Amalgam und Myombildung

Hallo,
ich bin 45 Jahre alt und habe seit etwa fünfzehn Jahren Myome. Inzwischen sind es drei große, die manchmal Beschwerden verursachen. Die Gebärmutter ist durch die Myome sehr gross geworden. Ich habe eine Ärztin gefunden, die prinzipiell gegen eine Entfernung der Gebärmutter ist und die Myome entfernen würde. Sie meinte, es wäre kein Luxus bei mir, da die Myome sehr groß seien. Allerdings müßte ich mir vorher die Amalgam-Zahnfüllungen entfernen lassen, da diese Myomwachstum fördern würden. Wer weiss was und kann mir Tipps geben? Vielen Dank und Grüße von Christine

So oder so, Amalgam ist nicht gesund für den Körper, es enthält unter anderem Quecksilber, wenn auch in geringen Mengen, so kann es den Körper doch vergiften - so bei mir persönlich geschehen.

Also: RAUS mit dem Zeug, in JEDEM Fall!

Alles Gute für dich!

So oder so, Amalgam ist nicht gesund für den Körper, es
enthält unter anderem Quecksilber, wenn auch in geringen
Mengen, so kann es den Körper doch vergiften - so bei mir
persönlich geschehen.

Also: RAUS mit dem Zeug, in JEDEM Fall!

Nach meinem Wissen gibt es bei Amalgam genau zwei Zeitpunkte, wo es in den Körper aufgenommen werden kann und somit schädlich wirken kann:
Beim Setzen der Füllungen und beim Entfernen der Füllungen.
Nämlich dann, wenn man abgeschliffenes/ ausgebohrtes Material verschluckt. Solange eine Füllung intakt ist und sich im Zahn befindet, setzt sich keine nachweisbaren Quecksilbermengen frei.
Daher ist das größte Risiko, sich mit Quecksilber zu vergiften, wenn die Füllungen (unsachgemäß) entfernt werden. Und eine sachgemäße Entfernung wäre sehr teuer und aufwändig und würde kaum durchgeführt werden.

So habe ich das zumindest mal gelesen.

LG Jesse

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So oder so, Amalgam ist nicht gesund für den Körper, es
enthält unter anderem Quecksilber, wenn auch in geringen
Mengen, so kann es den Körper doch vergiften - so bei mir
persönlich geschehen.

Also: RAUS mit dem Zeug, in JEDEM Fall!

Solange eine Füllung intakt ist und sich im Zahn

befindet, setzt sich keine nachweisbaren Quecksilbermengen
frei.

Die Frage ist, WER diese Meinung vertritt bzw. verbreitet. Möglicherweise diejenigen, die größten Ärger bekommen würden, wenn es heraus käme, WIE SCHÄDLICH Amalgam wirklich ist und am Ende Schadensersatzansprüche von Betroffenen geltend gemacht würden :wink:

Daher ist das größte Risiko, sich mit Quecksilber zu
vergiften, wenn die Füllungen (unsachgemäß) entfernt werden.
Und eine sachgemäße Entfernung wäre sehr teuer und aufwändig
und würde kaum durchgeführt werden.

Bei einigen Menschen (siehe z.B. ich selbst) ist das Quecksilber sogar im Blut nachzuweisen. Bei mir überschritt es z.B. die „zulässigen Höchstwerte“. Vor ca. 10 Jahren bekam man in diesem Fall glücklicherweise die Prozedur der „Sanierung“ von der Kasse bezahlt, wie es sich gehört.

Ich kann mich NUR positiv zum Befinden NACH der Entfernung des Amalgams äußern. Zahlreiche Beschwerden gingen nach und nach - einige sogar sehr rasch - verloren. Z.B. Keine ständigen Kopfschmerzen mehr, kein Schwindelgefühl, keine ständige Müdigkeit, weniger starke Allergien bzw. zum Teil gar keine mehr. Wenn DAS nicht Grund genug für eine Entfernung dieser Füllungen ist … :smile:.

Alles wird gut!

