Re: Hautschäden durch Sonnencreme?
Hallo,
vor einigen Wochen erschien in der lokalen Tageszeitung in
Sydney, Australien ein Bericht: Sonnenschutzmittel hatten im
Mäuseversuch zum Absterben von Gewebe geführt, wobei besonders
ein Inhaltsstoff verdächtig war. Es wurde die Frage
aufgeworfen, ob solche Mittel eventuell für Hautkrebs
verantwortlich sein könntenn, statt der immer beschuldigten
Sonne.
(Eine Frage, die ich mir schon lange stelle, da die Zeiträume
des verstärkten Auftretens von Hautkrebes und des
verstärktenVerwendung von Sonnenschutzmitteln fast
deckungsgleich sind, beides etwas mehr als 30 Jahre her.
Hallo Günther
das ist eine ziemlich abenteuerliche Behauptung, wahrscheinlich gab es Protest dagegen und man hat den Artikel schnell verschwinden lassen.
Sonnenschutzmittel sind schon sehr lange im Einsatz und gründlich untersucht worden, bis auf gelegentliche Allergien hat sich nichts gefährliches gefunden.
Sonnenstrahlen können dagegen sehr gefährlich sein, man sollte einen Sonnenbrand unbedingt vermeiden. Die Haut vergisst die Lichtschäden nicht und einzelne Hautzellen können deshalb später unkontrolliert wachsen und zu Hautkrebs führen. Je jünger man bei einem Sonnenbrand ist, desto größer ist dieses Risiko.
Mit Sonnenschutzmittel hat die Zunahme von Hautkrebs nichts zu tun.
Ursache dafür ist nicht nur das Ozonloch, das mehr schädliche UV-Strahlung durchlässt, sondern auch ein verändertes Freizeitverhalten, das gibt es erst seit den sechziger Jahren durch das Aufkommen des Massentourismus.
Man will schön gebräunt aus dem Sommerurlaub heimkehren, auch im Winter an karibischen Stränden baden oder im Gebirge Ski fahren, die Haut ist viel länger dem Stressfaktor Sonne ausgesetzt, als das früher üblich war.
Sicherer Sonnenschutz, regelmäßige Selbstkontrolle im Hinblick auf Hautveränderungen und bei Auffälligkeiten eine Untersuchung beim Hautarzt sind da empfehlenswert.
Gruß
Rainer