Wirklich Gehirntumor?

Hallo, bin neu hier und frage hier nach, weil mich die Geschichte einer lieben Freundin doch sehr belastet.
Sie ist jetzt 44 und klagt sagt längerem immer über Kopfschmerzen,Schwindel und Übelkeit und tauben, bzw kribbelnden Armen und Beinen. Sie sieht auch sehr blass und „irgendwie krank“ aus.
Sie ist seeeeeeeeeeeeeehr verschlossen und spricht NIE über Dinge, die sie wirklich belasten. Sie rief mich also die Woche an und meinte nur, auf mein Drängen hin, sie war beim Arzt. Fing entsetzlich an zu heulen und meinte, er hätte einen Verdacht. Sie müsse dringends zum Neurologen. Mehr sagte sie nicht, nur ihre „typischen“ Ablenkungsmanöver. Sie sagte neulich schon zu mir „Ich habe bestimmt einen Tumor im Kopf“. Kann das wirklich sein? kann man so etwas „vorher spüren“? Wie kann ein Hausarzt überhaupt so schnell einen Verdacht äußern?Wie kann man diesen Verdacht bestätigen (als Hausarzt)?

Die anschliessenden Frage stelle ich noch zusätzlich mal im „Psychologie-Brett“: Können Kummer, Sorgen und seelischer Schmerz wirklich solche Krankheiten auslösen? Sie schleppt immerhin mehr als genug davon mit sich herum.

Herzlichen Dank für alle Antworten.

Nein einen Tumor kann ein Hausarzt nicht so ohne Weiteres diagnostizieren oder den Verdacht aussprechen.

Hallo Eskima,

einen Verdacht kann man schnell haben, doch das ist längst keine Diagnose, sondern nur ein erster Anhaltspunkt für gezielte Untersuchungen.

Sie ist jetzt 44 und klagt sagt längerem immer über
Kopfschmerzen,Schwindel und Übelkeit und tauben, bzw
kribbelnden Armen und Beinen.

Der Verdacht des Arztes ist wahrscheinlich, daß Nerven beeinträchtigt sind. Ein Tumor könnte auf die Nerven drücken, oder auch eine rausgeflutschte Bandscheibe, oder …, oder …

Sie müsse dringends zum Neurologen.

Ja natürlich dringend, denn wenn der Nerv ganz abgeklemmt wird, wird aus Kribbeln Taubheit/Lähmung und das ist immer bedenklich.

Sie sagte neulich schon zu mir „Ich habe bestimmt einen Tumor
im Kopf“. Kann das wirklich sein? kann man so etwas „vorher spüren“?

Das ist wohl eher ihre Befürchtung, die aus Angst heraus entsteht.

Wie kann ein Hausarzt überhaupt so schnell einen Verdacht
äußern?

Er hat ja nur geäußert, daß er einen Verdacht hat und sie deshalb zum Neurologen schickt. Aber er hat nicht gesagt welchen Verdacht er hat. Und das ist ok. Da hätte sie fragen müssen.

Wie kann man diesen Verdacht bestätigen (als Hausarzt)?

Bestätigen oder entkräften! Durch entsprechende Untersuchungen beim Facharzt. Dem Hausarzt fehlt es an entsprechenden Möglichkeiten.

Können Kummer, Sorgen und seelischer
Schmerz wirklich solche Krankheiten auslösen?

Kummer und Sorgen können definitiv krank machen.

Gruß Steffi