Ich kann mich NUR positiv zum Befinden NACH der Entfernung des
Amalgams äußern. Zahlreiche Beschwerden gingen nach und nach -
einige sogar sehr rasch - verloren. Z.B. Keine ständigen
Kopfschmerzen mehr, kein Schwindelgefühl, keine ständige
Müdigkeit, weniger starke Allergien bzw. zum Teil gar keine
mehr.

Das mag alles sein. Nur weiß natürlich niemand, ob das mit der Entfernung des Amalgams zusammenhängt. Ich erinnere nur an die vielen Beschwerden durch den nahen Handysendemasten, der seit drei Jahren nur leider noch nicht angeschlossen war.

Benni

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Allerdings müßte ich mir vorher die
Amalgam-Zahnfüllungen entfernen lassen, da diese Myomwachstum
fördern würden.

Aha, eine Ärztin also. Ich würde die Ärztin mal ganz vorsichtig fragen, ob sie sich schon das Bundesverdienstkreuz abgeholt hat. Schließlich spart sie dem Staat enorme Forschungsgelder. Sie postuliert eben mal, daß Amalgam irgendeine bestimmte Wirkung hat und dann ist es so. Scheiß auf fehlende Forschungsergebnisse oder Studien. Frau Doktor weiß schon, was richtig ist. Sie ist nicht zufällig mit einem Zahnarzt verheiratet, oder?

Benni

Die Frage ist, WER diese Meinung vertritt bzw. verbreitet.
Möglicherweise diejenigen, die größten Ärger bekommen würden,
wenn es heraus käme, WIE SCHÄDLICH Amalgam wirklich ist und am
Ende Schadensersatzansprüche von Betroffenen geltend gemacht
würden :wink:

Ja, das seh ich auch so. Ist ja irgendwie bei jedem Produkt und jeder Methode so, dass diejenige, die man selbst anbietet, eindeutig belegbar die beste ist.

In dem Fall glaube ich mich zu erinnern, dass die Argumentation von Ärzten/ einer Privatklinik (?) stammte, die eine sichere Entfernung von Amalgamplomben anboten. Da wurde irgendwie der ganze Mundraum gegen das Abschlucken des ausgebohrten Amalgams „versiegelt“ und die ganze Gerätschaft und Absaugvorrichtung war wohl auch sehr kostspielig, was die Behandlung sehr teuer machte (die Kasse hat eine derartige Behandlung natürlich nicht übernommen). Aber in dem Artikel wurde halt auch gesagt, dass ohne diese Maßnahmen bei der Entfernung der Füllungen die Quecksilberbelastung unendlich größer sei, als wenn man die Plomben ein ganzes Leben mit sich herumträgt.

Obs stimmt - wer weiß… Ich wollte es nur mal zur Diskussion stellen.

Ich lasse meine Amalgamfüllungen nicht entfernen. Das hat aber eher sehr praktische Gründe, Amalgam ist AFAIK immer noch die beste und langlebigste Reparaturmethode. Hält deutlich länger als geklebte Kunststofffüllungen oder sonstiger Mist, wo sich nach zwei Jahren die Sekundärkaries an der Klebestelle langfrisst. Ich habe ziemlich viele Füllungen und möchte, dass sie eine Weile halten - sonst siehts später düster aus. :smile:

Alles wird gut!

Na wollen wir es für uns alle hoffen!

Liebe Grüße
Jesse

PS: Was das eigentliche Thema betrifft - den Zusammenhang zwischen einer Quecksilberbelastung und Myomen - da schließe ich mich Benni an. Das klingt für mich sehr fragwürdig und ich würde die Ärztin schon bitten, ihre Aussage mit igrendwelchen seriösen Quellenangaben zu belegen. Und wenn es mich überzeugt, würde ich mich auch erstmal auf eine Quecksilberbelastung untersuchen lassen, sofern das möglich ist.

Vorher würde ich aber noch versuchen rauszubekommen, ob so eine Blutuntersuchung anerkanntermaßen sinnvoll ist. Ich will es nicht bestreiten, weil ich keine Ahnung davon habe, aber ich bin aus diversen Gründen etwas skeptisch. Keine Ahnung, welche Mengen Quecksilber dauerhaft über den Darm oder die Lunge ins Blut kommen müssten, um dort eine nachweisbare Konzentration zu erzeugen. Ich kann mir irgendwie nicht so recht vorstellen, dass Zahnfüllungen dazu ausreichen, solange man sie nicht vermahlen täglich mit dem Löffel isst.

