mein Mann schnarcht. Lange und laut. Selbst leichte Prügelattacken in der Nacht haben nicht geholfen. Er schnarcht in allen Lagen. Macht mich langsam wahnsinnig. Was kann er tun, damit das Schnarchen weniger wird oder vielleicht auch weggeht.
Zunächst empfehle ich Konsultation eines HNO Arztes, um wesentliche anatomische Veränderungen auszuschließen (Nasenpolypen, Nasenscheidewandveränderungen, Austrocknung der Schleimhäute), dann (wirklich) Konsultation eines Neurologen wegen Kontrolle Schlaf Apnoe Syndrom, falls möglich mit Schlaflabor zum Austesten.
Gruss und viel Erfolg
Rüdiger
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
mein Mann schnarcht. Lange und laut. Selbst leichte
Prügelattacken in der Nacht haben nicht geholfen. Er schnarcht
in allen Lagen. Macht mich langsam wahnsinnig. Was kann er
tun, damit das Schnarchen weniger wird oder vielleicht auch
weggeht.
Hi Patricia
bei manchen Leuten hilft ein Spreiz-Pflaster, das die Nasenflügel weiter öffnet, hast Du vielleicht schon mal bei Sportlern gesehen, nennt sich Breath Right (Apotheke).
Wär mal einen Versuch wert
Gruß
Rainer
tja, und wenn gar nichts mehr geht - getrennte schlafzimmer…
mein vater (gott hab ihn seelig) schnarchte zwar nicht, dafür hielt er aber laute vorträge und zwar so laut, dass die familie in den „genuss“ der wissenschaftlichen vorträge auch durch die extra versträrkte türe kam.
der ehe hat’s nichts aufgemacht und die eltern waren jedenfalls am morgen beide ausgeschlafen und trotzdem ein glücklich verheiratetes paar - und das ist doch echt wichtig, oder ? und zum kuscheln und so kann ja dann der eine immer noch zum anderen „zu besuch“ kommen, das jedenfalls fand meine mama immer klasse…
Schnarchen ist als Phänomen auf eine Erschlaffung der Gaumensegel zurückzuführen, wodurch sich eine Luft-Verwirbelung bildet, die sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen tönend bemerkbar macht.
Dein Hinweis, dass selbst Rütteln und „Prügeln“ nichts half, lässt auf einen besonders tiefen Schalf schließen. Nichts wird über eventuelle Atempausen berichtet. Diese sind es aber zumeist, die den Mitschläfer endgültig wecken und Angst- bzw. Zorn-Zustände hervorrufen.
Hier ist an eine Schlaf-Apnoe (Undinefluch-Syndrom) zu denken, tritt in der zweiten Lebenshälfte auf und ist über ein Schlaflabor zu überprüfen. Hier handelt es sich um eine Störung im Atemzentrum, welche Atempausen bis zu 2 Minuten verursachen kann und so zu einem chronischen Sauerstoffmangel führt, im ungünstigen Fall auch akut zu lebensbedrohlichen Situationen.
Im allgemeinen berichten die Betroffenen von oft extremer Tagesmüdigkeit. Abhilfe schaffen Atemunterstützende Geräte.
Besondere Studien kanne ich an der HNO Universitätsklinik in Wien (siehe Homepage der Uni Wien: http://wwwunivie.ac.at)
Schöne Grüße
V.
Hallo Patricia,
schau doch ´mal bei http://www.schnarcherhilfe.de
hinein. Vielleicht ist etwas dabei, was Du gebrauchen kannst.
Gute Besserung für Deinen Mann und Dir starke Nerven
Bernd