Ohrschäden und Tinitus? Dann Kopfhörer?

Hi Leute

ich hab eine Frage. Mein rechtes Ohr dröhnt immer und mein linkes Piept ( also habe Tinitus auch Ärztlich bestätigt) und habe Angst, dass es durch normales leises Kopfhörer-Stöpfsel tragen schlimmer wird.

Ich darf keinerlei Laute Musik hören, sonst hat meine Ärtin mir gesagt, dass ich in 10 Jahren ein Hörgerät tragen muss (und bin erst 19). Ist das tragen von Kopfhörerstöpseln schädlich bei normaler Lautstärke oder nicht (weil sie ja so nahe am Trommelfell sind, deswegen dachte ich)

Ich danke im Vorrazs,

Hi,

Ist das tragen von Kopfhörerstöpseln
schädlich bei normaler Lautstärke oder nicht (weil sie ja so
nahe am Trommelfell sind, deswegen dachte ich)

woher soll das Ohr wissen, wie nah oder fern eine Schallquelle ist?
Maßgeblich ist die Lautstärke. Wenn die hoch ist, wird das Ohr irgendwann geschädigt.

Gandalf

Huhu,

ich hatte vor 2 Jahren einen Hörsturz und habe seitdem keine Kopfhörer oder Ohrstöpsel mehr getragen.

Im Grunde aus Angst, gehe aber in die Disco, von daher…

Wenn du auf die Stöpsel verzichten kannst, dann lass es einfach. Du hast schon so viel Krach um dich rum. :wink:

LG, Bomba

Hallo,

ich habe seit anderthalb Jahren das gleiche Problem - zuerst ein dumpfes Brummen im rechten Ohr. Während der Behandlung bei einer Physiotherapeutin stach mir diese mit einer Aku-Nadel in den Rücken. Ich hatte einen furchtbaren Schmerz in der linken Kopfhälfte und seit diesem Moment ununterbrochen ein Pfeifen im linken Ohr. Ich kann dir sagen, was bisher nicht geholfen hat: Infusionen, Akkupunktur, Physiotherapie, Chirotherapie, Zahnarzt.

Hast Du zufällig auch Kieferknacken?

Hallo,

ich habe seit anderthalb Jahren das gleiche Problem - zuerst
ein dumpfes Brummen im rechten Ohr. Während der Behandlung bei
einer Physiotherapeutin

die war doch sicherlich nicht nur Physio oder?

stach mir diese mit einer Aku-Nadel in

den Rücken. Ich hatte einen furchtbaren Schmerz in der linken
Kopfhälfte und seit diesem Moment ununterbrochen ein Pfeifen
im linken Ohr.

Ich kann dir sagen, was bisher nicht geholfen
hat Infusionen,

Akkupunktur : von dieser Physio? Welche Ausbildung hat sie?

Physiotherapie: Gleiche Frage, welche Fortbildung hat sie? Physiotherapie ist kein einheitliches Verfahren. Gute Erfolge haben die Brügger-Therapeuten und die forschen auch im Universitären Zusammenhang daran

Zahnarzt: Worum ging es dabei? Versteckte Entzündungen, Knirschen?

Hast Du zufällig auch Kieferknacken?

Hast Du?

Rein Interesse halber, wäre schön, wenn Du mir die fragen beantwortne könntest…

Gruß
Kathy

Hallo Kathy,

die Behandlung mit der Nadel wurde zweimal gemacht. Das erste Mal von der Chefin, das zweite Mal von einer angestellten Physiotherapeutin. Es war nicht das Setzen einer Nadel, sondern ein mehrmaliges Einstechen auf einen (Trigger-?) Punkt etwa eine Handlänge unterhalb der Schulter und vielleicht 3-4cm von der WS. Bei der Chefin hatte ich überhaupt nichts gemerkt, - dagegen waren die Schmerzen in der linken Gesichtshälfte beim zweiten Mal unbeschreiblich.

Die Behandlung hatte ich auf Empfehlung eines Zahnarztes begonnen. Das Brummen im rechten Ohr konnte ich mit Kieferbewegungen noch steuern, ausserdem hatte ich schon länger ein starkes Knacken.