Es hing 100 % damit zusammen, da die Überschreitung der Höchstgrenze für Quecksilberbelastung im Körper durch Bluttest nachgewiesen worden war. Im Lebensumfeld hatte sich AUSSCHLIESSLICH geändert, dass das Amalgam entfernt wurde, sonst waren alle Lebensumstände gleich geblieben.

Wenn man davor jahrelang die gleichen Beschwerden hatte und plötzlich - nach der Amalgamentfernung - werden sie SCHLAGARTIG wesentlich schwächer bzw. verschwinden gänzlich - dann liegt es auf der Hand, was die Ursache dafür ist :wink:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Es hing 100 % damit zusammen, da die Überschreitung der
Höchstgrenze für Quecksilberbelastung im Körper durch Bluttest
nachgewiesen worden war.

Das glaube ich Dir gerne. Nur bedeutet das Überschreiten bestimmter Blutwertegrenzen nicht automatisch eine Erkrankung.

Im Lebensumfeld hatte sich
AUSSCHLIESSLICH geändert, dass das Amalgam entfernt wurde,
sonst waren alle Lebensumstände gleich geblieben.

Auch das bezweifle ich keinesfalls.

Wenn man davor jahrelang die gleichen Beschwerden hatte und
plötzlich - nach der Amalgamentfernung - werden sie
SCHLAGARTIG wesentlich schwächer bzw. verschwinden gänzlich -
dann liegt es auf der Hand, was die Ursache dafür ist :wink:

Ja, der Placeboeffekt - zum Beispiel. Ich schließe keinesfalls aus, daß es am Amalgam lag. Ich sage nur ganz deutlich, daß viele Dinge dem Placeboeffekt zuzuschreiben sind. Deshalb mein Beispiel mit dem Mobilfunkmast. Auch da klagten Anwohner jahrelang über alles von Haarausfall bis Entführung durch Alien. Die üblichen Bürgerinitiativen gründeten sich, die gegen die Gefahr durch die Strahlung protestierten. Irgendwann wurde es dem Betreiber dann zuviel und er gab bekannt, daß der Sendemast nie am Netz war. Schlagartig ging es allen betroffen plötzlich viel besser. Wahrscheinlich war es ihnen so dermaßen peinlich, daß sie alle Spontanheilungen erlebten.

Fazit: Weder bestreite ich Deine Befindungsbesserung noch die Tatsache, daß Amalgam eine Rolle dabei gespielt haben könnte. Nur liegt die Betonung eben auf dem Konjunktiv. Du als Betroffene schreibst leider automatisch alles dem Amalgam zu, was wissenschaftlich natürlich nicht haltbar ist, aber zur Legendenbildung beiträgt.

Benni

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Es heißt, wer heilt, hat Recht :wink:

In diesem Falle bin ich geheilt worden, mir geht es seit der Entfernung des Amalgams blendend, und das seit über 10 Jahren !!

Und ich kenne ZAHLREICHE Beispiele von Menschen, denen es genau so erging wie mir.

Und selbst wenn es nur ein Placeboeffekt wäre (Konjunktiv), egal, Hauptsache, es geht einem besser :smile:. Wobei ich nicht glaube, dass dieser Effekt so viele Jahre anhalten würde …

Und selbst wenn es nur ein Placeboeffekt wäre (Konjunktiv),
egal, Hauptsache, es geht einem besser :smile:.

Das ist natürlich richtig. Und es ist ja schön, daß es Dir besser geht. nur sollte man das eben nicht vorschnell verallgemeinern.

