Krankenhauskosten

Hallo,

Als Kassenpatient bekommt man es nicht mit, dennoch interessiert es mich (angesichts vielfältiger Diskussionen im Verwandtenkreis über die hohen Kassenbeiträge). Einige vertreten die Meinung, wenn man ein Arbeitsleben lang die gleiche Summe, die man an die Krankenkasse zahlt, privat gut anlegt, ist man im Alter besser gegen Behandlungskosten abgesichert. Ich glaube das zwar nicht, aber als Diskussionsgrundlage würde mich die Grössenordnung interessieren:

Was zahlt z.B. die Krankenkasse (ungefähr) für 1 Tag im Krankenhaus?

Wieviel kostet eine Blinddarmoperation?

Was kostet eine Schlaganfall-Akutversorgung mit Rettungswagen und Thrombolyse?

Eine Bypass-Operation?

Eine Operation bei Bandscheibenvorfall?

(Das sollte zur Einschätzung wohl reichen.) Mich interessiert wirklich nur die Grössenordnung, es dürfen auch gerne Intervalle sein (kostet, je nach Umständen zwischen x und y…)

Mit vielen Grüssen, Peter

Hallo!

Nur als kleiner Hinweis weil es viele immer noch nicht mitbekommen
haben:
im Rahmen der letzten Gesundheitsreform wurde die Möglichkeit
eingeführt sich nach erfolgter ärztlicher Behandlung eine Quittung
ausstellen zu lassen; so kann man also zumindest hier sehen wieviel
das kostet.

In den Krankenhäusern gibt bzw. kommt das Fallpauschalensystem - ich
kann aber den Leistungskatalog gerade nirgends finden.

Als Kassenpatient bekommt man es nicht mit, dennoch
interessiert es mich (angesichts vielfältiger Diskussionen im
Verwandtenkreis über die hohen Kassenbeiträge). Einige
vertreten die Meinung, wenn man ein Arbeitsleben lang die
gleiche Summe, die man an die Krankenkasse zahlt, privat gut
anlegt, ist man im Alter besser gegen Behandlungskosten
abgesichert.

Das Argument hört man immer wieder. Was die Leute natürlich gerne
vergessen ist dass die Versicherung schon ab dem ersten Tag greift.

Tschüss

Matthias

Hi,

Als Kassenpatient bekommt man es nicht mit, dennoch
interessiert es mich (angesichts vielfältiger Diskussionen im
Verwandtenkreis über die hohen Kassenbeiträge). Einige
vertreten die Meinung, wenn man ein Arbeitsleben lang die
gleiche Summe, die man an die Krankenkasse zahlt, privat gut
anlegt, ist man im Alter besser gegen Behandlungskosten
abgesichert.

Das mag für den Durchschnittspatienten vielleicht stimmem, aber wer weiß den
schon ob die eigenen medizinischen Probleme nicht irgendwann teurer als die des
Durchschnittspatienten sind…

Was kostet eine Schlaganfall-Akutversorgung mit Rettungswagen

Vermute, daß das schon im vierstelligen Bereich liegen könnte (wohlgemerkt:
bevor der Patient überhaupt im Krankenhaus ist).
Grüße, Simon

Hi!

Ich gebe mal eine vorsichtige Schätzung, kann aber sein, daß ich zum Teil daneben liege:

Was zahlt z.B. die Krankenkasse (ungefähr) für 1 Tag im
Krankenhaus?

Wie schon erwähnt, zahlt die Krankenkasse nun pro „Fall“, früher kostete der Tag auf der Inneren so weit ich weiß 100-150 €. Das kann sich aber vervielfachen, wenn man zum Beispiel auf die Intensivstation kommt oder zum Beispiel in einem Zentrum für Brandverletzte landet.

Wieviel kostet eine Blinddarmoperation?