Zu den Qualifikationen: http://www.integrative-medizin.com/team_noFrame2.html (Frau Braun und Frau Weise)

Die Akupunktur habe ich natürlich woanders gemacht.

Viele Grüße
Erik

Hallo Kathy,

ist ja spannend, was man sich so für die Triggerpunkte einfallen lässt.
Das der Schmerz dann bis ins Gesicht ausstrahlte, zeigt zumindest die Zusammenhänge auf, nützt Dir aber nix.
Meine Ohrgeräusche, die außerhalb eines Infektes minimal sind, kann ich auch über den Kiefer steuern.
Hast Du denn eine Schiene bekommen?
Habe aber eher Knirschen und Abweichungen beim Kieferbewegen…

Ist der Schmerz im Gesicht denn wieder weggegangen?

Gruß
Kathy

Hallo Kathy,

wenn ich gewußt hätte, wo die Behandlungsversuche enden, hätte ich das alles sein gelassen. Die Geräusche im rechten Ohren waren ein relativ leises Brummen, periodisch und insgesamt max. ein paar Minuten am Tag: meistens dann, wenn ich in schlechter Kopfhaltung saß oder lag, bzw. meinen Kopf aufstützte. Mit einer kleinen Kieferbewegung konnte ich das Geräusch zumindest kurz unterbrechen und wenn ich morgens oder nach langem Sitzen wieder in Bewegung kam, verschwand es.

Bei dem Zahnarzt habe ich eine Funktionsanalyse gemacht und eine Schiene bekommen. Ich habe ein permanentes Knacken bei jeder Mundöffnung, sowie Knirschgeräusche. Der Kiefer ist extrem mobil. Kaubewegungen verlaufen nie einer geraden Bahn.

Meine Theorie ist: Der Unterkiefer befindet sich in einer Fehlstellung, die sich nicht über eindimensionale Wirkung einer Schiene beheben lässt. Dadurch werden Sehnen oder Nerven beeinflusst, die wiederum das Ohr und den Hörapparat betreffen.

Während der Physiotherapie - noch vor dem „Triggern“ - hatte ich guten Erfolg mit einer eigenen Übung: ich habe einen Jonglierball in den Mund genommen und den Unterkiefer dadurch leicht gedehnt. Das Brummen verschwand für über ein Jahr und in den letzten Monaten hatte ich es vielleicht für 3 Minuten (ich hatte aber auch keine Übungen o.a. gemacht).

Als ich der Physiotherapeutin von dem Pfeifen im linken Ohr berichtete, brachte sie es sofort mit meiner Ballübung in Verbindung. Inzwischen waren aber über zwei Wochen vergangen und das Pfeifen begann genau im Moment der Aku-Nadel-Behandlung.

Der Schmerz war sofort wieder weg. Aber ich weiss immer noch nicht, was das für ein Punkt war und welches Ziel diese Behadlung hatte.

Das Phänomen der Ohrgeräusche bei einem Infekt kennen ich bei mir nicht, sehe aber einen möglichen Zusammenhang: Wenn ich die linke Wange aufblase habe ich Sekretgeräusche im linken Ohr. Offenbar herrscht hier eine ähnlich Verengung, wie sie evt. bei infektbedingten Schwellungen oder Verschlüssen existiert. Dieses Knistern lässt sich mit der Schiene etwas verbessern.

Und - da ich nun schon fast alles erwähnt habe, ein Letztes, dass uns wieder auf den Kiefer bringen - wenn ich den Unterkiefer nach vorn überdehne, habe ich das gleiche, permanente Pfeiffen des linken Ohres auch im rechten, nur leiser.

Wie lange hast Du die Geräusche schon? Sind sie mit der Zeit lauter geworden? Was meinst du mit minimal: minimale Lautstärke oder minimale Dauer?

Viele Grüße
Erik

Hallo Erik,

wenn ich gewußt hätte, wo die Behandlungsversuche enden, hätte
ich das alles sein gelassen. Die Geräusche im rechten Ohren
waren ein relativ leises Brummen, periodisch und insgesamt
max. ein paar Minuten am Tag: meistens dann, wenn ich in
schlechter Kopfhaltung saß oder lag, bzw. meinen Kopf
aufstützte. Mit einer kleinen Kieferbewegung konnte ich das
Geräusch zumindest kurz unterbrechen und wenn ich morgens oder
nach langem Sitzen wieder in Bewegung kam, verschwand es.

