Homöopathie und Depression

Hat jemand Erfahrung mit, oder Wissen über die homöopathische Behandlung von Depressionen?

Dank für alle Antworten, Nora

Hat jemand Erfahrung mit, oder Wissen über die homöopathische
Behandlung von Depressionen?

Homöopathie (edenfalls die klassische) kann allenfalls den Konstitutionstyp unterstützen, aber icht direkt auf eine Depression einwirken.
Gruß,
Branden

Hi Nora!

Meine Mama versorgt mich schon seit ich auf der Welt bin, nur mit homöophatischen Mitteln, bzw. ich schluck nur in Ausnahmefällen was anderes.
Zurzeit nehm ich ein Mittel gegen meine pubertäre Akne und oh Wunder es hiflt auch gegen meine Stimmungsschwankungen, die zum Teil echt depressiv und niederschmetternd sind.

Also ich bin mir sicher das es gegen Depressionsartige Zustände homöophatisch Mittel existieren.
Im Moment hab ich grad kein Buch bei der Hand, aber ich glaub direkt für Depressionen gibts keines, du müsstest beobachten, welche anderen „Beschwerden“/Merkmale/ Sympthome du hast, und dann findest du bestimmt das passende Mittel. Am besten du gehst zu einer homoöphatischen Ärztin bzw. Arzt.

lg und gute Besserung *Kopf und Mundwinkel hoch* :smile:
alles Liebe tanzmaus

Homöopathie (jedenfalls die klassische) kann allenfalls den
Konstitutionstyp unterstützen, aber nicht direkt auf eine
Depression einwirken.

mein ich ja! wieso kann ich mich nicht so kurz und prägnant ausdrücken?

Hat jemand Erfahrung mit, oder Wissen über die homöopathische Behandlung von Depressionen?

Die Wirksamkeit der Homöopathie ist in etwa gleichzusetzen mit den Effekten Placebos. Zumindest ist das der Stand der Wissenschaft.

Alles andere ist Wunschdenken und/oder Spekulation :smile:

Gruß,

Malte

Hallo Malte.

Die Wirksamkeit der Homöopathie ist in etwa gleichzusetzen mit
den Effekten Placebos. Zumindest ist das der Stand der
Wissenschaft.

Alles andere ist Wunschdenken und/oder Spekulation :smile:

Mal ganz vom Inhalt Deiner Antwort abgesehen… irgendwie war das ja jetzt keine direkte Antwort auf Noras Frage, oder?

Gruß, L.

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Hallo Nora,

ich werde Dir per Mail (bin grad nicht zuhause) den Titel eines Buches über die Behandlung von teilweise sogar recht schweren psychatrischen Fällle mit Homöopathie zuschicken.

Ansonsten möchte ich, da ich um die Schwere der Depression nichts weiß, auch keine voreiligen Schlüsse ziehen oder Empfehlungen geben. Meiner Erfahrung nach, ist das Problem bei Depression/Homöopathie, der Zeitfaktor. Je nach dem, wie weit fortgeschritten die Erkrankung ist, sollte man nicht mehr allzuviel Zeit verlieren. Und die klassische Homöopathie (mit Komplexmitteln kommt man hier eh nicht weit), braucht u.U. ihre Zeit. Und dann ist die Homöopathie auch immer nur so gut, wie der Behandler. Bei „depressiven Verstimmungen“ oder Stimmungsschwankungen ist die Homöopathie sicher ein wunderbarer Anfang, die Akupunktur übrigens auch.

Ich wünsche Dir alles Gute und schicke Dir, wie schon gesagt, noch den Buchtitel.

LG

Avera

Die Wirksamkeit der Homöopathie ist in etwa gleichzusetzen mit
den Effekten Placebos. Zumindest ist das der Stand der
Wissenschaft.

