Plazenta: Mischorgan?

Hallo!
Ich dachte bisher, die Plazenta sei rein embryonales Gewebe. Nun habe ich aber die Meinung gehört, sie sei ein Mischorgan aus mutterlichen und embryonalen Anteilen. M. E. kann das nicht sein, da diePlazentaprobe ja darauf beruht, dass die Plazenta die gleiche genetische Info hat wie der Embryo. Kann das jemand aufklären?

Grüße Coco

Hi!

297.000 Treffer bei Google und erstaunlicherweise steht die Antwort schon im ersten Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Plazenta

Gruß,
Sharon

Hallo,

die Palzente ist ein komplexes Organ, was sich aus embryonalen und müttrerlichen Teilen zusammensetzt. So habe ich es im Biostudium mal gelernt. Was genau woher kommt, weiß ich nicht mehr (mea culpa), aber hier findest du erstmal weitere Informationen:

www.simba.rdg.ac.uk/Dave/Lit%20review.html

LG
Jochen

Hi!

297.000 Treffer bei Google und erstaunlicherweise steht die
Antwort schon im ersten Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Plazenta

Da war ich auch schon. Da steht embryonales Gewebe. Ich hätte es gerne differenzierter gehabt. Du musst mir nicht mehr antworten, wenn du nicht willst oder es einfach nur so zynisch tust. Das war jetzt schon das 2. Mal.

Coco

Hi!

http://de.wikipedia.org/wiki/Plazenta

Da war ich auch schon. Da steht embryonales Gewebe. Ich hätte
es gerne differenzierter gehabt.

Das steht doch da unter dem Punkt Aufbau der Plazenta:
Sie entsteht aus dem fetalen Trophoblasten und aus der mütterlichen Gebärmutterschleimhaut (Endometrium).

Oder in einem anderen Link:
Die Plazenta besteht aus einem kindlichen Anteil (= Pars fetalis) und einem mütterlichen Anteil (= Pars materna oder Pars uterina).
http://www.9monate.de/Plazenta.html

oder da:
http://www.embryology.ch/allemand/fplacenta/villosit…

oder in den tausend anderen Links…

Du musst mir nicht mehr
antworten, wenn du nicht willst oder es einfach nur so zynisch
tust. Das war jetzt schon das 2. Mal.

Ja, zugegeben, ich fühl mich langsam verarscht. Wenn jemand sagt, ey, ich hab gegoogelt aber ich versteh das trotzdem nicht - kein Thema, kann man ja erklären, aber einfach nur Infos abzufragen, die zu tausenden im Internet zu finden sind, da frag ich mich: kennst du Google nicht oder weißt nciht, wie man das benutzt oder liest die angeklickten Links nicht oder hast einfach keine Lust dazu?

Gruß,
Sharon

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Hallo Coco
Die Plazenta (Placenta, Mutterkuchen, Nachgeburt)Ist ein scheibenförmiges Organ von 15- 20cm Durchmesser, 2-4 cm Dicke und etwa 500g Gewicht.
Sie besteht aus dem Kindlichen Teil (Pars fetalis) Dessen Grundlage die Chorionplatte ist. An deren uteriner Seite befinden sich zahlreiche Chorionzotten, die diesen Teil mit dem mütterlichen Teil (Pars materna oder uterina) verbinden.
Der Ram zwischen den Zotten ist von mütterlichem Blut durchströmt, während die Zotten vom kindlichen Blut durchströmt werden.
Es gibt jedoch keine Kommunikation zwischen mütterlichem und kindlichem Kreislauf.
Du siehst also, dass es einen Mütterlichen und einen kindlichen Teil der Plazenta gibt.
Die genetische Information wird dann wohl davon abhängen, aus welchem Teil du die Probe entnimmst.

Frundliche Grüße
Volker

PS: Die Beschreibung der P. ist verkürzt und vereinfacht.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ja, zugegeben, ich fühl mich langsam verarscht. Wenn jemand
sagt, ey, ich hab gegoogelt aber ich versteh das trotzdem
nicht - kein Thema, kann man ja erklären, aber einfach nur
Infos abzufragen, die zu tausenden im Internet zu finden sind,
da frag ich mich: kennst du Google nicht oder weißt nciht, wie
man das benutzt oder liest die angeklickten Links nicht oder
hast einfach keine Lust dazu?