Ich schätze inklusive Liegezeit ca 1500-2000€

Was kostet eine Schlaganfall-Akutversorgung mit Rettungswagen
und Thrombolyse?

Würde ich auf ca 500-1000 € schätzen, zuzüglich Liegezeit z.B. auf der Intensivstation

Eine Bypass-Operation?

Inklusive Liegezeit bestimmt um die 5000€

Eine Operation bei Bandscheibenvorfall?

Ca 2500 €

Die Private Anlage deckt die Kosten wirklich nur, wenn nichts dazwischen kommt. Wird zum Beispiel eine Organtransplantation benötigt oder neuartige Medikamente, ist das Geld schnell weg.

Zur Preisentstehung hier ein Artikel:
http://www.uni-heidelberg.de/institute/fak5/igm/g47/…

Hoffe, das hilft etwas und daß die Zahlen einigermaßen stimmen.
Gruß
Peter

Hallo Peter,
es war einmal, dass ein KH nach Tagessätzen mit den Kassen abgerechnet hat, aber das ist lange vorbei.
Heutzutage, im verzweifelten Kampf einiger Theoretiker befinden wir uns im sog. DRG-Zeitalter. Dieses System ist sooooooooo dermaßen kompliziert, wie bescheuert, dass ein einzelner es nie und nimmer überblickt, es auch nie und nimmer erklären kann und es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so schnell verschwindet, wie es Milliarden Kosten zum Aufbau verschlungen hat. Punkt.
Es wurde schon gesagt, dass du, der Patient, als eine Fallpauschale abgerechnet wirst. Und so beschämend, wie das Wort klingt, so ist das ganze System, gemessen an den Peinlichkeiten, die es liefert.
Du hast mit deiner Krankheit eine Diagnose x, die es zu finden gilt um dir zu helfen. diese Dignaose wird nun verschlüsselt in einen Code, der den Kassen anzeigt, wieviel sie für diese Diagnose an das KH zahlen. Es sprengt echt den Rahmen hier, aber es geht z.B. schon mal deine Mindest- und Höchstverweildauer im KH ein. Wurscht egal, wie du dich fühlst - du hast kostentechnisch so und so lange zu bleiben, damit für deine Diagnose der Betrag xy für das KH kostendeckend ist. Du darfst nicht länger bleiben und und kannst auch nicht früher entlassen werden, sonst gibt es Abzüge, egal zu welchen Kosten du in deinem KH warst. (Kapiert??) - WEnn du nun eine Zusatzdiagnose hast, gibt es mehr Geld für das KH…
So: OB es für das KH nun Geld oder Liebe gibt, hängt mit der jeweiligen Formulierung der Diagnose zusammen, denn ob die berühmtberü+chtigte Hauptdiagnose mal fiktiv: SCheißerei - mehrfache Durchfälle pro Tag oder verliegender Furz formuliert wird (als Nummerncode) bekommt das KH Beträge von sagen wir mal 370.- bis 2000.- euronen.
WEnn du nun alt bist, und deine Angehörigen merken, dass es ohne dich zu pflegen ein angenehmeres Leben ist, werden sie 2h vor Entlassung (es geht dir wieder gut!) - wir nehmen ihn/sie nicht heim . .aus den fadenscheinigsten Gründen.
Dann wird verzweifelt ein Pflegeheim gesucht. Die können erst nächste Woche übernehmen. In diese Zeit können jetzt Komplikationen auftreten, die das ganze z.B. wegen Antibiotika intensivtherapie… saumäßig verteueern. Pech! Es gibt dafür kein Geld Höchtverweildauer überschritten. Oder:
Dir gings gut, du wurdest z.B. in eine Kurzzeitpflege verlegt, du brauchst Pflege, aber kein KH täglich: Dort kommt wieder der querliegende Pfurz: Kommst du innerhalb 30 Tagen mit der gleichen Diagnose wieder in KH - gibts gar kein Geld mehr für dich.
Diese Beispiele sind ein tropfen auf heissen Stein, erklären manches aber nicht viel.
Erklärend: Geld fürs KH: Bedeutet sämtliche, aber auch sämtliche sämtliche Kosten zu decken, um Personal, Equipement und Standard mindestens aufrechtzuerhalten.
Meine Besispiele sind aus der konservativen, d.h. nicht operativen Sicht. Bei denen mag es wieder anders sein.
Gannnnnz ganz nebenbei: Da es ja um „Diagnosen“ geht, die ein KH überleben lassen, mit allem was zur Diagnose führt, hat man diese Wirtschafterei zur ärtzlichen Tätigkeit deklariert. Streng genommen, darfst du niemals von der Norm abweichen, du hast gefälligst so und solang zu bleiben und nix, aber auch gar nix darf die komplizieren oder schneller genesen lassen, sonst ist dein KH bald pleite, vorher wird an allem eingespart was geht und der Rest macht miot besserer Qualität die dreifache Arbeit mit doppelt soviel Patienten und der Strom kommt aus der Steckdose…Plemplemplem.
Kannst du dir vorstellen, wie meine Zeit verteilt ist DRG auszufüllen bezogen auf meine Arbeit am Pat?? Nein - Es geht gar nicht anders als das nach Feierabend zu tun!!! Aber ich bin trotzdem Arzt und kein Betriebswirtschaftler…Es würde ins uferlose führen.
Und das Thema ist nie nie nie und nimmer erschöpfend erklärt.
Es gibt sicher unter dem Stichwort ICD oder DRG eine Menge Info im Netz.
Das System ist so dermaßen krank, dass sehr sehr bald alles den Bach herunter geht und es wird geändert werden - glaube ja nicht zu Gunsten eines Kranken.
Ich muss aufhören und abschalten, es ist Wochenende.
gruss rico

