der Spruch mit den gesündesten Kindern, die im dicksten Dreck gespielt haben entbehrt nicht gewisser Tatsachen. Von daher sieh es locker. Und in dieser Geschichte der Wissenschaft gegen die Fesseln der Religion ist das Buch vergiftet, nicht biologisch verseucht.
Hi Chrisma
Ich habe dieses Finger-Lecken beim Umblättern eigentlich nur noch nei alten Leuten gesehen. Bei jungen Leuten, soweit ich ich erinnere, noch nie.
Ich fand das als Kind immer saukomisch und ein bissel eklig, das war so in der 50er Jahren, da habe ich das
schlechte Angwohnheiten lassen sich ändern
Hallo Chrisma,
gruselig-spannende Vorstellung:
Optimisten denken eher an ein Immunitätstraining, Realisten aber auch an Russisch-Roulett in Bezug auf die Aufnahme potentieller Mikroorganismen.
Denk doch nur mal an die fäkal-oralen Übertragungswege vieler Krankheitskeime, z. B. allein von diversen Salmonellenarten, aber auch so leckeren Sachen wie Enterobius, der als Wurmei von Hand zu Hand zu Mund weitergereicht wird (irgendwann wundert man sich über die Madenwürmchen im eigenen Stuhl, aber die heutigen Tiefspülklos geben ja auch so etwas nicht mehr preis. Dann juckt es eben an pikanter Stelle und man fragt sich: Wieso?
Nein, das obligatorische Fingerablecken ist eine gefährliche Angewohnheit, die unangenehme Folgen haben kann.
Obwohl die Keime auf den Türklinken in der Arztpraxis sich wohl kaum von denen unterscheiden, die sich auf den 100mal umgeblätterten Illustriertenseiten befinden, würde sie wohl kaum jemand anfassen und anschließend die Finger ablecken.
Kleiner Trick: einen Hauch Handcreme in die Fingerspitzen einmassieren, Minitube passt in die Handtasche, unbelecktes Umblättern ist nun überall garantiert.
Schöne Grüße
Renate
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natürlich hat sich auch die „Wissenschaft“ bereits Gedanken über dieses Thema gemacht und eine Studie durchgeführt.
So war es vor einiger Zeit im Fernsehen jedenfalls zu sehen. Man hat erstaunt festgestellt, dass die Zeitungen bei Ärzten, Friseuren etc. bakterienfrei waren, auch wenn die vorhergehende Untersuchung dutzende und mehr fingerleckende, schniefende, kranke/gesunde Leser beobachtet hatte.
Das Ergebnis der Untersuchung war also, dass öffentlich ausgelegte Zeitungen und Zeitschriften völlig unbedenklich sind, soweit es Bakterien etc. betrifft. Über die ungefährdete Aufnahme des Inhalts sagte die Studie allerdings nichts.
Leider weiss nicht mehr wann die Sendung war, noch welcher Sender sie ausstrahlte, kann mich aber wegen ihres skurillen und erstaunlichen Inhaltes noch gut daran erinnern.