Angst vor HIV

Hallo!

Folgende Situation:

  • Ich, m, habe eine neue Freundin (seit 2 Monaten)
  • diese habe ich zwei Mal oral befriedigt (einmal ganz kurz, beim
    zweiten Mal ca. 15 Minuten mit mittlerer bis stärkerer Sekretion)
  • danach erzählte sie mir in einem unbefangenen Gespräch, dass sie mit
    ihren bisherigen Beziehungen ungeschützten Verkehr hatte (sie sagte
    nicht, wie oft und ob mit jeder Beziehung. Aber ich gehe vom
    Schlimmsten aus, das wäre dann: fünf Beziehungen - jedes Mal ohne
    Schutz).

Meine Angst ist jetzt, dass sie möglicherweise HIV+ sein könnte. Diese Angst fußt auf der oben genannten Tatsache des ungeschützten Verkehrs mit ihren vorhergehenden Beziehungen und dem von mir vorgenommenem Oralverkehr bei ihr. Immerhin hat sie nun einen Test gemacht, dessen Ergebnis gleich zu Beginn des Neuen Jahres abgeholt werden kann.

Jetzt ist es aber so, dass ich seit Mittwoch-Abend ein wenig schlapp auf den Beinen bin und seit gestern auch noch leichte Halsschmerzen habe (Fieber und Triefnase, wie sonst üblich bei einer Erkältung, habe ich nicht). Da ich in dieser Hinsicht ein wenig ‚Freak‘ bin, habe ich sämtliche Internetseiten durchsucht zum Thema. Bei einer akuten HIV-Infektion sei es demnach wohl so, dass grippeähnliche Symptome auftreten können. Jedoch schreiben nahezu alle Seiten, dass dieses eher 6 Tage bis 6 Wochen nach einer Exposition stattfindet. Wenn ich meinen Fall nehme, wäre die längste Dauer nach Kontakt drei Tage. Frage: kann das sein? Bzw. wie sieht es da mit der Empirik aus, dass drei Tage nach Infektion bereits die Symptome auftreten? Nicht zu vergessen auch, dass ich bei offenem Fenster schlief und es wohl auch Zug gegeben hat.

Eine kleine Zusammenfassung zu meinen ‚Symptomen‘:

  • seit Mittwoch leicht erhöhte Temperatur (37,0 bis 37,5)
  • leichte Halsschmerzen
  • Allgemeinbefinden mehr oder weniger ok (die Denkerei drückt auch
    erheblich auf das Wohlbefinden)
  • keine Schwellung von Lymphknoten

Dann noch etwas: zu Hauf findet man Internetseiten, die mit Wahrscheinlichkeiten zu einer möglichen Infektion aufwarten. Worauf basieren diese Rechnungen? Auf den Vergleich Gesamtzahl Infizierter vs. Gesamtzahl Bevölkerung Deutschlands? D.h. also, wie wahrscheinlich ist es, auf einen Infizierten zu treffen? - Kann nicht wirklich sein, denn einige Seiten bieten auch Wahrscheinlichkeiten an zu: Bekannt positiv hat ungeschützten Verkehr mit bekannt negativ; Wahrscheinlichkeit = 0.6% - 7%.

Hallo,

ruhig, Brauner! Die Chancen, dass Du Dich angesteckt hast, sind gering (Vaginalsekret enthält nicht so viele Viren wie z.B. Blut, Oralverkehr bei der Frau ist keine so HIV-risikoreiche Praktik, wenn man nicht gerade 6 Piercings hat).

Noch dazu: Du weißt ja auch gar nicht, ob Deine Partnerin überhaupt HIV+ ist. Deine Symptome sind vermutlich ein normaler Winterinfekt, plus eine ganze Menge Aufregung.

Was nun? Mache den normalen Test in 3 Monaten. Bis dahin - und ab jetzt immer: praktiziere Safer Sex. Es gibt noch viele andere Risiken außer HIV, mit größeren Chancen auf Ansteckung.

Gruß,

Myriam

Hi
und, wann machjt SIE den Test? Du kannst erst sinnvoll in 2-3 Monaten…
LCB

Hi
und, wann machjt SIE den Test? Du kannst erst sinnvoll in 2-3
Monaten…
LCB

Hi,

hatte ich nicht geschrieben? Sie hat den Test gestern gemacht. Im Neuen Jahr gibt’s das Ergebnis. Eine Zeitspanne, zwischen dem letzten sex. Kontakt bis Test, von drei Monaten sei (Zitat) „locker“ eingehalten worden. Hier muss ich mich auf das Wort verlassen.

Juut, dann hilft nur warten und Tee trinken.
Und - selbst WENN dieser positiv WÄRE, stehen die Chanzen ziemlich gut dass deier negativ sein würde. Also auch wenn, mach dich nicht irre. Ich hatte über n Jahr 'ne positive Freundin und hab damals öfter mal 5 grade sein gelassen, allerdings hab ich in der Zeit auch mindestens 4x/Jahr getestet, weils dann doch etwas nervös machte.

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