Hallo,
bei mir wurde ein Leistenbruch diagnostiziert. Habe hin und wieder ein Ziehen in der rechten Leiste, jedoch keine starken Schmerzen und nach Ultraschall wurde auch festgestellt, dass kein Darm eingeklemmt ist. Operiert muss wohl trotzdem werden, aber ich fühle mich so hilflos. Mein Arzt bestimmt das Krankenhaus und die OP-Methode. Mein Arzt hat gleich den Überweisungsschein auf eine bestimmte Klinik ausgestellt. Habe dann im Internet recherchiert, wie lange so eine Leisten-OP dauert und meist wurde die Verweildauer im KH mit 2 bis 3 Tage angegeben, falls die OP nicht sogar ambulant erfolgt. Dies habe ich dann meinem Arzt auch mitgeteilt, da ich natürlich so kurz wie möglich im KH bleiben will. Daraufhin meinte mein Arzt, das könne ich vergessen. Da ich übergewichtig bin muss ich mindestens 1 Woche im Krankenhaus bleiben. Komischerweise hatte ich vor 2 Jahren eine Gallen-OP, die war laproskopisch und nach 3 Tagen haben die mich entlassen. Da ging das doch auch. Aber muss dazu sagen, dass ich mir damals mein Krankenhaus selbst ausgesucht hatte.
Kann mir jemand vielleicht Tipps geben bezüglich OP-Methoden, die für mich als „Mollige“ geeignet wären. Kann ich auf eine zweite Meinung durch einen weiteren Arzt bestehen und mich alternativ noch in einer anderen (von mir gewählten) Klinik vorstellen? Und wovon hängt eigentlich die Verweildauer im KH ab, von der Op-Methode, dem Gewicht, Schwere des Leistenbruchs etc.?
Danke schon mal für Eure Infos und Hilfe.