Alles andere ist Wunschdenken und/oder Spekulation :smile:

Hallo Malte,

Es wird geschätzt, dass pro Jahr in Deutschland etwa
58.000 Menschen an den Nebenwirkungen/Wechselwirkungen
von Medikamenten sterben.

An homöopatischen Mitteln ist m.W. nach bislang keiner
gestorben.

Gruss
Esther

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Hallo Leonora!

Die Fragen waren „Hat jemand Erfahrung mit, oder Wissen über die homöopathische Behandlung von Depressionen?“
Eine Frage lautet also „Hat jemand Wissen über die homöopathische Behandlung von Depressionen?“
Maltes Antwort war jetzt sinngemäß:
„Meinem auf wissenschaftlichen Metastudien basierten Wissen zu Folge ist die Wirkung von homöopathischer Therapie von „Depressionen“ (beliebige andere Krankheit einsetzbar) in etwa gleichzusetzen mit einem Placeboeffekt.“
Das Wissen über die Wirksamkeit einer Therapie ist wesentlicher Bestandteil vom Wissen über eine Therapie. Die Aussage von Malte war daher eine durchaus direkte Antwort auf Noras Frage. Natürlich war Maltes Aussage über die Wirksamkeit nur notwendig aber nicht hinreichend. Die Placebowirkung ist bei Depressionen und anderen psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen bei entsprechender Compliance relativ hoch (z.B. im Vergleich zu malignen Erkrankungen). (Das ist natürlich nachwievor nicht hinreichend)

VG, Stefan

VG, Stefan

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Die Wirksamkeit der Homöopathie ist in etwa gleichzusetzen mit
den Effekten Placebos. Zumindest ist das der Stand der
Wissenschaft.

Alles andere ist Wunschdenken und/oder Spekulation :smile:

Es wird geschätzt, dass pro Jahr in Deutschland etwa
58.000 Menschen an den Nebenwirkungen/Wechselwirkungen
von Medikamenten sterben.

An homöopatischen Mitteln ist m.W. nach bislang keiner
gestorben.

Natürlich nicht, alles andere wäre auch unlogisch: Was nicht wirkt, kann auch nicht nebenwirken.

Gruß,

Malte

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Hi,

An homöopatischen Mitteln ist m.W. nach bislang keiner
gestorben.

an Traubenzucker oder anderen Placebos auch nicht - was genau soll also deine Aussage bezwecken? Nur weil mich was nicht umbringt, kann es mich heilen?

Gruß
Cess

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Hallo Stefan,

ich habe meine Kinder, natürlich mit Hilfe eines hervorragenden, homöopathisch behandelnden Kinderarztes, ab dem 2. Lebensjahr des Jüngsten in Krankheitsfällen bis auf wenige Ausnahmen homöopathisch behandeln lassen. Allein schon deswegen, weil unser erster, schulmedizinisch behandelnder Kinderarzt, nach der 4. Lungenentzündung meines 2-jährigen Sohnes (und dazwischen lagen Asthma, Pseudokrupp und unzählige Bronchitiden) meinte, das Kind wäre medizinisch ausgereizt. Zum zweiten deswegen, weil ich aus meiner früheren Tätigkeit in einer anthroposophischen Klinik sowohl Vertrauen, als auch Erfahrungen bzgl. der Homöopathie gesammelt hatte.
Bei allen Argumenten der Homöopathiegegner verstehe ich trotzdem nicht, warum man bei nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen nicht zuerst den Versuch der Behandung mit homöopathischen Mitteln wagt, sondern allein der Chemie vertraut.
Außerdem: ob man bei Kleinkindern schon über eine großartige Placebowirkung sprechen kann, weiß ich nicht…