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Hallo,
als Mitarbeiter einer Krankenkasse schreibe ich natürlich nicht so
„gefühlsbetont“ wie Peter. Grundsätzlich hat er aber recht, immer mehr
Krankenhäuser rechnen mit den Kassen Fallpauschalen ab - das wird
auch mal Gesetz. Was die Behandlung im Einzelnen kostet ist tatsächlich
abhängig von der Diagnose, aber so ca. 1500,00 € für einen Blinddarm
ist schon realistich.
Die Krankenversicherung sich sparen und das Geld dafür gut anlegen
ist eine MILCHMÄDCHENRECHNUNG - wer tut das schon ???
Um für den „Ernstfall“ gewappnet zu sein, muesste man mindestans
den gleichen Betrag monatlich anlegen den man bislang an die
Krankenkasse zahlte. Hinzu käme dann noch folgender Umstand.
Man wäre im „Ernstfall“ immer Privatpatient, würde also ungleich
mehr an Krankenhaus, Arzt,Zahnarzt usw. zahlen als es die Krankenkasse
tut.
Fazit ? - Wenn man denn gesund bliebe würde sich das rechnen, ansonsten aber bestimmt nicht.
Gruss
Günter Czauderna

Hallo,

das wesentliche bei einer KrankenVERSICDHERUNG sind nicht die Beträge für eine Bandscheibe ode den Blinddarm, die kann man sich durch das Sparen der Versicherungsbeiträge schnell zusammenkratzen. Das wesentliche sind die Beträge, die ausgegeben werden, um wirklich schwere Krankheiten zu behandeln oder zu heilen. Eine Knochenmarktransplantation kostet ohen Folgekosten schon etwa 250.000 Euro und davor sind dann schon mehrere Chemotherapien und andere Behandlungen gelaufen, so dass schätzungsweise mehr als eine halbe Million für diese Erkrankung bezahlt wird. Um sich also nach den Regeln der Kunst bei dieser Erkrankung behandeln zu lassen, müsste man seine Beiträge (in Deutschland im Mittel 350 Euro pro Monat) zwischen 60 (verzinst) und 120 Jahre (unverzinst) sparen und zwischendurch nicht krank werden. Eine Versicherung beruht immer auf dem Solidarprinzip, dass nämlich alle einen Beitrag dazu leisten, dass einige wenige, die die Hilfe am nötigsten brauchen, diese Hilfe auch bekommen können. Andere werden im Gegenzug „Miese“ machen, aber da keiner weiss, ob er ein finanzieller „Gewinner“ sein wird, ist das System gerecht.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. J. Sauer

