Gerissene Außenbänder - Was tun? Folgen, Einschrän

Hallo zusammen,

ich bin am 19.11. mit meinem rechten Fuß während der Arbeit als Kurierfahrer umgeknickt und bin bis voraussichtlich 21.12. krankgeschrieben. Anschließend soll ich Krankengmynastik erhalten.

Ich habe mir zwei Außenbänder gerissen und der Innenknöchel hat eine Stauchung erfahren. Ein knöcherne Fraktur liegt nicht vor.

Zurerst wurden mir Schmerzmittel, das normale Tragen einer Bandage, Voltaren, das Hochlagern und Kühlen verordnert.

Mir wurde mittlerweile, 1,5 Wochen nach dem Unfall, durch das Tragen einer Orthese, da dadurch ein weiteres Umknicken verhindert wird, Belastung verordnet. Diese Orthese soll ich vier bis sechs Wochen tragen. „Allerdings sollte ich noch keinen Marathon laufen!“ Aber auch einen Sprint, wie aktuell Andi Birnbacher, der eine ähnliche Verletzung davongetragen hat, im Biathlon würde ich nicht packen!

Es schmerzt noch ganz gut - jetzt nach drei Wochen! Besonders wenn ich den Fuß nach oben ziehe, ihn zum Körper anziehe. Teilweise ist der Fuß noch geschwollen. Es pocht auch ganz gewaltig. Nachts werde ich manchmal wach, wenn es zu sehr schmerzt (sticht). Hin und wieder stichts auch tagsüber unterhalb des Außenknöchels. Da ich erst zum 01.09. aus finanziellen Gründen den Arbeitgeber gewechselt habe und ich mich noch in der Probezeit befinde und ich aufgrund der Verletzung erhöhte Angst habe, dass ich den Job verliere, möchte ich doch ganz gerne wissen, wie ich schnellstmöglich wieder fit werden kann.

Was kann alles dazu beitragen, dass ich das Sprunggelenk möglichst schnell wieder voll belasten kann? Gibts spezielle Übungen, die die Bänder zum schnelleren Verheilen und zur Stärkung dieser beitragen?

Ich bin als Freizeitsportler regelmäßig gejoggt und Fahrrad gefahren. Kann ich ohne weitere Bedenken, diese Sportarten weiterhin ausführen? Oder muss ich dabei auch mit Problemen rechnen? Welche Folgen und Einschränkungen können und werden (sehr wahrscheinlich) nach einer solchen Verletzung auftreten? Wie kann ich der gleichen Verletzung in Zukunft aus dem Weg gehen?

Wäre super, wenn ihr mir, soweit das möglich ist, auf meine doch relativ speziellen Fragen antworten würdet.

Da es sich nämlich um einen Arbeitsunfall handelt, bin ich ein wenig bezüglich der Arztwahl eingeschränkt und kann sowieso nicht alleine von A nach B fahren (ich wohne in 34… Kassel) und suche einen speziell auf diesem Gebiet einen Physiotherapeuten, Ostheopaten, …, der mich so gut wies eben geht und das dann eben auch so schnell wies eben geht, auf die Beine bzw. Füße bringt.

Bitte um eure Antworten.

Vielen lieben Dank im Voraus.

Schöne Grüße

Hallo,

ich wundere mich mal wieder über die anscheinend gängigen Methoden. Wenn Du in meiner direkten Bekanntschaft und Nähe gewesen wärest, hätte ich Dich sofort behandelt und es würde Dir, laut meiner Erfahrung mit vergangenen Fällen, schon viel besser gehen. Länger als ein paar Tage oder eine Woche sollte eigentlich niemand damit rumlaufen müssen. (Jetzt warte ich auf die ersten Steinwürfe, ist ja schließlich nicht möglich, ist es nicht sogar sowas wie ein Heilungsversprechen, wie kann sie nur…)

Ruhigstellung an sich ist nicht gut. Warum muss die Krankengymnastik erst beginnen, nach dem Dir schon das Wasser bis zum Hals steht, da Du in der Probezeit bist!? Frage mich, warum die Verantwortlichen, zu denen Menschen wie du kommen, da nicht nach schnelleren Möglichkeiten suchen, die es ja schon gibt.

Es schmerzt noch ganz gut - jetzt nach drei Wochen!

Kann daran liegen, dass nicht alles „Verletzung“ ist, sondern auch z.t. „Verformung“ und die tut genau so lange weh, bis man sie wieder „zurückgeformt“ hat. Einfach ausgedrückt.