Wobei ich nicht
glaube, dass dieser Effekt so viele Jahre anhalten würde …

Wenn Du wüßtest, was Einbildung (Placeboeffekt) für gewaltige Kräfte entfalten kann. Selbst spontane Heilungen von metastasierendem Krebs ist in solchen Fällen alles andere als ungewöhnlich. Auch komplette Paralysen oder das Versagen bzw. Absterben von Organen oder Extremitäten sind bereits beobachtet worden. Im Grunde geht es sogar bis zum eingebildeten Tod, der dann auch eintritt. Sicher die schärfste Form, aber möglich. Die Kraft der Psyche auf den Körper ist fast grenzenlos. Übrigens ein hochinteressantes Thema, wenn man sich mal damit näher befaßt. Und um es klar zu sagen: Die Betroffenen erleben reale gesundheitliche Probleme oder eben Besserungen. Da wird nichts vorgemacht oder gespielt. Denn die Wirkungen sind echt, nur die Ursache liegt in solchen Fällen dann eben im Geist.

Benni

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Aber es liegt doch auf der Hand, lieber junger Freund, dass Quecksilber im menschlichen Körper nichts zu suchen hat. FÖRDERLICH ist das mit Sicherheit nicht, abgesehen von weiteren ungesunden „Zutaten“, die dem Amalgam innewohnen :wink:

Ich sehe das absolut so, dass es zu verallgemeinern ist, dass Gift in KEINEM menschlichen Körper etwas zu suchen hat und deshalb - falls möglich - raus sollte.

Und jetzt stehen wir da - du mit deiner, ich mit meiner Meinung. Und die Erde dreht sich trotzdem weiter :smile:.

Es ist interessant, andere Denkweisen zu lesen. Danke für deine Nachrichten und freundliche Grüße.

Aber es liegt doch auf der Hand, lieber junger Freund, dass
Quecksilber im menschlichen Körper nichts zu suchen hat.

Es ist alles Gift. Es kommt immer nur auf die Menge an.

Vitamin D ist beispielsweise ein hervorragendes Rattengift, ebenfalls wie Vitamin K. Dennoch können wir ohne beide Vitamine nicht leben.

Ich sehe das absolut so, dass es zu verallgemeinern ist, dass
Gift in KEINEM menschlichen Körper etwas zu suchen hat und
deshalb - falls möglich - raus sollte.

Quecksilber befindet sich in einer gebundenen Legierung in der Plombe und erst mal nicht im Körper eines Menschen. Selbst wenn geringe Spuren in den Körper übergehen sollten, begründet dies keinesfalls automatisch eine irgendwie geartete Gesundheitsbeeinträchtigung. Amalgam wird schon sehr lange verwendet, ohne daß bisher, von Einzelfällen abgesehen, von Problemen berichtet wurde. Probleme kamen erst, nachdem es plötzlich en vogue war, Amalgam als etwas Schlechtes anzusehen.

Ich bin Privatpatient, habe also die Auswahl zwischen nahezu allen Füllungsformen. Ich bespreche mit meiner Zahnärztin jedoch immer zuvor, welche Füllung sie empfehlen würde. Im nichtsichtbaren Bereich, insbesondere für die Backenzähne, gibt es nach wie vor kaum etwas Besseres als Amalgam. Folglich kommt das auch wieder in mein Mündchen rein, weil für mich aufgrund einer eingeschränkten Öffnungsfähigkeit des Mundes ein Zahnarztbesuch jedesmal mit starken Schmerzen verbunden ist und die Plomben deshalb halten sollen. Dort wo Amalgam nicht angebracht ist, nehme ich natürlich andere Füllungen. Auch für den Zahnarzt ist Amalgam sehr einfach zu verarbeiten. Aber das nur am Rande.

Benni

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Amalgam wird schon sehr lange
verwendet,

… es gibt ja auch schon längere Zeit böse Krankheiten, von denen keiner so recht weiß, wodurch die verursacht werden …

ohne daß bisher, von Einzelfällen abgesehen, von
Problemen berichtet wurde.

Könnte sein, dass deine Informationen nicht umfangreich genug sind.
Die Krankenkassen werden sicher nicht nur Einzelfälle diesbezüglich zu bearbeiten haben, ganz sicher nicht.

Ich bin Privatpatient, habe also die Auswahl zwischen nahezu
allen Füllungsformen.

