Logopädische Behandlung

Hallo,

wer ist eigentlich für die Verordnung einer logopädischen Behandlung eines Kindes zuständig? Unser Hausarzt/Kinderarzt hat uns nun eine Sitzung verschrieben und verweist uns für die Verordnung weiterer Sitzungen an den Zahnarzt, der ja schließlich kein Budget hätte und das besser verordnen könnte.

Gruß,
Doro

hallo Doro,
Rat zur Zahnarztüberweisung finde ich … rätselhaft (außer es wäre ein Zahn-Kiefer-Problem verantwortlich für den Sprachfehler).Du könntest es über den Kinderarzt versuchen oder, falls das nicht gelingt, auch über den Kinderpsychiater. Denn eine Sprachstörung führt auf Dauer auch zu einer Hemmung in der psychosozialen Entwicklung. Ist Ursache der Sprachstörung ein rein körperliches Problem, könnte auch der HNO-Arzt gefragt sein.
Notfalls rufst Du einfach mal einen Logopäden/eine Logopädin an und fragst, welche Fachrichtung am ehesten Kinder zu ihm/ihr überweist. Gruß, I.

Hallo,

Notfalls rufst Du einfach mal einen Logopäden/eine Logopädin
an und fragst, welche Fachrichtung am ehesten Kinder zu
ihm/ihr überweist.

Das hab ich zwecks Terminabsprache gerade gemaacht und hab gleich nachgefragt, wer denn die nachfolgenden Behandlungen verordnet. Mir wurde gesagt, dass es nicht üblich ist, dass Zahnärzte logopädische Behandlung verordnen, leider ist es aber zur Zeit wegen des fehlenden Budgets so, dass sowas gerne mal abgeschoben wird.

Nun ja, nach dem ersten Termin wird ein Bericht geschrieben und an den behandelnden Arzt geschickt, alles weitere wird man dann sehen.

Danke für deine Antwort und Gruß,
Doro

Servus Doro,
ich weiß nicht, wie viele Kinder ich in den letzten zehn Jahren zur logopädischen Diagnostik und/oder Therapie geschickt habe. Zwei Fußballmannschaften waren es allemal. Lispeln, Fehlentwicklung der Kiefer wegen falschem Schlucken, Fingerlutschen, wären so die gängigeren Gründe gewesen.
Die Ärzte (gerade die Kinderärzte, die armen Schweine) waren froh, wenn man ihnen als Zahnarzt das Budgetrisiko abgenommen hat. (Zahnärzte haben zwar auch Budgets, aber DA nicht).
Zahl der Sitzungen und exakte Diagnose habe ich nicht selten nach Rücksprache mit LogopädInnen in ie Verschreibung eingesetzt. Halloo Dragonkid - ist das verjährt :wink: ?
Also - alles ganz easy
Kai

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Kai,

ich weiß nicht, wie viele Kinder ich in den letzten zehn
Jahren zur logopädischen Diagnostik und/oder Therapie
geschickt habe. Zwei Fußballmannschaften waren es allemal.
Lispeln, Fehlentwicklung der Kiefer wegen falschem Schlucken,
Fingerlutschen, wären so die gängigeren Gründe gewesen.

Hm, laut Aussage der Logopädin heute morgen sind es bei ihr aber normalerweise nicht die Zahnärzte, die die Kinder schicken.

Die Ärzte (gerade die Kinderärzte, die armen Schweine) waren
froh, wenn man ihnen als Zahnarzt das Budgetrisiko abgenommen
hat. (Zahnärzte haben zwar auch Budgets, aber DA nicht).

Genau das hat mir ja gestern unser Hausarzt (der übrigens auch der Kinderarzt ist)auch gesagt. Ich verstehe aber nicht, warum ich meinen Sohn jetzt erstmal beim Zahnarzt vorstellen soll (was mit einiger Fahrerei sowie erfahrungsgemäß Wartezeit wegen des Termins verbunden ist), wenn er keine Probleme mit den Zähnen hat. Ein Kontrolltermin steht erst in einigen Monaten wieder an.

Zahl der Sitzungen und exakte Diagnose habe ich nicht selten
nach Rücksprache mit LogopädInnen in ie Verschreibung
eingesetzt.

Bei diesem ersten Termin, den ich ja gnädigerweise bekommen habe, wird dann ein Bericht geschrieben, diesen wird die Logopädin (zumindest nach dem heutigen Kenntnisstand) dem Hausarzt vorlegen. Was dann passiert, werde ich ja dann sehen, ich fand es gestern nur sehr befremdlich, dass mir ein Termin zugebilligt wurde, alles andere aber dann auf den Zahnarzt abgewälzt wird.

Gruß,
Doro