
Lieber Strubbel,
deine Skepsis in Ehren (du weißt, ich schätze sie wirklich), aber…
Deine Meinung über Homöopathie kennt Buttercreme mindestens genausogut wie ich.
Was mich aber wurmt, in ihrem Posting finde ich nichts darüber, daß sie sich über ihren Arzt beschwert. Sie wundert sich und fragt nach. Außerdem fragt sie nicht ängstlich nach Erfahrungen mit der Homöopathie, sondern sie erklärt, daß sie den Eindruck hätte H. oder andere Naturheilverfahren wären eine gute Idee und ob da schon jemand Erfahrungen hat.
Ich finde, sie hat deinen recht aggressiven Ausbruch nicht verdient.
Das jemand nachfragt und wissen will und dann selber denken und entscheiden und nicht einfach seinem Arzt alles glauben, ist doch eigentlich etwas das du schätzt, oder irre ich mich da.

Was wurmt dich denn heute?

Wünsche dir nicht nur destotrotz sondern sowieso schöne Ostern
Gruß
Kerstin

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Hallo Tahere,

Homöopathie ist nicht wirksam. Leider, sagen manche, andere
finden es plausibel. Aber in keiner Studie konnte bisher die
Wirksamkeit der Homöopathie nachgewiesen werden. Alles
Hokuspokus.

FALSCH !!!
Es gibt jede Menge wissenschaftlicher Belege für die Wirksamkeit der Homöopathie und jeder Behandler, ob Arzt oder Heilpraktiker, der mit der H. arbeitet, kann es dir auch noch bestätigen.
Woher nimmst du die Arroganz, hier eine bewährte Heilmethode pauschal zu verdammen?
Gruß
KH

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hallo strubbel,

interpretationen waren in der schule sicherlich nicht deine stärke.
thema total verfehlt.
ich wollte hier keine grundsatzdiskussion über homöopathie oder andere naturheilverfahren anzetteln sondern habe lediglich nach erfahrungen damit gefragt.
nur weil mein hausarzt nichts davon hält, heißt das ja noch lange nicht, dass ich das als gottgegeben hinnehmen muss und mich seiner medizinischen meinung beugen muss. in keinem satz habe ich sein wissen in frage gestellt oder mich beschwert. das bedeutet jedoch nicht, dass ich keine zweite meinung, vor allem von betroffenen oder ärzten/heilpraktikern einholen kann.
zudem bin ich der ansicht, dass man mit eigenmächtiger einnahme und dosierung von z.b. homöopathischen mitteln durchaus schaden anrichten kann. und zwar nicht am kontostand (über den du dir auch nicht deinen kopf zerbrechen musst). also von wegen „also ran an die H. und schön geschluckt“.
nur mal zur info: es gibt wissenschaftliche studien, die z.b. die überlegenheit der wirkung von weihrauch im gegesatz zu standardtherapie mit mesalazin belegen. das hat mit glauben nichts zu tun.

freut mich aber, dass ich dich mit meiner frage begeistern konnte, ich hoffe, ich kann das wiederholen.

schöne feiertage und herzliche grüße,
BC

Hallo,

  1. Hömöopathie kann helfen. Wir wissen nur nicht wie.

gibt es dazu Studien? Bitte belegen!

Der Rest deines Postings ist mir unverständlich. Was ist mit Psychotherapie? Habe ich das erwähnt? Gibt es da irgendeinen Bezug? Wo habe ich mich in die Behandlung von Morbus Crohn eingemisch? usw…

Ich habe nur den allgemein anerkannten Stand der medizinischen Forschung referiert, nämlich dass Homöopathie nicht wirksam ist.

Ich bitte anderenfalls um den Beleg gemäß Verweis auf Studien, oder zumindest auf seriöse, aktuelle, wissenschaftliche Literatur.

Bin ja gespannt, ob da was von dir kommt.

Gruß

Tahere

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Hallo,

Woher nimmst du die Arroganz, hier eine bewährte Heilmethode
pauschal zu verdammen?

das hat nichts mit Arroganz zu tun. Unwirksam ist unwirksam, egal ob ich arrogant bin oder nicht. Die Wirksamkeit der Homöopathie konnte bislang nicht in klinischen Studien belegt werden. Es gibt noch nicht mal eine zufriedenstellende theoretische Begründung, warum Homöopathie wirksam sein sollte. So einfach ist das.

Es gibt jede Menge wissenschaftlicher Belege für die
Wirksamkeit der Homöopathie

Nenne diese Studien doch.