Diese Wahl hat doch jeder, wenn er das nötige Kleingeld hat :wink:.

insbesondere für die Backenzähne,
gibt es nach wie vor kaum etwas Besseres als Amalgam.

Inwiefern besser? Besser, was die Haltbarkeit betrifft - ja.
Aber besser, was die Gesundheit betrifft, das wage ich zu bezweifeln.
Andererseits halten Goldinlays auch sehr lange, 20 bis 30 Jahre ist doch nicht das Schlechteste oder? :wink:

Folglich kommt das auch wieder in mein Mündchen rein

Hoffen wir für dich, dass du auf DAUER dennoch gesund bleibst.

weil für mich aufgrund einer eingeschränkten Öffnungsfähigkeit des Mundes
ein Zahnarztbesuch jedesmal mit starken Schmerzen verbunden
ist

So hat jeder seine Vorlieben und seine Bedürfnisse und für jeden ist das Richtige dabei :smile:.

Auch für den Zahnarzt ist Amalgam sehr einfach zu verarbeiten.

DAS ist klar. Ist ja wie eine Art Paste, die er schön hineinmodellieren kann, was für MICH jedoch kein Grund ist, mich vergiften zu lassen :smile:. :Aber das nur am Rande.

Alles wird gut!

Die Krankenkassen werden sicher nicht nur Einzelfälle
diesbezüglich zu bearbeiten haben, ganz sicher nicht.

Das mag sein. Wobei wir dann aber wieder bei der Placeboproblematik sind.

Andererseits halten Goldinlays auch sehr lange, 20 bis 30
Jahre ist doch nicht das Schlechteste oder? :wink:

Nö, natürlich nicht. Aber eben relativ teuer, aufwendig und mit langer Mundöffnungszeit verbunden, was ja zumindest für mich ein sehr großes Problem darstellt. Außerdem müßten dann besser alte Amalgamplomben raus. Ich will schließlich nicht Batterie spielen. Wer aber noch kein Amalgam hat, dem würde sicher nicht nur ich, sondern auch jeder Zahnarzt Gold empfehlen, sofern das finanziell möglich ist.

Ist ja wie eine Art Paste, die er schön
hineinmodellieren kann, was für MICH jedoch kein Grund ist,
mich vergiften zu lassen :smile:.

Klar. Nur ist das „Vergiften“ die absolute Ausnahme. Bei Dir wurden erhöhte Quecksilberwerte festgestellt. Das ist erst mal noch keine Vergiftung. Dazu bedarf es mehr. Außerdem ist Amalgam zwar der übliche Verdächtige in einem solchen Fall, aber man darf nicht vergessen, daß sich die Quelle für die erhöhten Quecksilberwerte meistens nie finden läßt. Die muß nämlich keineswegs nur im Mund liegen. Dein Fall ist also, selbst wenn es wirklich ursächlich das Amalgam war, nicht zu verallgemeinern.

Benni

Nö, natürlich nicht. Aber eben relativ teuer, aufwendig und
mit langer Mundöffnungszeit verbunden, was ja zumindest für
mich ein sehr großes Problem darstellt.

Ich hatte ursprünglich nicht auf deine Anmerkungen geantwortet, es ging nicht um lange Mundöffnungszeiten.

Wer aber noch kein Amalgam hat, dem würde
sicher nicht nur ich, sondern auch jeder Zahnarzt Gold
empfehlen, sofern das finanziell möglich ist.

Aha. :smile:

Klar. Nur ist das „Vergiften“ die absolute Ausnahme.

Leider ist diese Aussage nach MEINEM Kenntnisstand unrichtig.

Bei dir wurden erhöhte Quecksilberwerte festgestellt. Das ist erst mal
noch keine Vergiftung. Dazu bedarf es mehr.

MEHR gab es. Nämlich die Vergiftungssymptome! Nach der Amalgamentfernung bekam ich dann noch so genannte ENTGIFTUNGS-Spritzen und andere Mittel zur ENTGIFTUNG! Seltsamer Name, was? :smile:).

aber man darf nicht vergessen, daß sich die Quelle für die
erhöhten Quecksilberwerte meistens nie finden läßt.