Hallo rico,

da frage ich mich - und dich, wie das mit der Bezahlung des Krankenhauses ist, wenn der Patient eben Selbstzahler ist:
Werden dann auch nur Fallpauschalen berechnet oder wird dann doch nach den tatsächlichen Kosten abgerechnet?
Wenn Fallpauschale, würde es sich eventuell für Selbstzahler rentieren.
Wenn aber nach tatsächlichen Kosten, muss man jedem doch davon abraten, freiwillig auf einen Krankenversicherung zu verzichten.

Michael

Hallo Michael,

wenn Du keine Krankenversicherung hast, so kann das Sozialamt eintreten, Du mußt dort aber als „Sozialfall“ aktenkundig sein.
Gibst Du bei der Aufnahme „Selbstzahler“ an, so wird nach der GOÄ abgerechnet.
Dort ist jede Leistung hinterlegt und mit einem bestimmten Punktewert versehen.
Solltest Du also wirklich alles selber bezahlen wollen (wir haben rel. oft Patienten aus den arabischen Ländern - diese hinterlegen einen Betrag X und dann wird irgendwann mal Zwischenbilanz gemacht und nachgelegt oder eine Entlassung angestrebt…) so wirst Du auch eine detaillierte Rechnung bekommen, in der z.B. jeder einzelne Laborparameter aufgeführt wird.

Gruß, Jürgen

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Danke für die Infos + Erläuterung
Hallo,

Zunächst mal danke für die vielen Antworten. Ich sehe also, dass schon bei einem normalen Leben vermutlich einige 10 000 Euro zustande kommen können.

Zur Erklärung: ich habe nicht die Absicht, aus der Krankenkasse „auszutreten“ (selbst, wenn es ginge), höre dieses Argument aber in meinem Bekanntenkreis immer öfter. Letztendlich suche ich nach Material, um diese Ansicht zu erschüttern. Und dazu braucht man eine gewisse Vorstellung, welche Kosten überhaupt entstehen können. Jedenfalls hat es mir in letzter Zeit nicht gefallen, von den Kosten so gar keine Vorstellung zu haben.

Danke auch für den Hinweis, dass man sich die „Rechnung“ geben lassen kann. Für die aktuelle Diskussion hätte mir dies zwar nichts genutzt, da ich die erwähnten Operationen alle noch nicht hatte. Sollte es mich mal treffen, werde ich aber daran denken.

Mit vielen Grüssen, Peter

Danke, Jürgen,
das habe ich befürchtet: „Gibst Du bei der Aufnahme „Selbstzahler“ an, so wird nach der GOÄ abgerechnet.“
Das heisst also, dass die Kassenpatienten das Krankenhaus finanziell ruinieren können, wenn die statistische Kalkulation nicht aufgeht, während sich das Krankenhaus an den nach GOÄ - möglicherweise noch mit Steigerungssätzen bis 3,5-fach - abgerechneten Selbstzahlern gesund stossen können.

Also werde ich, der ich mir auch schon mehrfach überlegt habe, aus der Krankenversicherung auszusteigen, doch auf irgend einem Weg dabei bleiben.

