Fett absaugen

Hallo Leute,
ich habe in letzter Zeit einige Kilos abgenommen. Leider habe ich trotz mittlerweile Normalgewicht noch an verschiedenen Stellen Fettpolster. Jetzt überlege ich, ob ich diese Stellen chirurgisch vom Fett befreien lassen soll.
Habt ihr da schon Erfahrungen gemacht? Wie viel kostet es? Was kann schief gehen? Welche Klinik könnt ihr im bayrischen Raum empfehlen? Wie lange ist man nciht einsatzfähig?
Würd mich über eure BEiträge freuen
LG
Johann

Hallo,

ich habe in letzter Zeit einige Kilos abgenommen.

schön, schön.

Leider habe ich trotz mittlerweile Normalgewicht noch an :verschiedenen Stellen Fettpolster.

Sind Fettposlter sehr Gefährliches (bei Normalgewicht!!!),
so daß man dageben mit chirugischen Methoden vorgehen muß?

Jetzt überlege ich, ob ich diese Stellen
chirurgisch vom Fett befreien lassen soll.

Gibt’s dazu eine medizinische Notwendigkeit?

Habt ihr da schon Erfahrungen gemacht? Wie viel kostet es? Was
kann schief gehen?

Es ist eine chirugischer Eingiff, also eine Operation.
Sowas hat immer ein gewisses Risiko.

Welche Klinik könnt ihr im bayrischen Raum
empfehlen? Wie lange ist man nciht einsatzfähig?
Würd mich über eure Beiträge freuen.

Was versprichst Du Dir davon. Offenbar gibt es rein psychische
Gründe für diese geplante Maßnahme. Ich vemute aber, daß Du
dein psychisches Befinden damit nicht wirklich verbessern
kannst.

Gruß Uwi

Hallo,

ich bin Physiotherapeutin und habe letztes Jahr eine Fortbildung in Manueller Lymphdrainage gemacht. Da wurden wir auch über die „katastrophalen“ Auswirkungen vom Fettabsaugen unterrichtet.
Die oberflächigen Lymphgefäße liegen zwischen Muskel und Haut und sorgen für den Abtransport von Wasser im Gewebe, was in jedem Blutsystem in gewissen Maße dort vorhanden ist. Sind diese Gefäße defekt, wird nicht mehr ordentlich abgeleitet, es entsteht ein Stau, sprich Ödem, was sehr große Ausmaße annehmen kann. Und diese kaputten Lymphbahnen sind nicht mehr ersetzbar.
Schon mal gesehen, wie Fettabsaugen im Allgemeinen aussieht???
Man kann sich also vorstellen, was für Massen an Lymphgefäßen da verletzt und zerrissen werden…
Wenn du großes Glück hast, und es bleiben tatsächlich ein paar Leitungsbahnen ganz, dann schauts danach wohl gut aus, das mag sein, aber in Anbetracht der agressiven Methode, wäre mir persönlich das Risiko zu hoch!
Aber das muß ja jeder selbst entscheiden, wollt nur mal meinen Wissensstand dazugeben, weil es mir doch sehr plausibel als Risikofaktor erschien, und bis dato hörte ich immer nur von Infektionsrisiko und falscher OP-Technik…aber die Anatomie des Menschen ist nun mal so.

Falls du es trotzdem tust, viel Glück :smile:

Viele Grüße, Milena

Hi Johann,

auch von mir erstmal herzlichen Glückwunsch zu Deinen losgewordenen Pfunden. Eine erfolgreiche Diät zeugt von einer Menge Disziplin. Deshalb frage ich Dich, warum probierst Du’s nicht mit gezieltem Sport? Das dauert zwar länger, aber ist erstens günstiger, zweitens weniger schmerzhaft und drittens gesünder.

Alles Gute, Suse

Hi Johann,
ich habe mir mal am Bauch Fett absaugen lassen. Was mir keiner gesagt hat war, dass sich das Fett (weiles sich nicht mehr in den abgesaugten Zellen speichern kann) an anderen Stellen niederlässt. Ich hatte eine tolle Wespentaille. Die kann ich heute vergessen. Die Operation hat höllisch weh getan und ich musste vier Wochen lang einen Druckverband tragen. Überlege Dir gut, wie wichtig Dir die Sache ist.
Liebe Grüße
Ricarda

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Hallo Johann!