Lässt sich ganz einfach finden, aber die Folgen davon könnten vielleicht für die Krankenkassen eine große Kostenerstattungswelle bedeuten, was sicher nicht erwünscht ist.

Dein Fall ist also, selbst wenn es wirklich ursächlich das Amalgam war,

War es.

nicht zu verallgemeinern.

Mein „Fall“ mahnt zur VORSICHT, alle Menschen, die auf dieser „tickenden Zeitbombe sitzen“ !!!

Alles wird gut :smile:.

MEHR gab es. Nämlich die Vergiftungssymptome! Nach der
Amalgamentfernung bekam ich dann noch so genannte
ENTGIFTUNGS-Spritzen und andere Mittel zur ENTGIFTUNG!
Seltsamer Name, was? :smile:).

Was waren denn das für Spritzen, die Du da bekommen hast? Ich habe da so eine Ahnung, möchte Deiner Antwort aber nicht vorgreifen.

Lässt sich ganz einfach finden, aber die Folgen davon könnten
vielleicht für die Krankenkassen eine große
Kostenerstattungswelle bedeuten, was sicher nicht erwünscht
ist.

Nur weil Amalgam eine Legierung ist, die auch Quecksilber enthält, heißt es noch lange nicht, daß bei einer tatsächlichen Quecksilbervergiftung auch dies automatisch die Ursache ist. Um die tatsächliche Ursache in solch seltenen Fällen zu ergründen, muß man die man die gesamten Lebensumstände der Person untersuchen, um die Quecksilberquelle, die verantwortlich ist, auch zu finden.

Mein „Fall“ mahnt zur VORSICHT, alle Menschen, die auf dieser
„tickenden Zeitbombe sitzen“ !!!

Deine unsachlichen Aussagen legen auch nicht mehr Wahrheit in Deine Sätze. Die Übergangsraten von Quecksilber aus Amalgam in den Körper sind erforscht und bekannt. Sie variieren zwar von Mensch zu Mensch, sind aber in den allermeisten Fällen sehr gering, so daß es niemals dadurch zu einer Vergiftung oder gesundheitlichen Störung kommen kann. Bei den wenigen Fällen, wo dies anders ist, müßte man die Ursache finden. Dies unterbleibt aber in der Regel. So müßte man die entfernten Plomben im Labor untersuchen und herausfinden, ob und wieviel Quecksilber sich wirklich daraus löst. Das Ergebnis dürfte aber in vielen Fällen weder für den Zahnarzt noch für den Betroffenen positiv sein. Das ist allerdings nur eine Vermutung meinerseits.

Wenn Du irgendwann neue Beschwerden bekommen solltest, was ich nicht hoffe, dann informiere Dich mal über die Zusammensetzung Deiner jetzigen Füllungen. Ich bin mir ziemlich sicher, auch dann findest Du Stoffe, die Du lieber nicht im Körper haben möchtest. Vielleicht findet sich ja dann die nächste Vergiftung in Deinem Körper.

Benni

MEHR gab es. Nämlich die Vergiftungssymptome! Nach der
Amalgamentfernung bekam ich dann noch so genannte
ENTGIFTUNGS-Spritzen und andere Mittel zur ENTGIFTUNG!
Seltsamer Name, was? :smile:).

Was waren denn das für Spritzen, die Du da bekommen hast? Ich
habe da so eine Ahnung, möchte Deiner Antwort aber nicht
vorgreifen.

Leider kann ich dir diese Frage nicht beantworten, denn die ganze „Geschichte“ ist - wie schon erwähnt - über 10 Jahre her. Damals verließ ich mich noch ziemlich blindlings auf das, was mir vom Arzt empfohlen wurde und ließ diese Entgiftungsspritze einfach „geschehen“.
Heute würde ich das nicht mehr tun.

Lässt sich ganz einfach finden, aber die Folgen davon könnten
vielleicht für die Krankenkassen eine große
Kostenerstattungswelle bedeuten, was sicher nicht erwünscht
ist.

Nur weil Amalgam eine Legierung ist, die auch Quecksilber
enthält, heißt es noch lange nicht, daß bei einer
tatsächlichen Quecksilbervergiftung auch dies automatisch die
Ursache ist.

