Hallo Leute,
kann mir jemand - vielleicht sogar aus eigener Erfahrung oder Erfahrung aus dem Verwandtenkreis - einiges über das Leben mit einem Herzschrittmacher erzählen?
es interessiert mich auch die Frage der Dauer der OP, des Klinikaufenthaltes und alles was damit zusammen hängt.
Vielleicht kann ich mir Euren Antworten meine Mutter etwas beruhigen.
Vielen Dank
S
Hallo ,
Alles was du suchst müsste in der Biotronik Broschüre zu finden sein.
http://www.biotronik.de/qm_de/save/23_Nov_2006_10.59…
Ich habe bei Biotronik zuerst geschaut, ähnliche Broschüren gibt es sicher auch bei Medtronic, Vitatron, St. Jude Medical und wie sie alle heissen.
Alles Gute
MK
Hallo MK,
vielen Dank, werde gleich morgen in die Klinik fahren und die ausgedruckte Broschüre mitnehmen.
Meine Mutter hat sich den ganzen Tag verrückt gemacht, nachdem heute morgen die Ärztin kam mit den Worten.
„Guten Morgen, Frau XY. Ich habe keine gute Nachricht für Sie. Sie benötigen einen Herzschrittmacher. Näheres können wir dann am Montag besprechen. Dann bin ich wieder im Dienst.“
Gruß
S
Hallo S,
„Guten Morgen, Frau XY. Ich habe keine gute Nachricht für Sie.
Sie benötigen einen Herzschrittmacher. Näheres können wir dann
am Montag besprechen. Dann bin ich wieder im Dienst.“
OT: Und wieder eine verunsicherte Patientin mehr.
Ich nehme einfach mal an, dass es sich bei deiner Mutter um eine Frau in den tiefen 70ern handelt und sie ist umgekippt oder einfach schwach auf den Beinen.
In meiner Tätigkeit vor der Schule hatte ich 4 Jahre mit der Diagnostik solcher Synkopen (ich nehme mal an es war eine) zu tun. Die Leute bekamen einen Pacer und sie waren in kurzer Zeit wieder auf den Beinen und hatten viel mehr Lebensqualität als vorher.
\begin{Spekulation}
Wahrscheinlich ist die Bemerkung "…keine gute Nachricht … " einfach nur herausgerutscht und in ihrer Wirkung nicht durchdacht gewesen. Vielleicht wäre ja ein diskreter Hinweis von dir geeignet auf diesen Fehlgriff hinzuweisen. Vielleicht war es auch nur unüberlegt, weil der Dienst zu lange war.
\end{Spekulation}
Eigentlich ist es ja eine Gute Nachricht, wenn man weiss, dass deiner Mutter geholfen werden kann.
Gruß
und schönes Wochenende
MK
P.S. Eigentlich sollten diese oder ähnliche Broschüren irgendwo in dem Krankenhaus rumfliegen.
Hallo MK,
meine Mutter wird in wenigen Wochen 80.
Akut ist sie am Donnerstag vor Ostern in die Klinik gekommen, weil sie extrem viel Wasser eingelagert hatte und kurz vor einer Lungenembolie stand.
Bisher wurde - mit Ausnahme des Langzeit-EKGs - ausschließlich entwässert. Von Donnerstag Abend bis Dienstag 5 kg.
Gruß
S
Hallo!
Akut ist sie am Donnerstag vor Ostern in die Klinik gekommen,
weil sie extrem viel Wasser eingelagert hatte und kurz vor
einer Lungenembolie stand.
Bist Du Dir sicher, daß es nicht „kurz vor einem Lungenödem“ war…? Das wäre der Fachbegriff für „Wassereinlagerungen“ in der Lunge.
Zu einem Lungenödem kann es unter anderem kommen, wenn der betreffende Patient an einer Herzinsuffizienz, also einer Leistungsschwäche des Herzen leidet, weil das Herz z.B. zu schwach, zu langsam, zu schnell oder zu unregelmäßig schlägt.
Vermutlich soll Deine Mutter deswegen einen Herzschrittmacher bekommen, oder?
Ein Herzschrittmacher wird in den meisten mir bekannten Kliniken in örtlicher Betäubung eingesetzt durch einen kurzen Schnitt im bereich des rechten oder auch linken Brustmuskels; das ganze ist in der Regel schmerzfrei, kann wenn’s gut geht in 15 bis 30 Minuten vorbei sein, und danach muß lediglich die Funktion des Schrittmachers ausführlich getestet werden. Das komplizierte an der Geschichte ist nicht das Einsetzen des eigentlichen Schrittmachers, sondern das Einführen der Schrittmachersonde durch eine Vene bis ins Herz; tut auch nicht weh, klappt aber manchmal nicht auf Anhieb.
Die Programmierung und Einstellung des Schrittmachers wird von außen gemacht, meist durch PC-gesteuerte Magnetstimulation des Schrittmachers.
Wenn das Einsetzen vorbei ist, muß Deine Mutter solange im Krankenhaus bleiben, bis zum einen die Schrittmacherfunktion nachgewiesenermaßen in Ordnung ist, und bis zum anderen ihre Begleitbeschwerden und -erkrankungen im Griff sind (Wassereinlagerungen, Blutdruck usw.).
Grüße,
Vlado
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Ein Herzschrittmacher wird in den meisten mir bekannten
Kliniken in örtlicher Betäubung eingesetzt durch einen kurzen
Schnitt im bereich des rechten oder auch linken Brustmuskels;
das ganze ist in der Regel schmerzfrei, kann wenn’s gut geht
in 15 bis 30 Minuten vorbei sein, und danach muß lediglich die
Funktion des Schrittmachers ausführlich getestet werden. Das
komplizierte an der Geschichte ist nicht das Einsetzen des
eigentlichen Schrittmachers, sondern das Einführen der
Schrittmachersonde durch eine Vene bis ins Herz; tut auch
nicht weh, klappt aber manchmal nicht auf Anhieb.
Die Programmierung und Einstellung des Schrittmachers wird von
außen gemacht, meist durch PC-gesteuerte Magnetstimulation des
Schrittmachers.
Wenn das Einsetzen vorbei ist, muß Deine Mutter solange im
Krankenhaus bleiben, bis zum einen die Schrittmacherfunktion
nachgewiesenermaßen in Ordnung ist, und bis zum anderen ihre
Begleitbeschwerden und -erkrankungen im Griff sind
(Wassereinlagerungen, Blutdruck usw.).
Grüße,
Vlado
Stand das nicht alles schon in den oben genannten Broschüren?
Aber Du wolltest, nachdem alle beruhigt waren dann doch noch etwas Unsicherheit und Angst hineinbringen. So geht man mit ängstlichen Patienten und besorgten Angehörigen um. KLASSE!
Jeder das was er am besten kann, gell.
Hallo Friieda,
also ich war durch den Artikel nicht verunsichert, sondern er hat mir sehr geholfen. Verstehe auch nicht, was daran verunsichernd sein sollte.
Danke an alle, die geantwortet haben.
S
Dann is ja gut und ich behaupte das Gegenteil 
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