In verschiedenen Fernsehbeiträgen war die Vorgehensweise beim Fettabsaugen zu sehen. Dabei wird in brachial anmutender Weise mit dem Absaugwerkzeug im Gewebe gefuhrwerkt, so daß ich Zweifel hege, ob der Operateur überhaupt eine Chance hat, zu bemerken, welche Strukturen er bei seinem Tun beschädigt.

Gruß
Wolfgang

Hallo Johann,

einer meiner Großnkels war Arzt und ziemlich fettleibig, was bei ihm zu u.a. Diabetes geführt hat.
Eine von einem Verwandten angesprochene Fettabsaugung hat er wirsch abgelehnt, weil er meinte, daß diese Menschen (er verwendete den Ausdruck Kollegen ganz bewußt nicht) besser ins Schlachthaus gingen, als in den OP.
Er wußte nämlich welche Risiken und Schmerzen mit einer solchen OP verbunden sein können.

Gandalf

Hallo Wolfgang,

In verschiedenen Fernsehbeiträgen war die Vorgehensweise beim
Fettabsaugen zu sehen. Dabei wird in brachial anmutender Weise
mit dem Absaugwerkzeug im Gewebe gefuhrwerkt, so daß ich
Zweifel hege, ob der Operateur überhaupt eine Chance hat, zu
bemerken, welche Strukturen er bei seinem Tun beschädigt.

ehrlich gesagt finde ich es ziemlich anmaßend von dir, dir auf Grund von in deinen Augen brutalen Fernsehbildern ein Urteil zu erlauben und pauschal die Kompetenz aller dieser Ärzte anzuzweifeln. Bis du schon mal bei einer HüftOP zugegen gewesen? Da werden richtige Sägen benutzt, größe Löcher gebohrt, mit Hämmern Befestigungen in den Körper eingeschlagen, so dass der ganze Patient inklusive OP-Tisch wackelt. Denkst du auch, dass man lieber keine Hüftprothesen einsetzt nur weil die OP auf den Laien abstoßend wirkt??

Wenn du persönlich der Meinung bist, dass Fettabsaugen „blöd“ ist sag das bitte auch so. Ansonsten erwarte ich von dir eine sachliche Kritik. Aber vermische bitte nicht beides.

Viele Grüße,
J~

Hallo!

ehrlich gesagt finde ich es ziemlich anmaßend von dir, dir auf
Grund von in deinen Augen brutalen Fernsehbildern…

Darum ging es mir nicht. Beim Fettabsaugen wird blind im Gewebe herumgestochert. Die dabei stattfindende Kontrolle gilt der abgesaugten Masse. Was an Lymphwegen und Gefäßen beschädigt und zerstört wird, merkt der Operateur nicht.

Wenn du persönlich der Meinung bist, dass Fettabsaugen „blöd“ ist…

Ach du liebe Zeit! So gehts am Thema vorbei, deshalb zurück zum Ursprungsposting: Das Gewicht des Fragestellers bewegt sich im Normalbereich. Beim Fettabsaugen in solchem Fall geht es nicht um Behandlung eines die Gesundheit gefährdenden Zustands, vielmehr wird eine schwer kalkulierbare Gefährdung mit nachhaltigen Schäden durch den Eingriff erst provoziert oder in Kauf genommen.

Ansonsten erwarte ich von dir eine sachliche Kritik.

Kritik ist nach meinem Dafürhalten angebracht, wenn operative Eingriffe nicht der Heilung dienen, sondern degenerieren, um irgendwelchen vom Zeitgeist bestimmten Idealen nahe zu kommen. Die Kritik gilt Ärzten, die solchen Unsinn durchführen und sie gilt den Menschen, die ihrem Wahn frönen und die Risiken der Solidargemeinschaft aufbürden.

