Hallo!
Gestern wurde meine Schilddrüse nach ca. 1 Jahr wieder mal per Ultraschall untersucht. Vor einem Jahr hatte mein Hausarzt dabei einen Lymphknoten etwas unterhalb der Schilddrüse entdeckt, der ca. 1 cm groß war. Da ich aber keinerlei Beschwerden hatte und der Lymphknoten auch beim Draufdrücken nicht schmerzhaft war, meinte er, es wäre evtl. eine kleine Infektion. Gestern hat er entdeckt, dass der Lymphknoten immer noch vorhanden ist - ist aber nicht größer geworden. Probleme habe ich nach wie vor keine - weder Fieber noch Nachtschweiß oder ungeklärte Gewichtsabnahme (im Gegenteil - ich esse einfach zu gerne
).
Er hat mich jetzt an einen HNO-Arzt überwiesen und will auch noch ein Blutbild machen. Mein Hausarzt hat aber auch gemeint, dass dieser Lymphknoten immer noch recht klein sei - dass er halt nur gerne klären würde, warum der Knoten nach einem Jahr nicht verschwunden ist.
Ich mache mir jetzt natürlich schon Gedanken, was da los sein könnte. Kann es auch damit zusammenhängen, dass bei mir als Kind (vor 20 Jahren) Polypen im Hals entfernt wurden (wegen ständiger Halsentzündung)? Wäre es sinnvoll, auch noch zum Zahnarzt zu gehen - meine Kontrolle wäre sowieso bald wieder fällig - kann der Hals-Lymphknoten auch mit irgendwelchen Zahngeschichten zusammenhängen?
Vielleicht könnt ihr mich ja auch ein bisschen beruhigen - nachdem eine Kollegin vor einem Vierteljahr wegen Krebs im Kieferknochen operiert wurde, mache ich mir natürlich auch in diese Richtung so meine Gedanken.
Viele Grüße
Annegret
Hallo!
Es gibt keinen Grund, daß Du Dich verrückt machst. Sonografisch findet man am Hals fast immer irgendwelche Lymphknoten und mit einer Größe um 1 cm ist das Teil ja auch sehr klein. Der Umstand, daß er sich nicht verändert hat spricht auch noch mal dafür, daß das ganze nicht so dramatisch ist. Am ehesten war der mal entzündet und ist nicht mehr zurückgegangen.
Mir fallen spontan auch keine gefährlichen Erkrankungen mit Vergrößerung der Lymphknoten ein, die 1 Jahr unbehandelt nicht zunehmende Beschwerden machen würden.
Laß das Ding also abklären aber reg’ Dich nicht auf.
Gruß
Peter
Hallo Peter!
Das klingt ja wirklich nicht so schlimm! Glücklicherweise habe ich schon diese Woche einen Termin bei einem deiner Kollegen bekommen.
Kannst du mir vielleicht noch sagen, was du in so einem Fall machen würdest - und wie viel Zeit ich mir für die Untersuchung einplanen sollte? Ich habe den Termin nämlich um halb sechs und abends ist noch Chorprobe, die ich ungern versäumen würde. Dann könnte ich auch abschätzen, ob ich mit dem Auto fahren muss (rund um den Arzt gibt es normalerweise nur wenig Parkplätze) oder ob die Zeit reicht, um den Weg mit der Straßenbahn zurückzulegen.
Klar, Wartezeiten kann man nie wirklich abschätzen, aber wenn ich schon wüsste, dass ich mit einer 2 Stunden-Untersuchung zu rechnen habe, könnte ich mich besser drauf einstellen.
Schon mal vielen Dank und viele Grüße,
Annegret
Hallo Annegret!
Im Prinzip wird es auf eine HNO-Untersuchung und einen Ultraschall hinauslaufen, Wartezeit nicht mitgerechnet bist Du in einer viertel bis halben Stunde durch.
Gruß
Peter
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