Liebe Fachleute,
ein Freund von mir ist Diabetiker und muß Insulin spritzen. Er misst mehrmals täglich seine Blutzuckerwerte und legt großen Wert auf den Durchschnittswert, den er mit dem Messgerät ermitteln kann. Ich habe leider nicht begriffen, warum dieser Durchschnittswert so wichtig sein soll, es wäre doch theoretisch denkbar, daß er einen relativ „normalen“ Durchschnittswert hat, der sich aber aus sehr stark überhöhten bzw. unterschrittenen Werten ergibt. Wären dann nicht die jeweiligen Schwankungsbreiten viel aussagekräftiger? Ist dieser Durchschnittswert der gleiche, der vierteljährlich bei seinem Arzt ermittelt wird (irgend was mit HB, glaube ich). Irgendwie kapiere ich das nicht ganz. Über Aufklärung würde ich mich freuen.
Vielen Dank und viele Grüße
Felix
Liebe Fachleute,
ein Freund von mir ist Diabetiker und muß Insulin spritzen. Er
misst mehrmals täglich seine Blutzuckerwerte und legt großen
Wert auf den Durchschnittswert, den er mit dem Messgerät
ermitteln kann. Ich habe leider nicht begriffen, warum dieser
Durchschnittswert so wichtig sein soll, es wäre doch
theoretisch denkbar, daß er einen relativ „normalen“
Durchschnittswert hat, der sich aber aus sehr stark überhöhten
bzw. unterschrittenen Werten ergibt. Wären dann nicht die
jeweiligen Schwankungsbreiten viel aussagekräftiger? Ist
dieser Durchschnittswert der gleiche, der vierteljährlich bei
seinem Arzt ermittelt wird (irgend was mit HB, glaube ich).
Der Wert, den du meinst, heißt HbA1C - auch Blutzuckergedächtnis genannt. Der bestimmt den Bz- Wert der letzen Zeit.
Irgendwie kapiere ich das nicht ganz. Über Aufklärung würde
ich mich freuen.
Vielen Dank und viele Grüße
Felix
Was die andere Sache betrifft, bin ich leider etwas überfragt… Ich hoffe jemand kann es dir beantworten, würde mich dann doch auch interessieren.
Gruß Natti
Hallo Felix,
Ich habe leider nicht begriffen, warum dieser
Durchschnittswert so wichtig sein soll,
Dieser Wert ist - gerade für insulinpflichtige Diabetiker - so wichtig, weil man daraus schließen kann, wie gut der Patient eingestellt ist.
es wäre doch
theoretisch denkbar, daß er einen relativ „normalen“
Durchschnittswert hat, der sich aber aus sehr stark überhöhten
bzw. unterschrittenen Werten ergibt.
Schon, allerdings überwiegen bei einem schlecht eingestellten Diabetiker eher die BZ-Kapriolen nach oben. Nun ist es so, daß der HbA1c-Wert jeweils um 1 % steigt, wenn der Blutzuckerwert in den letzten anderthalb bis zwei Monaten durchschnittlich um 30 mg/dl erhöht.
(irgend was mit HB, glaube ich).
Yepp, glykiertes Hämoglobin schimpft sich das. 
Grüße
Renee
Hallo Felix,
es ist schon so, daß einem Diabetiker die Werte, die regelmäßig zu möglichst gleichen Zeiten ermittelt, einen Anhaltswert bieten, wie der HBA1c denn so liegt… Dieser HBA1c der vierteljährlich ermittelt wird, läßt ja deutlich auf die Einstellung des Diabetikers schließen. Ist, bei Verwendung eines (EINES) Gerätes, der Durchschnittswert ebenfalls gut, kann der Diabetiker davon ausgehen, daß er grundsätzlich gut eingestellt ist. („Spitzen“ in beide Richtungen die bei der Messung nicht mit erscheinen muß man halt einfach „ertragen“). Meine kleine Tochter verwendet bis zu drei Geräte (eines für die Schule - eines für daheim - und eines, wenn sie das nicht findet) das erschwert den Überblick etwas, aber naja.
Also: richtig aussagekräftig ist der ermittelte u.U. Wert nicht, aber er liefert einen „Näherungswert“ an den HBA1c und der zeigt einfach überwiegend wo’s lang geht…
Achja HBA1c http://www.diabetes-world.net/54410/hba1c/was-heisst…
Liebe Grüße
Uschi
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