Diclofenac- Natrium in Schmerzgel

Hallo Sportler, Hallo Sportmediziner und Mediziner :smile:,

ich wüsste gerne mal, warum das Medikament DICLAC (das Gel meine ich jetzt) nicht mehr 50 mg Diclofenac- Natrium enthält wie im Jahre 2000 noch, sondern lediglich 10 mg. Ist das Zeug aus der „Unbedenklichkeit“ gestrichen und ist man vorsichtig damit geworden? Was hat es damit auf sich? Ich weiß das zufällig so genau, weil ich gelegentlich Beipackzettel von Medikamenten, anstatt sie als Paperware aufzubewahren, einfach einscanne und somit leicht zugänglich archiviere.
Letztens habe ich mir DICLAC Schmerzgel gekauft- ist ja billiger als Voltaren- und dabei ist mir das aufgefallen. Der Wirkstoff Diclofenac- Natrium hat mir bislang- zumindest bei innerer Anwendung- gut geholfen.

Dann wüsste ich gerne noch, ob das Gel bei Prellungen und sonstigen Sportverletzungen erste Wahl ist oder ob es mehr bei degenerativen Gelenkerkrankungen eingesetzt wird. Was würde man bei den so typischen Sportverletzungen wie leichten Zerrungen etc. geben? Ist Heparin Gel da z.B. besser?

Gruß

Hermann

Hallo Hermann,

ich wüsste gerne mal, warum das Medikament DICLAC (das Gel
meine ich jetzt) nicht mehr 50 mg Diclofenac- Natrium enthält
wie im Jahre 2000 noch, sondern lediglich 10 mg.

Kann es sein, daß Du die Waschzettel von zwei verschiedenen Präparaten verglichen hast? In der Roten Liste gibt es

Diclac Schmerzgel -> 10 mg Diclofenac-Natrium
Diclac Schmerzgel 5 % -> 50 mg Diclofenac-Natrium

Die Kosten sind bei beiden Mitteln dieselben.

Letztens habe ich mir DICLAC Schmerzgel gekauft- ist ja
billiger als Voltaren- und dabei ist mir das aufgefallen.

Voltaren enthält einen anderen Wirkstoff, nämlich Diclofenac-Diethylazan.

Dann wüsste ich gerne noch, ob das Gel bei Prellungen und
sonstigen Sportverletzungen erste Wahl ist oder ob es mehr bei
degenerativen Gelenkerkrankungen eingesetzt wird.

Beides.

Ist Heparin Gel da z.B. besser?

‚Besser‘ würde ich es nicht nennen. Heparin ist eigentlich ein Venentherapeutikum und wird bei Sportverletzungen & Co. lediglich unterstützend bei starken Schwellungen verwendet. Bei degenerativen Erkrankungen hilft es nicht.

Gruß
Renee

Hallo,
bei Sportverletzungen muß man unterscheiden. Bei einem Bluterguß ist sicherlich Heparin das Mittel der ersten Wahl ansonsten ist Diclo schon ganz ok.
Gruß SimBa

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Hallo Renee,

ich wüsste gerne mal, warum das Medikament DICLAC (das Gel
meine ich jetzt) nicht mehr 50 mg Diclofenac- Natrium enthält
wie im Jahre 2000 noch, sondern lediglich 10 mg.

Kann es sein, daß Du die Waschzettel von zwei verschiedenen
Präparaten verglichen hast? In der Roten Liste gibt es

Oops, das ist natürlich theoretisch möglich, ich habe die alte Tube vom Jahre 2000 freilich längst ‚verschmiert‘.

Diclac Schmerzgel -> 10 mg Diclofenac-Natrium
Diclac Schmerzgel 5 % -> 50 mg Diclofenac-Natrium

Die Kosten sind bei beiden Mitteln dieselben.

Dann frag’ ich mal nach: Ist es besser, die höhere Dosis Diclofenac-Natrium zu nehmen? Getreu dem oft ja falschen Motto: Viel hilft viel?

Letztens habe ich mir DICLAC Schmerzgel gekauft- ist ja
billiger als Voltaren- und dabei ist mir das aufgefallen.

Voltaren enthält einen anderen Wirkstoff, nämlich
Diclofenac-Diethylazan.

Da schau, hat mir so auch noch keiner gesagt.

Besten Dank für dein Posting

Gruß

Hermann

Hallo Hermann,

ich schwör stattdessen auf Kytta-f Salbe (gibts als 50 und 100 g Tube), denn die enthält den natürlichen Pflanzenstoff Beinwell. Mach damit mehrere Tage lang einen dicken Salbenumschlag über Nacht. Sie ist nicht chemisch und unschädlich.
(Salbe dick auf schmerzende Stelle auftragen, darüber ein gefaltetes Blatt Küchenrolle, Binde)

Herzlichen Gruß von
Rosa

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Hallo Rosa,

danke für dein Posting.

ich schwör stattdessen auf Kytta-f Salbe (gibts als 50 und 100
g Tube), denn die enthält den natürlichen Pflanzenstoff
Beinwell.

Noch nie was von gehört…

Mach damit mehrere Tage lang einen dicken
Salbenumschlag über Nacht. Sie ist nicht chemisch und
unschädlich.

Na ja, also du meinst, dass es keine Chemie im synthetischen Sinne ist. Es wird wohl eine chemisch analysierbare Substanz sein, die wirkt und die eben im Beinwell enthalten ist.

Gruß

Hermann

Hallo Hermann!

Du kannst Dir den Beipackzettel in der Apotheke gerne durchlesen, das wird Dich überzeugen, daß es sich um keine Chemie handelt.
Geh mal im Frühsommer durch die Felder, denn da wächst die Pflanze am Wegesrand mit meist weißen oder lila-rosa farbenen Blüten in kl. Glöckchen, die sich nach unten neigen und stark behaarten Stielen und Blättern.
Man nimmt die Wurzel davon aufgesetzt in Schnaps sogar für Pferde, wenn sie „Beinweh“ haben, als Umschlag.

Gruß Rosa

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Hallo Rosa!

danke nochmal für deine Ausführung zum mir unbekannten Mittelchen :wink:.

Du kannst Dir den Beipackzettel in der Apotheke gerne
durchlesen, das wird Dich überzeugen, daß es sich um keine
Chemie handelt.

Klar, „mein“ Apotheker lässt mich da sicher reinlinsen; vielleicht weiß er ja auch was dazu (wenn er’s verkauft, dann dürfte dem ja so sein).

Geh mal im Frühsommer durch die Felder, denn da wächst die
Pflanze am Wegesrand mit meist weißen oder lila-rosa farbenen
Blüten in kl. Glöckchen, die sich nach unten neigen und stark
behaarten Stielen und Blättern.

Ah ja, danke für den Hinweis!

Man nimmt die Wurzel davon aufgesetzt in Schnaps sogar für
Pferde, wenn sie „Beinweh“ haben, als Umschlag.

Na, wenn’s dem Pferd hilft, warum nicht auch mir- war jetzt nicht ironisch gemeint!

Gruß

Hermann