Tja, aber das immer alles vorher zu wissen. Wenn ich das wüßte, ich glaub, dann bräucht ich nicht mehr arbeiten.
Auf jeden Fall sieht man, dass es eben auch Nebenwirkungen geben kann. Das ist wichtig…

Bei dem Zahnarzt habe ich eine Funktionsanalyse gemacht und
eine Schiene bekommen. Ich habe ein permanentes Knacken bei
jeder Mundöffnung, sowie Knirschgeräusche. Der Kiefer ist
extrem mobil. Kaubewegungen verlaufen nie einer geraden Bahn.

Meine Theorie ist: Der Unterkiefer befindet sich in einer
Fehlstellung, die sich nicht über eindimensionale Wirkung
einer Schiene beheben lässt.

Leider ist es nicht immer einfach nur der Unterkiefer, der ist dafür zu mobeil und zu sehr von Muskeln beeinflusst und zwar auch solchen, die wiederum schon aus dem Brustkorb und vom Hals kommen und von den Kaumuskeln und von der Haltung. Aber es ist nie nur eindimensional, da hast Du recht. Da diese Muskeln dann auch wieder Vergindung nach unten haben, kann es sogar mit einer Fehlstellung vom Becker her zu tun haben.

Dadurch werden Sehnen oder Nerven
beeinflusst, die wiederum das Ohr und den Hörapparat
betreffen.

Richtig

Während der Physiotherapie - noch vor dem „Triggern“ - hatte
ich guten Erfolg mit einer eigenen Übung: ich habe einen
Jonglierball in den Mund genommen und den Unterkiefer dadurch
leicht gedehnt. Das Brummen verschwand für über ein Jahr und
in den letzten Monaten hatte ich es vielleicht für 3 Minuten
(ich hatte aber auch keine Übungen o.a. gemacht).

Evtl würde es Dir also helfen, die Kau- und Kiefermuskeln ausgiebig zu behandeln?

Als ich der Physiotherapeutin von dem Pfeifen im linken Ohr
berichtete, brachte sie es sofort mit meiner Ballübung in
Verbindung. Inzwischen waren aber über zwei Wochen vergangen
und das Pfeifen begann genau im Moment der
Aku-Nadel-Behandlung.

Der Schmerz war sofort wieder weg. Aber ich weiss immer noch
nicht, was das für ein Punkt war und welches Ziel diese
Behadlung hatte.

Und Du hast nicht nachgefragt? Egal was es ist: FRAGEN!
Würd mich ja auch interessieren.

Das Phänomen der Ohrgeräusche bei einem Infekt kennen ich bei
mir nicht,

Du Glücklicher

sehe aber einen möglichen Zusammenhang: Wenn ich
die linke Wange aufblase habe ich Sekretgeräusche im linken
Ohr. Offenbar herrscht hier eine ähnlich Verengung, wie sie
evt. bei infektbedingten Schwellungen oder Verschlüssen
existiert. Dieses Knistern lässt sich mit der Schiene etwas
verbessern.

Und - da ich nun schon fast alles erwähnt habe, ein Letztes,
dass uns wieder auf den Kiefer bringen - wenn ich den
Unterkiefer nach vorn überdehne, habe ich das gleiche,
permanente Pfeiffen des linken Ohres auch im rechten, nur
leiser.

Wie lange hast Du die Geräusche schon?

Keine Ahnung. Da ich schon sehr früh Mittelohrentzündung hatte vielleicht schon immer? Meist ein Sausen, oft so, wie eine Waschmaschine im höchsten Schleudergang.

Sind sie mit der Zeit lauter geworden? Was meinst du mit minimal

minimale Lautstärke

Schlimmer werden sie bei schlechter Haltung, Lärm, Infekten, Kieferproblemen. Sobald ich schnupfen habe, sind die Ohren „dicht“ alles hört sich dumpf an und ich selbst höre mich lauter. Die Waschmaschine schleudert dann besonders hoch! Nach dem Infekt dauert es etwas, dann ist es wieder auf geringer Lautstärke.
Mich stört es nur selten… Je nach Kiefer"lage" kommt ein hohes Pfeifen dazu.

Gruß
Kathy