Gruß, Leonora

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Leonora,

ich habe meine Kinder, natürlich mit Hilfe eines
hervorragenden, homöopathisch behandelnden Kinderarztes, ab
dem 2. Lebensjahr des Jüngsten in Krankheitsfällen bis auf
wenige Ausnahmen homöopathisch behandeln lassen. Allein schon
deswegen, weil unser erster, schulmedizinisch behandelnder
Kinderarzt, nach der 4. Lungenentzündung meines 2-jährigen
Sohnes (und dazwischen lagen Asthma, Pseudokrupp und unzählige
Bronchitiden) meinte, das Kind wäre medizinisch ausgereizt.

jaja, hast Du alles hier schonmal erzählt. Das ändert aber nichts an den Fakten: Niemand auf der ganzen Welt konnte in den vielen, vielen Jahren und trotz erheblicher Anstrengungen irgendeine Wirksamkeit (die über die vonPlacebos hinausgeht) nachweisen.

Zum zweiten deswegen, weil ich aus meiner früheren Tätigkeit
in einer anthroposophischen Klinik

Ahja, vielen Dank, damit lässt sich das schon viel besser einordnen.

Bei allen Argumenten der Homöopathiegegner verstehe ich
trotzdem nicht, warum man bei nicht lebensbedrohlichen
Erkrankungen nicht zuerst den Versuch der Behandung mit
homöopathischen Mitteln wagt, sondern allein der Chemie
vertraut.

Warum sollte man Zeit vergeuden mit Behandlungsmethoden, die kaum eine Wirksamkeit versprechen? Ich meine, es ist ja schonmal was, wenn Du das auf unkritische Krankheiten beschränkst (da gibt’s erheblich radikalere Leute), und ich meine auch, dass wenn ein Placebo hilft - umso besser. Super Sache. Toll.

Was man dabei nicht vergessen darf: Eine Erkältung verschwindet auch ganz ohne Medikation anch einer Woche. Wenn sie dass dann mit Hilfe von rechtsgeschwurbeltem Wasser auch tut, hat man etwas Geld verbrannt, aber sicher nichts „geheilt“. Das andere ist, dass es nicht ausreicht, von „nicht lebensbedrohlichen Krankheiten“ zu sprechen - eine handfeste Depression ist etwas ziemlich ernstes, dass es da hilfreich ist, mit Smarties herumzuexperimentieren, bezweifle ich - aber zu diesen Details sollen sich die Fachleute äußern.

Außerdem: ob man bei Kleinkindern schon über eine großartige
Placebowirkung sprechen kann, weiß ich nicht…

Aber sicher doch, gerade bei Kindern. Auch bei Tieren funktioniert das. In beidenFällen durchaus logisch nachvollziehbar: Dem Patienten wird überdurchschnittlich viel Aufmerksamkeit gewidmet, er erfährt (auch körperliche) Zuwendung, mehr als „normal“, seine Umgebung wird verändert (je nach Lage, mehr Ruhe, Abdunklung, Wärme etc. pp.) - es wundert mich nicht, dass das der Genesung zuträglich ist.

Aber nochmal, um beim Thema zu bleiben: Ich glaube von dem, was ich über Depressionen weiß, nicht, dass das reicht, um jemanden mit einer solchen Krankheit da herauszureißen. Depression ist schließlich viel mehr als „ich bin grad mal nicht ganz so gut drauf“.

Das heißt nicht im Gegenzug, dass ich den Einsatz heftigster Chemie bevorzuge - ganz im Gegenteil, damit kann man das Ganze auch schlimmer machen (schonmal Cipramil genommen?). Es muss eben abgestimmt und angemessen sein. Auch in der klassischen Medizin gibt es Medikamente unterschiedlichster Stärke, Schulmedizin ist nicht gleichbedeutend mit „chemischer Keule“. Last but not least fällt da die Naturheilkunde schließlich auch mit hinein - mit nachgewiesener Wirksamkeit!

Gruß,

Malte

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Mal ganz vom Inhalt Deiner Antwort abgesehen… irgendwie war
das ja jetzt keine direkte Antwort auf Noras Frage, oder?

