Hallo Experten!
Hallo auch!
Ich hatte vor etwa 3 Wochen einen Hörsturz.
Ich vor genau 4 Wochen!
Hörminderung auf
beiden Ohren zwischen 3 und 8 kHz um bis zu 40 dB, kein
Ohrgeräusch. Wurde zunächst mit Dusodril behandelt, nach einer
Woche dann HAES. Da nach fünf Behandlungen kein Erfolg
erkennbar war, wurde die Behandlung auf meinen Wunsch
abgebrochen.
Ähh, bist du möglicherweise ungeduldig?
Ich bin nicht ganz ahnungslos in medizinischen Fragen. Daher
habe ich eine Vorstellung davon, wie die Behandlung mit
Plasmaexpandern wirken soll. Es scheint mir offensichtlich,
dass eine Wirkung innerhalb von Minuten bis Stunden eintreten
müsste. Denn der Plasmaanteil im Blut erhöht sich ja recht
schnell und damit wird die Zirkulation unmittelbar besser. So
komme ich zu dem Schluss, dass, wenn sich nach 5 Tagen noch
nichts tut, dieser Therapieansatz in dem Einzelfall offenbar
nicht wirksam ist.
Keine Ahnung, aber ich bin kein Arzt, nur Betroffene!
Meine erste Frage: Kennt jemand ein nachvollziehbares Argument
gegen diese Folgerung?
Leider hatte mein HNO keine Alternative zur Hand. HBO ist ja
noch weit umstrittener und ein unglaublicher Aufwand.
Damit sind wir bei der zweiten Frage: Wer kennt noch Methoden,
die einigermaßen ernst zu nehmen sind?
In Richtung HWS habe ich schon gedacht. Versuche gerade einen
Termin beim Orthopäden zu bekommen. Aber auch hierzu sind
konkrete Tipps willkommen.
Hmm, was soll der Orthopäde beim Hörsturz machen?
Also, ich will mal kurz von mir erzählen: ich hatte also heute vor 4 Wochen einen Hörsturz. Zunächst tippte ich auf Erkältung, die auf die Ohren geschlagen ist, doch noch in der Nacht zum nächsten Tag wurde mir sehr schwindlig. Ein paar Tage später war ich beim HNO, der mir Infusionen in ambulanter Weise verschrieb. Der Schwindel wurde jedoch so heftig, dass ich mich noch nicht einmal mehr auf allen Vieren davon bewegen konnte, der nächtens herbeigerufene Notarzt nahm mich gleich ins Krankenhaus mit, wo ich dann noch 12 Infusionen, Fang und Massage sowie Krankengymnastik erhielt. Des weiteren wurden meine Ohren ständig überprüft.
Der Schwindel wurde medikamentös behandelt. Nach 12 Tagen stationärer Versorgung wurde ich mit den Worten entlassen, der Hörsturz ist auf dem Weg der Besserung, mit Schwindelanfällen ist noch einige Zeit zu rechnen. So war es denn auch. Ich wurde vor einer Woche entlassen, meinen Ohren geht es zusehends besser, der Schwindel lässt ebenfalls deutlich nach.
Zwischenzeitlich wurde von den Stationsärzten, nicht vom behandelnden HNO-Arzt, mal in Erwägung gezogen, mich beim Orthopäden vorzustellen, dies jedoch wegen des Schwindels, nicht wegen des Hörsturzes.
Wie gesagt, ich bin kein Mediziner, ich weiß auch nicht wirklich, inwiefern der Schwindel dann doch eine Folge des Hörsturzes ist/war, ich weiß jedoch, dass ich unter den Ohrgeräuschen nicht so leide, wenn ich beschäftigt, also abgelenkt bin.
Keine Ahnung, ob dir das jetzt so weiter hilft!
Gruß
Renate