Nein, sicher nicht, aber es liegt ziemlich nahe, wenn man sehr viele Amalgamfüllungen hat, die nun mal Quecksilber enthalten, dass dies die Ursache der Beschwerden ist.

Um die tatsächliche Ursache in solch seltenen
Fällen zu ergründen, muß man die man die gesamten
Lebensumstände der Person untersuchen, um die
Quecksilberquelle, die verantwortlich ist, auch zu finden.

Ja, man müsste wissen, ob er öfter Fisch isst, woher dieser stammt, welchen Beruf er ausübt, in welcher Umgebung er lebt usw. usw. Dies ist mir schon alles bewusst.

Aber wenn doch nun mal diese quecksilberhaltigen Zahnfüllungen im Körper sind, warum sollen sie denn NICHT dafür verantwortlich sein? Warum dann erst alle anderen Dinge prüfen, bevor man diese gefährlichen Dinger entfernt? Man kann doch ALLE Dinge, die in Verdacht stehen, ausschalten, sofern dies möglich ist.

Mein „Fall“ mahnt zur VORSICHT, alle Menschen, die auf dieser
„tickenden Zeitbombe sitzen“ !!!

Deine unsachlichen Aussagen legen auch nicht mehr Wahrheit in
Deine Sätze.

Diese Sätze enthalten meine ganz persönliche Meinung. Ich denke nicht, dass es angebracht ist, einem anders denkenden Menschen Lüge zu unterstellen. Dies ist einfach unschicklich :smile:.

Der Herr haben eine andere Meinung als ich. Möge er sich damit abfinden :wink:. Er kann ja seine Meinung ebenfalls äußern.

Die Übergangsraten von Quecksilber aus Amalgam in
den Körper sind erforscht und bekannt.

Ja, und daher gibt es nicht nur EINE Meinung, mein Herr.

Sie variieren zwar von
Mensch zu Mensch, sind aber in den allermeisten Fällen sehr
gering, so daß es niemals dadurch zu einer Vergiftung oder
gesundheitlichen Störung kommen kann.

„Niemals“ ist meiner Meinung nach nicht ganz korrekt.

Bei den wenigen Fällen,
wo dies anders ist,

Was definiert der Herr mit „wenig“?

müßte man die Ursache finden. Dies
unterbleibt aber in der Regel. So müßte man die entfernten
Plomben im Labor untersuchen und herausfinden, ob und wieviel
Quecksilber sich wirklich daraus löst. Das Ergebnis dürfte
aber in vielen Fällen weder für den Zahnarzt noch für den
Betroffenen positiv sein. Das ist allerdings nur eine
Vermutung meinerseits.

EBEN - eine VERMUTUNG!

Wenn Du irgendwann neue Beschwerden bekommen solltest, was ich
nicht hoffe, dann informiere Dich mal über die Zusammensetzung
Deiner jetzigen Füllungen. Ich bin mir ziemlich sicher, auch
dann findest Du Stoffe, die Du lieber nicht im Körper haben
möchtest. Vielleicht findet sich ja dann die nächste
Vergiftung in Deinem Körper.

Richtig, lieber Herr, auch die Goldinlays sind sicherlich keine perfekte Lösung, sondern nur eine Notlösung. Alles, was man künstlich dem Körper aufzwingt, ist sicher nicht gesundheitsfördernd.

Aber ich halte eine Goldfüllung für weniger giftig als eine quecksilberhaltige Amalgamfüllung.

Und mit dieser Meinung stehe ich nicht allein da :wink:.

Im übrigen kann das auch jeder halten, wie er will. Wen die ganze Geschichte um das Amalgam nicht kümmert, o.k.

Aber ICH werde IMMER für eine andere Zahnfüllung als das Amalgam plädieren, weil ich nun mal bessere Erfahrungen mit anderen Füllungen ganz persönlich gemacht habe. Dieses Wissen gebe ich hier gern weiter.

Keiner MUSS es mir nachmachen, aber jeder KANN :smile:

Alles wird gut! :smile: