Amalgam und Myombildung

Von: , Frage gestellt am Mi, 29. Nov 2006

Hallo,
ich bin 45 Jahre alt und habe seit etwa fünfzehn Jahren Myome. Inzwischen sind es drei große, die manchmal Beschwerden verursachen. Die Gebärmutter ist durch die Myome sehr gross geworden. Ich habe eine Ärztin gefunden, die prinzipiell gegen eine Entfernung der Gebärmutter ist und die Myome entfernen würde. Sie meinte, es wäre kein Luxus bei mir, da die Myome sehr groß seien. Allerdings müßte ich mir vorher die Amalgam-Zahnfüllungen entfernen lassen, da diese Myomwachstum fördern würden. Wer weiss was und kann mir Tipps geben? Vielen Dank und Grüße von Christine

17 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 16 Stunden 0 hilfreich
    Re: Amalgam und Myombildung

    So oder so, Amalgam ist nicht gesund für den Körper, es enthält unter anderem Quecksilber, wenn auch in geringen Mengen, so kann es den Körper doch vergiften - so bei mir persönlich geschehen.

    Also: RAUS mit dem Zeug, in JEDEM Fall!

    Alles Gute für dich!

    • Antwort von nach 17 Stunden 4 hilfreich
      Re^2: Amalgam und Myombildung

      So oder so, Amalgam ist nicht gesund für den Körper, es
      enthält unter anderem Quecksilber, wenn auch in geringen
      Mengen, so kann es den Körper doch vergiften - so bei mir
      persönlich geschehen.

      Also: RAUS mit dem Zeug, in JEDEM Fall!
      Nach meinem Wissen gibt es bei Amalgam genau zwei Zeitpunkte, wo es in den Körper aufgenommen werden kann und somit schädlich wirken kann:
      Beim Setzen der Füllungen und beim Entfernen der Füllungen.
      Nämlich dann, wenn man abgeschliffenes/ ausgebohrtes Material verschluckt. Solange eine Füllung intakt ist und sich im Zahn befindet, setzt sich keine nachweisbaren Quecksilbermengen frei.
      Daher ist das größte Risiko, sich mit Quecksilber zu vergiften, wenn die Füllungen (unsachgemäß) entfernt werden. Und eine sachgemäße Entfernung wäre sehr teuer und aufwändig und würde kaum durchgeführt werden.

      So habe ich das zumindest mal gelesen.

      LG Jesse

      • Antwort von nach 20 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Amalgam und Myombildung

        So oder so, Amalgam ist nicht gesund für den Körper, es
        enthält unter anderem Quecksilber, wenn auch in geringen
        Mengen, so kann es den Körper doch vergiften - so bei mir
        persönlich geschehen.

        Also: RAUS mit dem Zeug, in JEDEM Fall!
        Solange eine Füllung intakt ist und sich im Zahn befindet, setzt sich keine nachweisbaren Quecksilbermengen
        frei.
        Die Frage ist, WER diese Meinung vertritt bzw. verbreitet. Möglicherweise diejenigen, die größten Ärger bekommen würden, wenn es heraus käme, WIE SCHÄDLICH Amalgam wirklich ist und am Ende Schadensersatzansprüche von Betroffenen geltend gemacht würden ;-) Daher ist das größte Risiko, sich mit Quecksilber zu
        vergiften, wenn die Füllungen (unsachgemäß) entfernt werden.
        Und eine sachgemäße Entfernung wäre sehr teuer und aufwändig
        und würde kaum durchgeführt werden.
        Bei einigen Menschen (siehe z.B. ich selbst) ist das Quecksilber sogar im Blut nachzuweisen. Bei mir überschritt es z.B. die "zulässigen Höchstwerte". Vor ca. 10 Jahren bekam man in diesem Fall glücklicherweise die Prozedur der "Sanierung" von der Kasse bezahlt, wie es sich gehört.

        Ich kann mich NUR positiv zum Befinden NACH der Entfernung des Amalgams äußern. Zahlreiche Beschwerden gingen nach und nach - einige sogar sehr rasch - verloren. Z.B. Keine ständigen Kopfschmerzen mehr, kein Schwindelgefühl, keine ständige Müdigkeit, weniger starke Allergien bzw. zum Teil gar keine mehr. Wenn DAS nicht Grund genug für eine Entfernung dieser Füllungen ist ... :-).

        Alles wird gut!

        • Antwort von nach 21 Stunden 5 hilfreich
          Re^4: Amalgam und Myombildung

          Ich kann mich NUR positiv zum Befinden NACH der Entfernung des
          Amalgams äußern. Zahlreiche Beschwerden gingen nach und nach -
          einige sogar sehr rasch - verloren. Z.B. Keine ständigen
          Kopfschmerzen mehr, kein Schwindelgefühl, keine ständige
          Müdigkeit, weniger starke Allergien bzw. zum Teil gar keine
          mehr.
          Das mag alles sein. Nur weiß natürlich niemand, ob das mit der Entfernung des Amalgams zusammenhängt. Ich erinnere nur an die vielen Beschwerden durch den nahen Handysendemasten, der seit drei Jahren nur leider noch nicht angeschlossen war.

          Benni

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^5: Amalgam und Myombildung

            Es hing 100 % damit zusammen, da die Überschreitung der Höchstgrenze für Quecksilberbelastung im Körper durch Bluttest nachgewiesen worden war. Im Lebensumfeld hatte sich AUSSCHLIESSLICH geändert, dass das Amalgam entfernt wurde, sonst waren alle Lebensumstände gleich geblieben.