Michael

Hallo Michael, kehre erst jetzt in die Runde zurück,
deine Frage wurde schon beantwortet. Als Selbstzahler, was auch der Privatversicherte formal ist, wirst du nicht nach DRG abgerechnet, sondern nach der „Leistung + Tagessatz“. Nie und nimmer würde ich aus der Krankenversicherung austreten, dieses Russisch Roulette…als Arzt im KH schaue ich nicht, ob einer versichert ist oder nicht, das was notwendig ist, bzw. begründet als notwendig erscheint wird gemacht, um dir zu helfen. Aber das KH wird auf einer Erstattung der Leistungen bestehen (ehrlich gesagt auch müssen, um sich zu erhalten, ist doch logisch)
gruss rico, an einem ausgeglichenem Samstag

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Hi!

Also werde ich, der ich mir auch schon mehrfach überlegt habe,
aus der Krankenversicherung auszusteigen, doch auf irgend
einem Weg dabei bleiben.

Das haben sich schon viele Schlaue oder Sparsame überlegt. Wenn’s halt blöd läuft, bist Du dann bald selbst Dein eigener Schuldner-Berater.
Selbst wenn Dein Arzt um die Ecke vielleicht bei der Rechnung beide Augen zudrückt, eine Klinik holt sich - auch ohne sich am Nichtversicherten wie Du meinst gesundzustoßen - immer ihr Geld.

Gruß
Peter

Hallo Michael,

sowohl in einer Arztpraxis, als auch in einem Krankenhaus (Ausnahme: reine Privatkliniken) gibt es immer eine Mischkalkulation. Das Haus/die Praxis wird sich niemals an den Privatpatienten gesundstossen können. Vielmehr sind die Privatpatienten absolut notwendig, um das Defizit, das die Kassenpatienten verursachen, auszugleichen. Ein 3,5-facher Satz ist übrigens immer sehr schwer durchzusetzen und bedarf einer besonderen Begründung, so dass meist 2,3-fach bzw. 1,8-fach abgerechnet wird (und jetzt bitte keine Diskussion, dass man sich hier „einfach am Geldtopf bedient“…).
Ich kann ebenfalls nur von Deiner Idee, aus der KK auszutreten, dringend abraten. Angenommen, Du hättest wirklich die Disziplin, jeden Monat 500-600 Euro auf ein Sparbuch einzuzahlen und bald stünde (nicht, dass ich Dir das wünsche!) ein KK-Aufenthalt an…Deine Ersparnisse wären SEHR schnell aufgebraucht, u.U. müßtest Du einen Kredit aufnehmen…
Außerdem - bei einer krankheitsbedingten zeitlich begrenzten Arbeitsunfähigkeit länger als 6 Wochen zahlt die KK Deinen Lohn weiter…was wäre, wenn Du nicht mehr versichert wärest ??

Gruß, Jürgen

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Hallo Michael, kehre erst jetzt in die Runde zurück,
deine Frage wurde schon beantwortet. Als Selbstzahler, was
auch der Privatversicherte formal ist, wirst du nicht nach DRG
abgerechnet, sondern nach der „Leistung + Tagessatz“.

Hallo Michael, kehre erst jetzt in die Runde zurück,
deine Frage wurde schon beantwortet. Als Selbstzahler, was
auch der Privatversicherte formal ist, wirst du nicht nach DRG
abgerechnet, sondern nach der „Leistung + Tagessatz“.

Sorry, aber das ist einfach verkehrt. Krankenhäuser, die auf DRG umgestiegen sind, rechnen auch bei Privaten nach DRG ab.
und das sind fast alle großen Kliniken. Ausnahmen gibt es meist bei Privatkliniken, die an dem alten System festhalten, da sie damit günstiger fahren.

Was natürlich dazukommen kann (aber nicht muss) sind die Wahlleistungen wie Chefarzt (mit GOÄ-Abrechnung) oder Zweibettzimmer.

Eine Festlegung, dass Privat-Zahler derartige Wahlleistungen in Anspruch nehmen müssen, gibt es nicht, deswegen heißen sie ja auch so.