Unterschied: Gabapentin - Lyrica

Von: , Frage gestellt am Do, 22. Jun 2006

Hallo zusammen,

weiss jemand worin der Unterschied zwischen Gabapentin und dem Nachfolgepräparat Lyrica liegt? Ich setze es ein, um den chronischen Nervenschmerz nach Rückenmarksoperationen einzudämmen.
Gruss Andreas

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 14 Stunden 0 hilfreich
    Re: Unterschied: Gabapentin - Lyrica

    Hallo!
    Leider habe ich nur die Rote Liste 2004, aber dort ist zwar Gabapentin, aber Lyrica nicht enthalten. Frag doch mal deinen Arzt oder Apotheker.
    Elke [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 15 Stunden 4 hilfreich
    Re: Unterschied: Gabapentin - Lyrica

    Hi! weiss jemand worin der Unterschied zwischen Gabapentin und dem
    Nachfolgepräparat Lyrica liegt?
    Lyrica (Wirkstoff Pregabalin)
    - macht weniger Nebenwirkungen
    - wird besser vertragen
    - hat auch weniger Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
    - muß nicht so langsam mit der Dosis "eingeschlichen" werden
    - wirkt schneller
    - man braucht nur eine geringere Dosis (als vom Gabapentin)
    - obwohl beide ähnlich sind, kann Lyrica bei den Pat. wirken, bei denen Gabapentin versagt hat

    Nachteil:
    ist viel teurer ;-)

    Gruß,
    Sharon

    • Antwort von nach 15 Stunden 3 hilfreich
      Re^2: Unterschied: Gabapentin - Lyrica

      .... herzlichen Dank - nun weiss ich Bescheid!
      Gruss Andreas

  3. Antwort von nach 16 Stunden 1 hilfreich
    Re: Unterschied: Gabapentin - Lyrica

    Servus Andreas,
    ich setze hier mal die Einträge in der ROTEN LISTE ein. Ich habe nur die Darreichungsformen herausgelöscht. Leider bin ich fachlich nicht in der Lage, auf Deine Frage zu antworten.

    Kai

    LYRICA® 25 mg/-50 mg/-75 mg/-100 mg/-150 mg/-200 mg/-300 mg Hartkapseln

    66.B.1.1.3. Neuropathiepräparate u. andere neurotrope Mittel
    (Pfizer Pharma)

    LYRICA® 25 mg/-50 mg/-75 mg/-100 mg/-150 mg/-200 mg/-300 mg Hartkapseln

    Rp

    <FachInfo-Service>
    Zus.: 1 Hartkps. enth.: Pregabalin 25 mg/50 mg/75 mg/100 mg/150 mg/200 mg/300 mg.
    Weit. Bestandteile: Kps.-Inhalt: Lactose 1H2O, Maisstärke, Talkum, Kps.-Hüllen: Gelatine, Titandioxid (E 171), Natriumdodecylsulfat, hochdisperses Siliciumdioxid, gereinigtes Wasser, Drucktinte: Schellack, Eisen(II,III)-oxid (E 172), Propylenglycol, Kaliumhydroxid, -75 mg/-300 mg zusätzl.: Kps.-Hüllen: Eisen(III)-oxid (E 172).