            Wenn man davor jahrelang die gleichen Beschwerden hatte und plötzlich - nach der Amalgamentfernung - werden sie SCHLAGARTIG wesentlich schwächer bzw. verschwinden gänzlich - dann liegt es auf der Hand, was die Ursache dafür ist ;-) ... [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

            • Antwort von nach einem Tag 3 hilfreich
              Re^6: Amalgam und Myombildung

              Es hing 100 % damit zusammen, da die Überschreitung der
              Höchstgrenze für Quecksilberbelastung im Körper durch Bluttest
              nachgewiesen worden war.
              Das glaube ich Dir gerne. Nur bedeutet das Überschreiten bestimmter Blutwertegrenzen nicht automatisch eine Erkrankung. Im Lebensumfeld hatte sich
              AUSSCHLIESSLICH geändert, dass das Amalgam entfernt wurde,
              sonst waren alle Lebensumstände gleich geblieben.
              Auch das bezweifle ich keinesfalls. Wenn man davor jahrelang die gleichen Beschwerden hatte und
              plötzlich - nach der Amalgamentfernung - werden sie
              SCHLAGARTIG wesentlich schwächer bzw. verschwinden gänzlich -
              dann liegt es auf der Hand, was die Ursache dafür ist ;-) ...
              Ja, der Placeboeffekt - zum Beispiel. Ich schließe keinesfalls aus, daß es am Amalgam lag. Ich sage nur ganz deutlich, daß viele Dinge dem Placeboeffekt zuzuschreiben sind. Deshalb mein Beispiel mit dem Mobilfunkmast. Auch da klagten Anwohner jahrelang über alles von Haarausfall bis Entführung durch Alien. Die üblichen Bürgerinitiativen gründeten sich, die gegen die Gefahr durch die Strahlung protestierten. Irgendwann wurde es dem Betreiber dann zuviel und er gab bekannt, daß der Sendemast nie am Netz war. Schlagartig ging es allen betroffen plötzlich viel besser. Wahrscheinlich war es ihnen so dermaßen peinlich, daß sie alle Spontanheilungen erlebten.

              Fazit: Weder bestreite ich Deine Befindungsbesserung noch die Tatsache, daß Amalgam eine Rolle dabei gespielt haben könnte. Nur liegt die Betonung eben auf dem Konjunktiv. Du als Betroffene schreibst leider automatisch alles dem Amalgam zu, was wissenschaftlich natürlich nicht haltbar ist, aber zur Legendenbildung beiträgt.

              Benni

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^7: Amalgam und Myombildung

              Es heißt, wer heilt, hat Recht ;-)

              In diesem Falle bin ich geheilt worden, mir geht es seit der Entfernung des Amalgams blendend, und das seit über 10 Jahren !!

              Und ich kenne ZAHLREICHE Beispiele von Menschen, denen es genau so erging wie mir.

              Und selbst wenn es nur ein Placeboeffekt wäre (Konjunktiv), egal, Hauptsache, es geht einem besser :-). Wobei ich nicht glaube, dass dieser Effekt so viele Jahre anhalten würde ...

            • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
              Re^8: Amalgam und Myombildung

              Und selbst wenn es nur ein Placeboeffekt wäre (Konjunktiv),
              egal, Hauptsache, es geht einem besser :-).
              Das ist natürlich richtig. Und es ist ja schön, daß es Dir besser geht. nur sollte man das eben nicht vorschnell verallgemeinern. Wobei ich nicht
              glaube, dass dieser Effekt so viele Jahre anhalten würde ...
              Wenn Du wüßtest, was Einbildung (Placeboeffekt) für gewaltige Kräfte entfalten kann. Selbst spontane Heilungen von metastasierendem Krebs ist in solchen Fällen alles andere als ungewöhnlich. Auch komplette Paralysen oder das Versagen bzw. Absterben von Organen oder Extremitäten sind bereits beobachtet worden. Im Grunde geht es sogar bis zum eingebildeten Tod, der dann auch eintritt. Sicher die schärfste Form, aber möglich. Die Kraft der Psyche auf den Körper ist fast grenzenlos. Übrigens ein hochinteressantes Thema, wenn man sich mal damit näher befaßt. Und um es klar zu sagen: Die Betroffenen erleben reale gesundheitliche Probleme oder eben Besserungen. Da wird nichts vorgemacht oder gespielt. Denn die Wirkungen sind echt, nur die Ursache liegt in solchen Fällen dann eben im Geist.

              Benni

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^9: Amalgam und Myombildung

              Aber es liegt doch auf der Hand, lieber junger Freund, dass Quecksilber im menschlichen Körper nichts zu suchen hat. FÖRDERLICH ist das mit Sicherheit nicht, abgesehen von weiteren ungesunden "Zutaten", die dem Amalgam innewohnen ;-)

              Ich sehe das absolut so, dass es zu verallgemeinern ist, dass Gift in KEINEM menschlichen Körper etwas zu suchen hat und deshalb - falls möglich - raus sollte.

              Und jetzt stehen wir da - du mit deiner, ich mit meiner Meinung. Und die Erde dreht sich trotzdem weiter :-).

              Es ist interessant, andere Denkweisen zu lesen. Danke für deine Nachrichten und freundliche Grüße.



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