Aber selbstverständlich. Das war sogar eine sehr konkrete Antwort auf die Frage. Warum dem so ist, hat Dir Stefan ganz hervorragend erklärt.

Gruß,

Malte

an Traubenzucker oder anderen Placebos auch nicht - was genau
soll also deine Aussage bezwecken? Nur weil mich was nicht
umbringt, kann es mich heilen?

Hallo Cess,

meine Aussage bezog sich auf den Umstand, das hier mit Bausch
und Bogen behauptet wird, homöopathische Produkte hätten lediglich
einen Placeboeffekt und sonst gar nichts.

Wenn man ausschliesslich auf die Produkte von Bayer, Pfizer etc.
setzt, und alles andere für bloßen Humbug hält, dann sollte man sich auch mit solchen „unerfreulichen“ Tatsachen auseinandersetzen.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln gemacht.
Meine Katzen übrigens auch - ich habe eine sehr aufgeschlossene
Tierärztin, die von der Wirkung homöopathischer Produkte überzeugt
ist und sie zunächst bevorzugt einsetzt.

Hier kann man nicht von „Placeboeffekt“ sprechen, meinen Tieren
ist es egal, was für Mittel ich ihnen verabreiche.

Gruss
Esther

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Tach,

meine Aussage bezog sich auf den Umstand, das hier mit Bausch
und Bogen behauptet wird, homöopathische Produkte hätten
lediglich einen Placeboeffekt und sonst gar nichts.

das ist der Stand des Wissens. Niemand konnte je etwas anderes nachweisen.

Wenn man ausschliesslich auf die Produkte von Bayer, Pfizer
etc. setzt, und alles andere für bloßen Humbug hält, dann sollte
man sich auch mit solchen „unerfreulichen“ Tatsachen
auseinandersetzen.

  1. Es gibt noch einiges(!) zwischen „Bayer, Pfizer etc“ und Homöopathie. Es ist nicht die Wahl zwischen „chemischer Keule“ und „besseren Smarties“, sondern die Wahl aus der ganzen Bandbreite.

  2. Ich sehe nicht, welche „unerfreuliche Tatsache“ Du meinst. Etwas, was überhaupt keine physiologische Wirkung hat, kann natürlich auch keine Nebenwirkung haben. Das ist keine „unerfreuliche Tatsache“, sondern trivial. Das jedoch als etwas Tolles für Homöopathie hinzustellen ist… nunja, sagen wir mal „etwas ungeschickt“.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln gemacht.
Meine Katzen übrigens auch - ich habe eine sehr aufgeschlossene
Tierärztin, die von der Wirkung homöopathischer Produkte überzeugt
ist und sie zunächst bevorzugt einsetzt.

Hier kann man nicht von „Placeboeffekt“ sprechen, meinen Tieren
ist es egal, was für Mittel ich ihnen verabreiche.

Doch, man kann davon sprechen. Das habe ich in einem anderen Beitrag hier im Thread schon erklärt. Daraus auf eine Wirksamkeit von Homöopathie zu schließen, ist extrem kurzsichtig (vorsichtig formuliert).

Gruß,

Malte

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Hi!

An homöopatischen Mitteln ist m.W. nach bislang keiner
gestorben.

Das stimmt nicht. Ich persönlich habe nachgewiesene Fälle erlebt, wo jemand daran gestorben ist. Die tödliche Nebenwirkung bestand darin, daß die homöopathische Behandlung die schulmedizinische verzögert hatte (was nicht nur den Tod zur Folge haben kann, sondern auch Verschlimmerung/Verlängerung der Krankheit oder bleibende Nachwirkungen).

Wenn ich alleine schon paar Fälle erlebt habe, dann will ich nicht wissen, wie hoch die Dunkelziffer in ganz Deutschland tatsächlich ist :wink:

Gruß,
Sharon

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…hier zu diskutieren ist reine Zeitverschwendung
Da geh ich doch lieber heute, bei diesem schönen
sonnigen Sonntag mit dem Hund spazieren.
Das ist eh eine der besten Gegenmaßnahmen…aber…

Hat jemand Erfahrung mit, oder Wissen über die homöopathische
Behandlung von…

…ja!

