hyperandrogenämie, aber unverträglichkeit pille
Von: , Frage gestellt am So, 4. Jun 2006
Hallo!
Da ich seit längerem erhöhte DHEAS und Androstendionwerte habe (Testosteron ist aber normal, ebenso Prolaktin), habe ich vom Gynäkologen die Androdiane verschrieben bekommen. Davon habe ich aber bereits im ersten Monat eine 10 Tage lange (normal sonst vier Tage) Menstruation, die ausserdem noch mit starken Bauchkrämpfen verbunden war, bekommen, obwohl ich nur die halbe Dosis genommen habe. Im zweiten Monat wars dasselbe, ich musste daher aufhören. Dann bekam ich die Diane mite (Diane 35) verschrieben, davon wiederum bekam ich starke Brustschmerzen und Schmerzen in den Waden.
Jetzt ist mein Gynäkologe ratlos und ich auch. Meine durch die erhöhten Androgene verursachten Beschwerden sind vor allem starker Haarausfall und Menstruationsunregelmässigkeiten (zuvor aber war meine Regel im Normalfall alle 28 Tage da und 10 Tage lang hatte ich sie vor den Hormongaben nie).
Gibt es eine andere Möglichkeit, eine Hyperandrogenämie zu behandeln? Auf Hormone reagiere ich anscheinend ziemlich heftig. Eventuell auch alternativmedizinische Möglichkeiten (Kräuter, etc.). Da ich zur Verhütung keine Pille benötige (bin zurzeit partnerlos), wäre mir vor allem eine Ursachenbehandlung (Tumor der Nebennierenrinde ausgeschlossen, latente Hypothyreose vorhanden) recht, da die Androgenerhöhung ja von irgendwoher kommen muss. Bin übrigens 41 Jahre alt.
Mit bestem Dank im voraus für alle Antworten,
Yersinia