Besonders wenn ich den Fuß nach oben ziehe, ihn zum Körper anziehe.

Ist dort, wo die Bänder ansetzen (am Knochen) durch den ruckartigen Zug eine Verformung im Übergang Knochen-Band. Lässt sich ganz schnell behandeln. Es reißen übrigens selten komplette Bänder, da die Bänder sehr breit gefächert ansetzen und somit in einer Bewegungsrichtung nur Anteile eines Bandes gespannt sind. Diese Anteile sind nur bei Dir gerissen und werden gerade fleißig von Fibrin (Kleber) irgendwo in dem Bereich wieder angeklebt.

Teilweise ist der Fuß noch geschwollen. Es pocht auch ganz
gewaltig. Nachts werde ich manchmal wach, wenn es zu sehr
schmerzt (sticht). Hin und wieder stichts auch tagsüber
unterhalb des Außenknöchels.

Normal für die Heilungsprozesse der verletzten Strukturen, die auch durch eine „Rückformung“ deutlich entlastet werden würden.

Was kann alles dazu beitragen, dass ich das Sprunggelenk
möglichst schnell wieder voll belasten kann?

Bewegen. Nimm Dir eine ebene Strecke und flache, sichere Schuhe und geh. Versuche den Fuß so locker wie möglich zu lassen und abzurollen. Von der äußeren Ferse bis zum 1./2. Zeh. Es kann mit jedem Schritt besser werden.
Kennst Du Dehnübungen für die Waden?
Z.b. über eine Stufe. Den Fuß ca ab dem Ballen sanft von einer Stufe runterhängen lassen und die Kniekehle strecken. Wenn die Dehnung weniger wird, noch mal verstärken. Wichtig ist, dass es wirklich nachgibt!

Hast Du einen Tennisball? Stell Dich sicher hin, am besten festhalten. Dann mit einem Fuß drauf und vorsichtig den Fuß durchwalken. Wieviel Gewicht Du da drauf geben möchtest, hängt von Deinen Schmerzen ab. Es soll gut auszuhalten sein, aber auch so, dass Du spürst, dass sich dort was tut.

Gibts spezielle Übungen, die die Bänder zum schnelleren Verheilen und :zur Stärkung dieser beitragen?

s.o.

Ich bin als Freizeitsportler regelmäßig gejoggt und Fahrrad
gefahren. Kann ich ohne weitere Bedenken, diese Sportarten
weiterhin ausführen?

Wenn Du jetzt noch Schmerzen hast, würde ich es nicht machen. Wenn es behandelt wurde, spricht nichts dagegen. Fraktur wurde ja ausgeschlossen. Das ist sehr wichtig!

Oder muss ich dabei auch mit Problemen rechnen? Welche Folgen und :Einschränkungen können und werden(sehr wahrscheinlich) nach einer :solchen Verletzung auftreten?

Bei richtiger Behandlung keine. Ohne diese? Die üblichen, von denen sehr viele erzählen. Lange Schwellung, Schmerzen an den Punkten, die Du schon kennst, immer mal wieder umknicken. Fieses Gefühl der Instabilität. Arthrotische Veränderungen im Gelenk. Fuß- und Wadenkrämpfe, weiterlaufend Knie- oder Hüft- und Rückenbeschwerden.

Wie kann ich der gleichen Verletzung in Zukunft aus dem Weg
gehen?

Durch eine vernünftige Behandlung. Stretching zum Ausgleich von Dysbalancen und mit Propriozeptivem Training, dass Dir hoffentlich jemand bei der KG zeigen wird.

Wäre super, wenn ihr mir, soweit das möglich ist, auf meine
doch relativ speziellen Fragen antworten würdet.

Da es sich nämlich um einen Arbeitsunfall handelt, bin ich ein
wenig bezüglich der Arztwahl eingeschränkt und kann sowieso
nicht alleine von A nach B fahren (ich wohne in 34… Kassel)
und suche einen speziell auf diesem Gebiet einen
Physiotherapeuten, Ostheopaten, …, der mich so gut wies eben
geht und das dann eben auch so schnell wies eben geht, auf die
Beine bzw. Füße bringt.

Bin dran, warte auf Antwort wegen Adressen in und um Kassel. Was ist eigentlich los, dass sich alle in Kassel die Knöchel verknicken!? :smile:

Bitte um eure Antworten.

Gern doch.

Vielen lieben Dank im Voraus.

Schöne Grüße

Ebenso

Kathy