Depressionen? nein!

Auch wenn ich nun den Groll von 98% WWW-ler auf mich
gerichtet sehe,muss ich sagen: Eigene Erfahrungen machen!
Denn:
1.Wenn man mal erlebt hat wie ein passendes Mittel
Wirkung gezeigt hat,…obwohl´s ja eigentlich garnicht
wirken dürfte, weil kein Wirkstoff vorhanden ist
und trotzdem schlagartig Besserung eintritt.

(Hier muss ich einfügen, dass ja eigentlich
Medikamente mit Wirkstoffen auch einen Placebo-
Effekt haben müssten, eigentlich einen noch stärkeren, weil ja hier
die Wirkung logisch nachzuvollziehen ist,oder? …
…und warum helfen die dann manchmal auch nicht? )

2.Oder mal eine(heftige) Erstverschlimmerung der Symtome nach der
Einnahme hatte und so die „Macht“ Traubenzucker-Kügelchen
erfahren hat.

Trotz allem, bei Depressionen bedarf es immer
kompetenter medizinisch-psychologischer Betreuung!
Man muss unterscheiden zwischen einer depressiven
Verstimmung und einer richtigen Depression
und da greift der Fachmann.

Dank für alle Antworten, Nora

Den richtigen Weg wünscht
Kai
@ 98% Es wurden immer wieder kontrollierte klinische
Studien über die Wirksamkeit homöopathischer Mittel gemacht
Beispielsweise hat 1991 die renommierte Fachzeitschrift
„British Medical Journal“ 107 klinische Studien
wiedergegeben, die mehr als dreiviertel aller Fälle
(über 75%) dokumentierten,dass bei den verschiedensten
Erkrankungen homöopathische Mittel erfolgreich helfen.

Aber das möchten ja die wenigsten wahrhaben und ich geh
jetzt mit dem Hund gassi.

Hi!

An homöopathischen Mitteln ist m.W. nach bislang keiner
gestorben.

Das stimmt nicht. Ich persönlich habe nachgewiesene Fälle

erlebt, wo jemand daran gestorben ist. Die tödliche

Nebenwirkung bestand darin, daß die homöopathische Behandlung
die schulmedizinische verzögert hatte (was nicht nur den Tod
zur Folge haben kann, sondern auch
Verschlimmerung/Verlängerung der Krankheit oder bleibende
Nachwirkungen).

Hallo Sharon,

es ging mir um die reine Wirkung der Mittel.

Es gibt auch sogenannte Wunderheiler wie besagten Dr. Rath,
doch was hat das mit Homöopathie zu tun?

Als ein Verwandter von mir vor sechs Jahren an Krebs erkrankte, ist er, obwohl der Homöopathie sehr verbunden, sofort in ein Krankenhaus gegangen und hat sich dort
operieren lassen.
Bis heute lässt er sich aber auch (neben den Checks im Krankenhaus) von einem
anthroposophisch orientierten Arzt (der auch von Normalmedizinern sehr geschätzt wird) behandeln und es geht ihm prächtig.

Warum muss eigentlich immer nur „die eine Schiene“ gefahren werden??
Natürlich gibt es viele Krankheiten, bei denen nur unsere Schulmedizin hilft.
Nur: wenn ich bei jeder Unpässlichkeit gleich meinen Körper mit Antibiotika vollstopfe,
dann hilft mir im Ernstfall die Medizin wohlmöglich auch nicht mehr.

LG
Esther

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Ach Malte,

… wie sagte Morgenstern doch so treffend:

„Weil, so schliesst er messerscharf
nicht sein kann, was nicht sein darf…!“

Gruss
Esther