Es zwingt dich keiner, mir zu antworten. Und deine Ausdrucksweise finde ich sehr unschön, ich würde niemals einen fremden Menschen so ansprechen, auch nicht übers Internet. Vielleicht machst du dir darüber mal mehr Gedanken als ob mein Buch etwas taugt oder ob ich nicht googeln kann.

Coco

Hallo Volker!

Danke für Deine Antwort.

Die genetische Information wird dann wohl davon abhängen, aus
welchem Teil du die Probe entnimmst.

Wie kann man beispielsweise bei einer Fetoskopie steuern, dass man an der richtigen Stelle die Probe entnimmt? Kommt es daher, dass die genetische Information nicht in allen Fällen die des Embryos entspricht, weil man Teile von der Mutter erwischt? Ist die Fruchtwasseruntersuchung da genauer?

Danke, Liebe Grüße

Coco

Hallo Coco!

Wie kann man beispielsweise bei einer Fetoskopie steuern, dass
man an der richtigen Stelle die Probe entnimmt? Kommt es
daher, dass die genetische Information nicht in allen Fällen
die des Embryos entspricht, weil man Teile von der Mutter
erwischt? Ist die Fruchtwasseruntersuchung da genauer?

Damit bin ich deutlich überfragt. Das ist zu speziell und ist auch nicht mein Fachgebiet.
Sorry

Liebe Grüße
Volker

Hallo Coccinella

Wie kann man beispielsweise bei einer Fetoskopie steuern, dass
man an der richtigen Stelle die Probe entnimmt?

Durch Ultraschallkontrolle

Kommt es
daher, dass die genetische Information nicht in allen Fällen
die des Embryos entspricht, weil man Teile von der Mutter
erwischt?

Nein, sondern manchmal sind Zellen genetisch doch nicht identisch. Weil ein „Mosaik“ entstanden ist: ein Teil der Zellen hat einen anderen Chromosomensatz als der andere, und es kann passieren, daß eine Chromosomenanomalie deshalb übersehen wird. Aber es ist ziemlich selten.

Ist die Fruchtwasseruntersuchung da genauer?

Nicht unbedingt, weil das Mosaik-Problem auch hier auftreten kann.

Aber ziemlich ausführlich beschrieben findest Du das hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Chorionzottenbiopsie

Grüße,

I.

‚Wie man Fragen richtig stellt‘
Hi,

Da war ich auch schon.(…) Ich hätte
es gerne differenzierter gehabt.

wenn man fragt ist es immer gut klar darzustellen worauf man eigentlich hinaus will und was man im Vorfeld schon angestellt hat um die Lösung zu finden. Dafür gibt es auch die berühmte Liste „Wie man Fragen richtig stellt“ (unten Auszüge). Das ist zwar von der Wortwahl etwas technisch orientiert, trifft aber eigentlich auf Internet-Kommunikation allgemein zu:

_Bevor du fragst

  1. Versuche, eine Antwort durch Suchen im Web zu finden.

Wenn du deine Frage stellst, lass’ durchblicken, dass du diese Dinge bereits getan hast; das stellt sicher, dass du nicht als Schmarotzer und Zeitverschwender angesehen wirst. Besser, du gibst zu verstehen, dass du dabei gelernt hast. Wir mögen es, Leuten zu antworten, die gezeigt haben, dass sie durch Antworten lernen können und wollen.

Bereite deine Frage vor. Denke sie gut durch. Hastig geschriebene Fragen erhalten hastige Antworten…

Nimm niemals an, du hättest ein Recht auf eine Antwort. Das hast du nicht; schließlich hast du für diese Dienstleistung nicht bezahlt. Du wirst eine Antwort bekommen, indem du eine sinnvolle, interessante und zum Denken anregende Frage stellst, die indirekt zum Wissen der Gemeinschaft etwas beiträgt, und nicht nur passiv das Wissen anderer anzapft.

Sei genau und informativ bei der Beschreibung deines Problems
* Beschreibe, welche Versuche du unternommen hast, um das Problem zu verstehen, bevor du gefragt hast._

Sei bitte so nett und klopfe deine Frage noch mal nach diesem Schema ab bevor du andere kritisierst.

Viele Grüße,
James

1 „Gefällt mir“

ups, sorry. Quellenangabe…
sorry, habe gestern Nacht (sic!) die Quellenangabe vergessen :wink:

http://www.lugbz.org/documents/smart-questions_de.html
Es gibt aber diverse:
http://www.google.de/search?hl=de&q=%22Wie+man+Frage…

J~