Gruß

Tahere

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studien
z.B.

http://www.vkh.ch/html/studien.html

Hallo Tahere,

Nenne diese Studien doch.

Nein, das werde ich nicht tun.
Warum?
Wir haben hier dieses Thema in der Vergangenheit immer wieder ausführlich diskutiert.
Ich habe Quellen genannt und auf wissenschaftliche Studien verwiesen, die die Wirksamkeit der H. belegen.
Hier tauchen immer wieder Medizinstudenten auf, die glauben, sie müssten die reine Lehre der Schulmedizin nicht nur vertreten, sondern auch verteidigen.
Diese Medizinstudenten/studentinnen haben bisher alle den Standpunkt vertreten, das nicht sein kann was nicht sein darf und sich standhaft dagegen gewehrt, Erkenntnisse zur Kenntnis zu nehmen, die nicht in ihr Weltbild passten.
Ich habe nicht die geringste Lust, diese Diskussion hier zum 23 mal zu führen.
Ich bin kein Missionar und wenn du glaubst, dass die H. wirkungslos ist, dann ist das eben so.
Seltsamerweise sind praktizierende Mediziner in dieser Hinsicht wesentlich offener und die Mehrzahl dieser Ärzte und Äztinnen wenden zumindest gelegentlich oder öfter homöopatische Komplexlmittel oder auch Einzelmittel an.
Ich kann dir nur den guten Rat geben, nicht kritiklos einfach nur alles nachzuplappern, was an der Uni gelehrt wird, sondern auch offen für andere Methoden und Behandlungsansätze zu sein, denn die Aufgabe eines Arztes ist letztendlich die Behandlung von kranken Menschen und nicht die Verehrung einer Wissenschaft, deren Erkenntnisse eine Halbwertzeit von oft nur wenigen Jahren haben und sich somit oft nicht als dauerhaft gezeigt haben.
Gruß
KH

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Hallo,

da habe ich mich mit dem Nachkarten nicht getäuscht, na ja.

Zuerst möchte ich Ihnen die allgemeinen Anstandsregeln an´s Herz legen, ich habe mit Ihnen keine freundschaftlichen Beziehungen, die ein vetrautes „Du“ rechtfertigen und ich bin auch kein Kind. Das allgemeine Austauschen von Meinungen im Web sollte m.E. unter den in der Gesellschaft breit anerkannten Regeln ablaufen. Diese sollte eine Medizinstudentin im letzten Semester kennen und beachten.

Bitte lesen Sie mein vohriges Posting nochmals, vielleicht verstehen Sie es ja dann. Um Ihnen zu helfen, gebe ich Ihnen hier ein paar Hilfestellungen.

Voraussetzung 1: In Placebo ist kein Wirkstoff.
Voraussetzung 2: Placebo hilft (nachgewiesen in allen Studien, die einen Wirkstoff gegen Placebo vergleichen - in keiner Studie war Placebo absolut unwirksam)
Folgerung: Medikamente ohne Wirkstoff helfen.
These 1: In homöopathischen Medikamenten ist kein ausreichender Wirkstoff (ich hoffe Sie wissen, wie diese Medikamente hergestellt werden - übrigens sind es tatsächlich Medikamente, da sie nur in Apotheken hergestellt und verkauft werden dürfen)
Folgerung: Sie sind gleichzusetzen mit Placebo.
Folgerung: Sie wirken wie Placebo - also sie wirken.
These 2: In homöopathischen Medikamenten ist ein ausreichender Wirkstoff.
Folgerung: Diese Medikamente wirken - sonst wäre kein WIRKstoff drin.

Jetzt verstanden ? Manchmal dauert es einfach ein wenig länger. Für diese Ableitung braucht man nur den gesunden Menschenverstand, keine Studien.

Zum Thema Studien: Hat Ihnen denn noch keiner während des Medizinstudiums gesagt, dass 99,9 % der aktuellen wissenschaftlichen Medizin NICHT auf doppelblinden, randomisierten, prospektiven und kontrollierten Studien (der einzig für einen Evidenzgrad I akzeptierten Studienart) basieren ? Die meiste Behandlung findet auf Grund von Erfahrung statt. Was sollen wir nun machen ? Keine operative Frakturbehandlung mehr ? Aspirin wegwerfen ? Paracetamol gegen Fieber verbieten ? Überlegen Sie einfach ganz genau, bevor Sie anfangen, den Sieg der Studie zu verkünden (VIOXX war übrigens doppelblind, randomisiert, prospektiv und kontrolliert getestet - und nun?).

Mit freundlichen Grüßen

Dr. J. Sauer

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