Antwort von
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Re: Allergien
Um das kurz zu klären:
Nicht alles, was nach Allergie aussieht, ist auch eine.
Es gibt Überempfindlichkeiten gegen Wirksubstanzen, die nicht mit einer Erhöhung der IGE einhergehen und die auch nicht nach einem Erstkontakt überschießend (bis zum anaphylaktischen Schockzustand) auftreten.
Also:
Erst einmal ist genau zu testen
1. Haut-Test (schmerzlos, dauert 20 Minuten)
2. Bei Reaktionsbildung (ausser bei Histamin-Kontrollfeld) Blut-Test.
Danach ist entsprechend vorzugehen. Ist z.B. eine Birken-, Erlen-, Apfel-Allergie Thema, dann kann im Dezember mit geeigneten Maßnahmen begonnen werden. Vielleicht in wärmeren Gegenden schon 1-2 Monate eher. Doch weiß der behandelnde Arzt in der Region meistens gut darüber Bescheid, wann die Pflanzen blühen.
Desensibilisierung kann vereinzelt zu massiven Nebenwirkungen führen und wird deshalb von einigen Menschen abgelehnt.
Homöopathie hilft nicht jedem, doch nach geeigneter Testung (die zumeist ein wenig seltsam ritualisiert anmutet) können einige Allergien gut behandelt werden.
Zum Verständnis: Das Immunsystem unspezifisch zu "stärken" ist nicht der richtige Weg. Das Überschießen bei der Reaktionsbildung auf ein Allergen ist zu beachten, und dort sind die Immunglobuline der Klasse E beteiligt. Ursachen werden viele diskutiert, die berühmten psychosomatischen auch, in jedem Fall ist eine Allergie (ob Kontakt- oder nicht) ein dramatisches Geschehen der speziellen Immunabwehr, die sich auf alles stürzt, was sonst gut toleriert werden könnte.
Ich denke, dass auf dem Gebiet einfach das rechte Vorgehen herausgefunden werden muß, allgemein kann hier ohne Kenntnis der Person nicht zu- oder abgeraten werden.
V.