es geht nicht um Rechtsstreitabsichten!
Von: , Frage gestellt am Di, 27. Sep 2005
Hallo,
ich danke allen wirklich für die vielen lieben Ratschläge!
ich möchte allerdings noch loswerden, dass es mir nicht darum ging, irgendwie die Ärzte festzunageln und Gewinn aus dieser Situation zu schlagen. Ich habe noch nie mit Anwälten zu tun gehabt und ebensowenig meine Eltern. Die beiden sind wirklich sehr ruhige und sanfte Menschen und das einzige was die wollen, ist das die Tochter wieder gesund wird.
Im Übrigen weiß ich sehr wohl, wie wichtig eine intakte Vertrauensbasis ist (habe jeden Tag beruflich mit Widersprüchen zwischen Lehrer und Eltern/Schülern zu tun!)und wir haben auch sehr sachlich, aber bestimmt der Ärztin gesagt, dass wir meine Schwester in ein anderes Krankenhaus bringen wollen, weil die keine Untersuchungen eingeleitet haben sondern nur darauf gewartet haben, bis sich irgendwelche Bakterien bilden.
Natürlich sind Ärzte auch nur Menschen, denen ebenso Fehler unterlaufen können. Aber ich kann es nicht verstehen, dass die erst etwas anfangen zu machen, wenn man mit einem anderen Krankenhaus kommt.
das ist doch wirklich sehr ungerecht. Oder wie mir einer im Tread geraten hat "Sag doch dem Arzt, dass ihr mit einem Internisten verwandt seid- das wirkt oft Wunder..!"
ist das noch gerecht?
auch ich muss jeden Tag entscheiden, ob wir dem Widerspruch stattgeben oder nicht und dabei schauen wir mit Sicherheit nicht auf KOntakte oder Einflüsse oder Beziehungen!
Und bei einem Patienten geht es auch um sehr viel mehr als nur um eine Versetzung oder bessere Noten!
Viele Grüße,
Lina