    Anw.: Neuropathische Schmerzen: Behandl. von peripheren neuropathischen Schmerzen im Erwachsenenalter. Epilepsie: Zusatzther. von partiellen Anfällen mit u. ohne sekundäre Generalisierung im Erwachsenenalter.
    Gegenanz.: Pat. mit seltener hereditärer Galactose-Intoleranz, Lapp-Lactase-Mangel od. Glucose-Galactose-Malabsorption, Kdr. u. Jugendl. <18 J.
    Anw.-beschränk.: Diabetes-Pat., bei denen es unter Pregabalin-Ther. zu Gewichtszunahme kommt: ggf. Anpassung d. Hypoglykämie-Medikation erforderl.
    Schwang.: Kontraind. Gr 6
    Stillz.: Kontraind. La 1
    Nebenw.: Sehr häufig: Benommenheit, Schläfrigkeit. Häufig: gesteigerter Appetit, Euphorie, Verwirrung, verringerte Libido, Reizbarkeit, Ataxie, Aufmerksamkeitsstör., Koordinationsstör., Gedächtnisstör., Tremor, Dysarthrie, Parästhesie, verschwommenes Sehen, Diplopie, Schwindel, Mundtrockenheit, Verstopfung, Erbrechen, Flatulenzen, erektile Dysfunkt., Müdigkeit, periphere Ödeme, Trunkenheitsgefühl, Ödeme, Gangstör., Gewichtszunahme. Gelegentl.: Anorexie, Depersonalisation, Anorgasmie, Ruhelosigkeit, Depression, Agitiertheit, Stimmungsschwankungen, zunehmende Schlaflosigkeit, Niedergeschlagenheit, Wortfindungsprobleme, Halluzinationen, abnorme Träume, gesteigerte Libido, Panikattacken, Apathie, kognitive Stör., Hypästhesie, Gesichtsfeldeinengung, Nystagmus, Sprachstör., Myoklonus, verringerte Reflexe, Dyskinesie, psychomotorische Hyperaktivität, orthostatische Benommenheit, Hyperästhesie, Geschmacksverlust, brennendes Gefühl, Intentionstremor, Stupor, Synkopen, Sehstör., Augentrockenh., geschwollene Augen, verringerte Sehschärfe, Augenschmerzen, Schwachsichtigkeit, verstärkter Tränenfluss, Tachykardie, Gesichtsrötung, Hautrötung mit Wärmegefühl, Dyspnoe, trockene Nase, aufgeblähter Bauch, vermehrter Speichelfluss, gastroösophagealer Reflux, orale Hypästhesie, Schwitzen, papulöser Ausschlag, Muskelzuckungen, Gelenkschwellungen, Muskelkrämpfe, Myalgie, Arthralgie, Rückenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten, Steifigkeit d. Muskulatur, Dysurie, Harninkontinenz, verzögerte Ejakulation, Stör. d. Sexualfunkt., Asthenie, sturzbedingte Verletzungen, Durst, Engegefühl in der Brust, Erhöh. der Alanin-Aminotransferase, Kreatinphosphokinase u. Aspartat-Aminotransferase, Thrombozytenzahl erniedrigt. Selten: Neutropenie, Hypoglykämie, Enthemmung, Stimmungsaufhellung, Hypokinesie, Parosmie, Schreibstör., Photopsie, Augenbeschw., Mydriasis, Augenbewegungsstör., veränderte visuelle Tiefenwahrnehmung, "Tunnelblick", Schielen, Lichtempfindlichk., Hyperakusis, AV-Block 1. Grades, Sinustachykardie, Sinusarrhythmie, Sinusbradykardie, Hypotonie, kalte Extremitäten, Hypertonie, Nasenharyngitis, Husten, verstopfte Nase, Epistaxis, Rhinitis, Schnarchen, Engegefühl im Hals, Aszites, Dysphagie, Pankreatitis, kalter Schweiß, Urtikaria, Nackenkrampf, Nackenschmerzen, Rhabdomyolyse, Oligurie, Nierenversagen, Amenorrhoe, Brustschmerzen, Absonderungen aus der Brust, Dysmenorrhoe, Brustvergrößerung, schmerzhaft exazerbierte Unterhautödeme (Anasarca), Fieber, Steifigkeit, Hyperglykämie, erhöhtes Kreatinin, Kalium erniedrigt, Gewichtsverlust, Leukozytenzahl erniedrigt. Durch Benommenheit u. Schläfrigkeit möglicherw. häufigeres Auftreten von sturzbedingten Verletzungen bei ält. Pat.
    Wechselw.: Die durch Oxycodon hervorgerufene Beeinträchtigung der kognitiven u. grobmotorischen Funkt. scheint verstärkt zu werden. Die Wirk. von Ethanol u. Lorazepam kann verstärkt werden.
    Hinw.: Reaktionsvermögen! (V) Nicht Auto fahren, komplexe Maschinen bedienen od. potenziell gefährliche Tätigkeiten ausüben, bis bekannt ist, ob durch mögl. Auftreten von Benommenheit u. Schläfrigkeit die Fähigkeit zur Ausübung solcher Tätigkeiten beeinträchtigt ist.
    Dos.: Therapiebeginn mit 150 mg/Tag (in 2 od. 3 ED), nach 3-7 Tagen (Epilepsie: 7 Tagen) Erhöh. auf 300 mg/Tag (in 2 od. 3 ED) mögl., bei Bedarf nach weit. 7 Tagen 600 mg/Tag (in 2 od. 3 ED) als Höchstdos. mögl. Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunkt. (bes. bei Pat. >65 J.) u. Hämodialyse.
    Dos.: Therapiebeginn mit 150 mg/Tag (in 2 od. 3 ED), nach 3-7 Tagen (Epilepsie: 7 Tagen) Erhöh. auf 300 mg/Tag (in 2 od. 3 ED) mögl., bei Bedarf nach weit. 7 Tagen 600 mg/Tag (in 2 od. 3 ED) als Höchstdos. mögl. Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunkt. (bes. bei Pat. >65 J.) u. Hämodialyse.
    AP.: 25 mg: 112 (2×56) Hartkps.; 75 mg: 112 (2×56) Hartkps.; 150 mg: 112 (2×56) Hartkps.; 300 mg: 112 (2×56) Hartkps.



    Gabapentin - 1 A Pharma® 100 mg/-300 mg/-400 mg Hartkapseln

    15.B.7. Antiepileptika
    (1 A Pharma)

    Gabapentin - 1 A Pharma® 100 mg/-300 mg/-400 mg Hartkapseln

    Rp
    Zus.: 1 Hartkps. enth.: Gabapentin 100 mg/300 mg/400 mg.
    Weit. Bestandteile: Lactose, Maisstärke, Talkum, Gelatine, Titandioxid, -300 mg/-400 mg zusätzl.: Eisen(III)-hydroxid-oxid, -400 mg zusätzl.: Eisen(III)-oxid.

