Wer kennt sich mit Laborwerten und deren Aussagefähigkeit aus?
Im Mai 2005 wurde mit Hilfe des ImoPro 300 einige Nahrungsmittelunverträglichkeiten festgestellt: Gluten, Hefe, Sonnenblumenkerne usw. Also exakt die Stoffe, die ich im Rahmen meiner Vollwertkost täglich zu mir nahm.
Zukünftig mied ich diese Stoffe und schaffte tatsächlich nach Jahren der Qual und vergeblichen Behandlungsversuchen – endlich – wesentliche und nachhaltige Besserung. Eine echte Lebensqualitätssteigerung!
Zeitweilige Testmahlzeiten mit den einzelnen Stoffen, beispielsweise glutenhaltiges Getreide ohne Hefe und Sonnenblumenkerne, verursachten die Rückkehr der insbesondere Magen-Darmsymptome.
Nun beantragte ich bei der Behörde Mehrbedarf wegen meiner Glutenunverträglichkeit und musste von der Amtsärztin hören, dass der ImuPro 300 nicht aussagefähig sei und sie verlangte weiterführende schulmedizinisch anerkannte Blutuntersuchungen, die ich ausführen ließ. Bestimmt wurden:
IgG-Gliadin
IgA-Gliadin (AGA)
IgA-Endomysium (EMA)
AK gegen Transglutaminase
Alle aufgeführten ermittelten Werte fielen, wie soll es auch anders sein, medizinisch negativ aus, so dass der Antrag auf Mehrbedarf abgelehnt wurde. (Meine gesundheitliche Besserung nach der Nahrungsmittelumstellung kann und darf also überhaupt nicht sein…)
Nun sitze ich hier in diesem medizinischen und wissenschaftlichen Wirrwarr und brauche kompetenten Rat.