Hallo!
Ach Du meinst das hier, Zitat: „Die Parthenogenese ist bei
Menschen möglich, wenn sich das Polkörperchen mit dem
Zellplasma wieder vereinigt. Danach wird es behandelt wie ein
Spermium.“ Zitat Ende , Quelle:
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/46874,0.html
Ja, aber um es nochmal ausdrücklich zu sagen:
Ein Polkörperchen ist was zellartiges. Ein Basalkörperchen ist eine im Verhältnis dazu kleine, intrazelluläre Proteinstruktur.
Ich bin Laie … sorry … und habe zumindest verstanden,
dass ein Samen eine Eizelle anstoßen kann und somit einen Klon
der Frau initiiert. Richtig?
Wie gesagt, bist Du sicher, dass es das gibt? Gibt es dazu eine Veröffentlichung?
Nun gut, man ist sich nicht
sicher (deiner Meinung nach).
Gehen wir mal davon aus, also wird das Mädchen von dem wir
hier reden, definitiv kein genetisches Mischwesen des Vaters
und der Mutter.
Es entsteht für den „Ehemann“ ein Kind, was der Mutter sehr
ähnlich ist und somit anerkennt er es als sein Kind. Eher
nicht anerkennen würde er es, wenn sich optisch ein Fremder +
etwas mütterliches durchgesetzt hätte.
Genau so hätte den Anstoß ein anderer machen können, wobei der
andere - was ja auch noch zu klären wäre - nicht unbedingt ein
Mensch sein muss.
Äh, ein Affe vielleicht?
Aber das ist für mich erst mal zweitrangig.
Es geht um die Vaterfrage und(!) die Klärung, ob es
scheinheilig ist, wenn man das Klonen von Frauen verbietet,
auch wenn halt die Männer dann eventuell die „Arschkarte“
gezogen haben.
???
Klar wird es bei Mädchen auch Mehrfachklone der Mutter geben.
Ich habe gesagt, dass Mutter und Tochter einen Klon bilden, ein Klon sind.
Würde ich weniger schrecklich finden, als Gesellschaften mit
Männerüberschuss und
somit jede Menge Aggressionspotential, wegen Anstau von
Hormonen, wenn Du weist was ich meine.
Ne, eigentlich nicht. Selbst wenn es diese „Jungfernzeugung“ geben sollte, dann ist sie extrem selten und Männer werden eh mehr als Frauen geboren.
Ob der Proff es weiss oder nicht wissen will, genau so wie
Politiker und der Papst kann ich hier gut nachvollziehen.
Unsinn!!! Der Proff war sehr interessiert, nur konnte er sich an einem Abend nicht durch 256 Zitate einer Veröffentlichung wühlen. Der Kerl ist Wissenschaftler. Deine merkwürdigen Vergleiche sind unangebracht. Und wenn es das gibt, dann wär es doch für den Wissenschaftler garnicht schlimm. Warum auch? Sein Ziel ist es Vorgänge beschreiben zu können und Wissensgewinn zu erlangen.
Deine merkwürdigen Versuche, wissenschaftlich zu versuchen einem heiligen Geist eine Befruchtung zuzuschreiben zeigen eher in eine Richtung, die Du dem Professor unterstellst. Wie der Pabst azu steht weiss ich nicht.
Naja
interessantes Thema und es wird sicherlich einer aus der 2.
Reihe riskieren müssen, es zu beantworten oder man schaut mal
international, an der Uni können ja viele andere Sprachen.
??? Äh, zweite Reihe? Forschung findet schon lange international statt. Es wird ja geforscht. Aber das ist nicht so trivial, wie manche sich das denken.
Und wenn in 20000000 Fällen einmal eine Jungfernzeugung auftreten sollte, dann ist das auch nicht leicht nachzuweisen. Und wenn es nicht klappt, dann kann man das eh nur schwer beweisen, denn jeder Befürworter sagt, ja ihr habt nur kein Beispiel gefunden oder haltet es zurück.
Nichtexistenz nachzuweisen ist kaum möglich.
Selbst wenn gezeigt wird, die Eizelle braucht das Basalkörperchen und die Polkörperchen und die unbefruchtete Eizelle haben keine, dann sagen die Befürworter, vielleicht haben sie manchmal doch eins und vielleicht kann es in manchen Fällen auch anders bilden etc…
Schließlich stellt sich die Frage, ob sowas einen
evolutionären Vorteil hat.
Ich kann mich erinnern, dass es irgendwelche Viecher im Wasser
gibt, welche je nach Verunreinigung, sich eingeschlechtlich
oder zweigeschlechtlich fortpflanzen. Also die Frage beim
Menschen ist, ob die Verunreinigung bei uns Kriege, Umwelt
oder sozialer Stress sind.
Das sind glaub ich Erlritzen, aber ich kann mich täuschen.
Umwelt? Was soll das sein?
Dabei sterben sicherlich immer die Männchen früher, also
müssen die restlichen Männer „poppen“ was das Zeugt hält und
dafür genug Frauen haben. Nun gut, künstliche Befruchtung wäre
auch möglich, macht aber weniger Spass und Zeugungsunfähige
und gleichgeschl. Partnerschaften gibt es ja auch noch.
Die Strategie der Mutter sehr stark zu ähneln ist raffiniert,
siehe oben.
Das hat mit Rafinesse wenig zu tun, sondern wär bestimmt mehr ein kleiner Fehler. Das Ereignis ist wenn existent, dann so extrem selten, dass evolutionäre Vorteile abzuleiten sehr schwierig wär.
Man müsste es erst nachweisen. Wenn es „egoistische Gene“ geben sollte, die das häufiger verursachen dann wär sowas als Evolutionsvorteil denkbar.
VG, Stefan