Massive Schlafstörungen

Hallo,

ich leide seit geraumer Zeit unter massiven Schlafstörungen. Meist schlafe ich relativ zügig ein, wache dann aber nach ein bis zwei, manchmal auch drei Stunden auf und liege den Rest der Nacht grübelnd wach.

Das Aufwachen geschieht plötzlich, meist bin ich dann hellwach und kann nicht mehr einschlafen. Es ist auch schon vorgekommen, dass ich ganze Nächte komplett wachgelegen habe.

Tagsüber bin ich logischerweise oft völlig erledigt und schlafe ein, sobald ich zur Ruhe komme.

Die Ursache sind definitiv große berufliche Probleme, die mich extrem belasten und die sich auch in nächster Zeit wohl nicht lösen werden.

Meine Hausärztin hat mir Sedacur verschrieben; ich habe jedoch das Gefühl, von diesen Tabletten eher wach als müde zu werden. Auch andere Produkte wirken nicht so recht.

Mein Schlafbedarf liegt bei ca. 8 Stunden; ich habe Angst, dass ich durch den permanenten Schlafmangel bald krank werde.

Was kann ich tun? Selbst wenn ich abends halbwegs entspannt ins Bett gehe und einschlafe, schrecke ich nachts hoch und bin hellwach.

Liebe Grüße,
Gwen

Hallo Gwen,

Die Ursache sind definitiv große berufliche Probleme, die mich
extrem belasten und die sich auch in nächster Zeit wohl nicht
lösen werden.

Was kann ich tun?

Das Übel an der Wurzel packen und rausreißen.

Vorschläge
Kurzfristig: Urlaub, längere Auszeit nehmen oder Krankschreiben lassen
Mittelfristig: Arbeitssituation ändern, Gespräch mit Chef oder Kollegen, anderen Job suchen
Langfristig: Entspannungsübungen, Meditation, Autogenes Training

Alles Gute
Sebastian

Wie spat werden Sie meistens wach?

gruss
peter

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Hallo Peter,

ich wache meist zwischen 1 und 2 Uhr nachts auf.

Gruß,
Gwen

Hallo Gwen

In der naturheilkunde ist dass der zeitpunkt der leber.
(sie kann uberflussige energie nicht loss.)
Also keine alkoholische getranke vor dem einschlafen.
Mir hatt sehr gut geholfen: homoopatisch Chelidonium majus d3
3 x 10 tropfen auf 1 loffelwasser.

Gruss
peter

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Hallo Gwen,

wenn man gewöhnt ist seine Erlebnisse in einer ruhigen Stunde geistig aufzuarbeiten, dann können immer wiederkehrende Probleme, die für einen Stress bedeuten, und denen man nicht gewachsen ist, genau dann regelrecht den Schlaf rauben. Tatsache ist, dass du mit Nachdenken alleine deine Probleme nicht lösen wirst. Ja schlimmer noch, wenn du keine Erholung findest, dann entsteht so eine Art Spirale von Machtlosigkeit, Grübeleien, Schlaflosigkeit, Erschöpfung und Machtlosigkeit…
Streß kann man durch Bewegung und Sport abbauen. Durch Bewegung können aufgestaute Aggressionen freigesetzt werden. Schwimmen ist eine wohltuende Sportart, weil Wasser einen leicht macht, es tut der Muskulatur gut, die sich tagsüber verkrampft hat, und Schwimmen macht wunderbar müde. Wie wäre es hinterher mit einer Massage?
Spazierengehen kann man jederzeit, kostet nichts, egal wie lange oder wie schnell oder wohin auch immer. Wer täglich geht, läuft sich den Kopf frei, versorgt den Körper mit Sauerstoff, und regt den Stoffwechsel an.
Es gibt wunderbare Kräutertees, die den Körper allmählich müde machen, und einen angenehmer in den Schlaf gleiten lassen als ein Glas Bier oder Wein.
Wer beim Tee trinken sich noch ein warmes Fußbad gönnt, wird sehr entspannt ins Bett gehen.
Das alles könnten Voraussetzungen für einen längeren Schlafzeitraum als 2-3 Stunden sein, weil der Körper die Entspanntheit wiederbekommt, die er tagsüber verloren hat.

Doch wenn dich nachts dein Kummer dann doch wieder aus dem Schlaf holt, dann könntest du dir überlegen, dir autogenes Training beibringen zu lassen. Dabei lernt man gezielt seinem Körper und Geist Ruhe zu gönnen, um das, was einen geistig beschäftigt, sich später zum angemessenen Zeitpunkt kümmern zu können.
Und du könntest dir so eine Art Coach suchen, der mit dir zusammen überlegt, wie du wieder Überlegenheit für deine berufliche Situationen erlangen kannst. Das könnte z.B. durch eine Psychotherapie geschehen, die man durch den Hausarzt verschrieben bekommt.

Schlaf ist überlebenswichtig, weshalb das für dich oberste Priorität haben sollte. Der Gedanke sollte dir dann kommen, wenn du dich selbst mal wieder bei so einer nächtlichen Grübelparty ertappst. Dann lieber aufstehen um sich von den Gedanken loszureißen, Tee kochen, mit sich schimpfen, weil man schon wieder gegrübelt hat, und sich dann fest entschlossen zum Schlafen hinlegen. Manchmal hilft diese Entschlossenheit sich von dem vorübergehend zu trennen, was einen im Griff zu haben scheint - diese nächtlichen Grübeleien.

viele Grüße und noch mehr Ruhe
wünscht dir
claren

Hallo,

hast Du nicht schon am 14.06.(Brett Psychologie)und am 4.7. (hier)wegen Schlafstörungen gepostet?
Was ist denn aus den Tipps geworden, die Du bekommen hast?
Was sagt denn der Doc dazu? Du hast das Problem ja jetzt schon ziemlich lange, sind Tabletten das Einzige was ihm einfällt?
Also so langsam würde ich mir auch Sorgen machen.

Gruß
Maja

PS wie siehts aus mit autogenem Training, T’ai chi, oder sonstigen Entspannungstechniken? Vielleicht wäre auch eine Therapie wie man mit Stress umgehen kann das Richtige für Dich? Bevor DU wirklich ernsthaft krank wirst…
http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/cfs_erscho…
http://www.netdoktor.de/topic/arbeit/stress.htm