So ganz nebenbei: Ein beträchlicher Teil aller medizinischen Behandlungen wird durch ein bißchen Bewegung an frischer Luft und nicht gar zu hirnrissige Eß- und Trinkgewohnheiten überflüssig. Ein weiterer beträchtlicher Teil aller Behandlungen wird durch Akzeptanz altersbedingter körperlicher Veränderungen überflüssig und wiederum ein beachtlicher Anteil aller Behandlungen ist überflüssig, weil das Zipperlein eh nicht behandelbar ist und von alleine verschwindet.

Gruß
Wolfgang

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Hi,

Was an Lymphwegen und Gefäßen
beschädigt und zerstört wird, merkt der Operateur nicht.

du scheinst dir ja sehr sicher zu sein, dass du das hier so absolut zu formulieren vermagst.

Wenn du persönlich der Meinung bist, dass Fettabsaugen „blöd“ ist…

Ach du liebe Zeit! So gehts am Thema vorbei, deshalb zurück
zum Ursprungsposting:

Keine Ahnung was du daran lächerlich findest. Du hast deine Meinung geäußert und keine fachlichen Argumente geliefert. Und deiner definierten Wortwahl zur Folge müssten deine Aussagen medizinisch allgemein anerkannt sein. Sind sie das?

Das Gewicht des Fragestellers bewegt
sich im Normalbereich. Beim Fettabsaugen in solchem Fall geht
es nicht um Behandlung eines die Gesundheit gefährdenden
Zustands, vielmehr wird eine schwer kalkulierbare Gefährdung
mit nachhaltigen Schäden durch den Eingriff erst provoziert
oder in Kauf genommen.

Damit magst du einerseits durchaus Recht haben. Andererseits frage ich wie du wissen kannst, dass Übergewicht (in diesem speziellen Fall) keine physische oder psychische Gesundheitsgefährdung darstellt. Warum stellst du deine Aussagen nicht einfach als DEINE MEINUNG dar? Stattdessen stellst du hier Fakten in den Raum, den ein Außenstehender nicht/kaum feststellen kann. Interessanterweise ist beim Thema Übergewicht jeder Schlanke ein Experte. Aber das ist so, als ob alle Farbenseher irre viel wüssten und für sich getan hätten um nicht Farbenblind zu sein.

Kritik ist nach meinem Dafürhalten angebracht, wenn operative
Eingriffe nicht der Heilung dienen, sondern degenerieren, um
irgendwelchen vom Zeitgeist bestimmten Idealen nahe zu kommen.

Dieser Meinung bin ich auch. Aber nicht jede kosmetische Operation hat ihre Ursache in zu viel Fernsehkonsum.

So ganz nebenbei: Ein beträchlicher Teil aller medizinischen
Behandlungen wird durch ein bißchen Bewegung an frischer Luft
und nicht gar zu hirnrissige Eß- und Trinkgewohnheiten
überflüssig.

Das Thema Übergewicht hatten wir hier bei w-w-w ja schon mehrmals. Und ich nehme mal an, dass sich dieser Absatz (auch) darauf bezieht:
Ich weiß wirklich nicht womit hier manche (und auch du) ihre Arroganz rechtfertigen wollen so eine Unverschämtheit zu schreiben. Mit ein bißchen „Zusammenreißen“ und „Rumgelaufe“ lässt sich Übergewicht nämlich fast nie bekämpfen. Stattdessen sind grade solche Aussagen wie deine ziemlich kontraproduktiv für Menschen die damit zu kämpfen haben. Damit wirst DU nämlich Teil der Ursachenkette.
Ernährungsprobleme und Übergewicht haben oft ernste Hintergründe. Und wenn sich jemand entschließt sich einer beachtlichen Operation zu unterziehen um wenigstens nicht mit den Folgen leben zu müssen, könnte der hilfreiche w-w-w-Antworter auch mal versuchen sich dem eigentlich Problem zu nähern anstatt nur zu sagen wie schrecklich furchtbar doch die Folgen wären… Nenn uns doch mal eine WIRKLICHE Alternative? Eine, die auch umsetzbar ist und nicht nur Idealvorstellungen darstellt.

Viele Grüße,
J~

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