    Anw.: Als Zusatzther. bei partiell. Epilepsie mit od. ohne sek. generalisierten Anfällen bei Pat., die auf Standard-Antiepileptika nicht ansprechen. Schmerzhafte diabet. Neuropathie u. postherpetische Neuropathie.
    Gegenanz.: Akute Pankreatitis, hereditäre Galaktose-Intoleranz, Lapp-Laktase-Mangel, Glucose-Galaktose-Malabsorption.
    Anw.-beschränk.: Pat. mit gemischen Anfällen einschl. Absencen, Dosisanpassung b. Pat. mit eingeschr. Nierenfunkt., Behandl. von Epilepsie b. Kdr. <12 J., sowie Behandl. schmerzhaft. diabet. u. post-herpet. Neuropathie b. Kdrn. u. Jugendl. <18 J., Pat. m. psychot. Erkrank. i. d. Anamnese.
    Schwang.: Strenge Ind.-Stellung.
    Stillz.: Abstillen od. AM absetzen.
    Nebenw.: Stör. d. ZNS, verring. Aufmerksamk., vermind. Konz.-fähigk., Schläfrigk., Schwindel, Kopfschm., Übelk., Erbrech., Gewichtszunahme, Nervosität, Schlaflosigk., Nystagmus, Parästhesien, Appetitlosigk., Somnolenz, Benommenh., Müdigk., Erschöpf., periph. Ödeme od. Ödeme am ganzen Körper, Asthenie, gest. Appetit, unbeabsicht. Verletz., Vertigo, Entzugsersch. (Schmerz, Thoraxschm. verb. m. Schwitzen), Ataxie, Tremor, Amnesie, Missempf. wie Parästhesien, Zuckungen, verstärkte, abgeschwächte od. fehlende Reflexe, Denkstör., Sprech-, Gedächtnisstör., Dysarthrie, anormaler Gang, Verwirrung, Hypästhesie, Bewegungsstör. (z. B. Choreoathetose, Dyskinesie, Dystonie), Dyspepsie, Durchfall, Mundtrockenh., Obstipat., Abdominalschm., Zahnanomalien, Gingivitis, Unwohlsein, Blähungen, Nervosität, depress. Verstimm., Orientierungslosigk., emotionale Labilität, Ängstlichk., Depress., Psychosen, Halluzinat., Feindseligk., Sehstör. wie Amblyopie, Diplopie, vermind. Sehvermög., Tinnitus, Arthralgie, Myalgie, Rückenschmerz, Knochenbrüche, Leukopenie, Schwankungen d. Blutzuckerspiegels, Thrombozytopenie, Blutzuckerveränd. b. Diabet., Vasodilat., Hypertonie, Herzpalpit., Rhinitis, Pharyngitis, Husten, Dyspnoe, Infekt. d. ob. Atemwege, Pruritus, Purpura, Rash, Urtikaria, Alopezie, Angioödem, Inkontinenz, Harnwegsinfekt., akut. Nierenvers., Impotenz, allerg. Reakt. (Stevens-Johnson-Syndr., Erythema multiform.), hämorrhag. Pankreatitis, Hypotonie, Bradykardie, Synkope, Vorhofflimmern, EKG-Abnormität., makulopap. Hautausschläge, erhöhte Leberenzyme b. Komb. m. and. Antiepilept., mögl. dosisabh. Anstieg d. Anfallshäufigk., dosisabhäng. wiederholt auftret. Anfälle v. e. uncharakt. Typ. In klin. Studien an Kdr. <12 J. wurde zusätzl. über aggressives Verhalt. u. Hyperkinesie berichtet.
    Wechselw.: Antacida: Vermind. d. Bioverfügbark. um bis zu 24%, Komb. m. and. Antiepilept.: Wirkungsabschwäch. von oralen Kontrazeptiva, Komb. m. and. antikonvuls. AM: falsch-pos. Erg. b. d. Messung d. Harneiweißes mittels Harnteststreifen, Cimetidin: geringfügig vermind. renale Ausscheidung (besitzt vermutl. keine klin. Relevanz), Alkohol, Drogen: Verstärk. d. NW im ZNS, wie Benommenheit, Ataxie.
    Hinw.: Reaktionsvermögen! (V)
    Dos.: Epilepsie Erw. u. Jugendl.: 900-3600 mg/Tag. Aufdos. innerh. v. 3 Tagen (1. Tag 300 mg, 2. Tag 2mal tgl. 300 mg, 3. Tag 3mal tgl. 300 mg) od. alternativ ab 1. Tag 900 mg/Tag, verteilt auf 3 Einzeldos., max. 3600 mg/Tag. Schmerzh. Diab., Neuropathie u. post-herpet. Neuropathie: 1800-2400 mg/Tag. Aufdos. innerh. v. 3 Tagen (1. Tag 300 mg, 2. Tag 2mal tgl. 300 mg, 3. Tag 3mal tgl. 300 mg), max. 3600 mg/Tag.

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