mich würde interessieren, wie alt ein krankenhausarzt, der eigenverantwortlich handelt(dann wohl also kein assistenzarzt ist)und bereits promoviert hat und als orthopäde bzw chirurg als wissenschaftlicher mitarbeiter arbeitet, mindestens sein muss.
das medizinstudium ca 6 jahre und dann? wie lange dauert eine doktorarbeit etc?
Ich kann dir nur sagen wie es bei den TierÄ läuft da viele bei uns Ihre Doktorarbeit machen, sie geben ihre arbeit 1/2 Jahr nach der UNI ab aller spätestens 3 Monate später hat mancher seinen Doktor!!!
Hi lamalla
Die Doktorarbeit ist keine Pflicht, eher ne Kür. Kannste machen, musste aber nich und hat nix mit dem Studium zu tun.
Kürzest mögliche Medizinstudienzeit: 6 Jahre (unwahrscheinlich, solltest mit 7 rechnen),
dann Assistenzarztzeit nochmal dasselbe etwa, sprich 6 Jahre, dann ist man Facharzt, so Gott will. Der von dir avisierte Arzt hat also rund 12 Jahre Ausbildung hinter sich.
Gruß,
Branden
Die Doktorarbeit ist keine Pflicht, eher ne Kür. Kannste
machen, musste aber nich und hat nix mit dem Studium zu tun.
Kürzest mögliche Medizinstudienzeit: 6 Jahre
(unwahrscheinlich, solltest mit 7 rechnen),
wenn man sparsam ist, kann man ne Humanmedizindissertation ja auch im Studium ohne weitere Zeitverzögerung unterbringen.
wenn man sparsam ist, kann man ne Humanmedizindissertation ja
auch im Studium ohne weitere Zeitverzögerung unterbringen.
Nicht nur wenn man sparsam ist, lieber Stefan, sondern (wie wir beide wohl am besten wissen) macht das jeder vernünftige Med-Student. Ich hab etwa in der Mitte des Studiums mit meiner angefangen und hatte den Dr dann etwa 3 Jahre nach der Approbation.
Wenn man erst nach dem Studium damit anfängt, wird es oft nix mehr, weil ja man schon arbeiten muss, seine Familie ernähren oder was auch immer.
Es grüßt Dich
Branden
Ich kann dir nur sagen wie es bei den TierÄ läuft da viele bei
uns Ihre Doktorarbeit machen, sie geben ihre arbeit 1/2 Jahr
nach der UNI ab aller spätestens 3 Monate später hat mancher
seinen Doktor!!!
…das halte ich aber für ein gerücht! leider können wir erst nach dem studium mit der dr.arbeit beginnen.
einerseits weil wir ein straffen stundenplan hatten der es einfach nicht zulässt das man nebenbei eine arbeit schreibt und anderseits wollen viele das man fertig ist mit dem studium um sich dann voll und ganz mit der dr.arbeit auseinandersetzen kann/soll.
aus diesem grund machen soviele keine dr.arbeit, ich auch nicht, irgendwann muss man ja mal geld verdienen. und neben der arbeit ist es fast unmöglich!
im schnitt dauert bei uns die dr. arbeit etwa 2,5 jahre, wenn man glück hat und eine assi stelle an der uni zu bekommen, ist man dort für 4 jahre angestellt und schließt das ganze dann mit einem dr. und facharztstelle ab. diese stellen sind aber sehr beliebt und die profs. nehmen nur die besten…!
im grunde mache viele lieber ihren facharzt als eine dr.arbeit.
ich kenne nur wenige die wirklich nur ein dr. machen, die meisten sind fachärzte ohne dr. titel. der ist bei uns auch nicht so wichtig!
einen lieben gruß
mtb
[MOD]: Ganzkörperzitat entfernt. Bitte beachtet die Netiquette,Satz 3 Pkt.7: http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml Danke!
den titel ‚dr.med.‘ bereits vor einer assistenzarzttätigkeit erworben zu haben wäre daher also unwahrscheinlich?
wenn er wissenschaftlicher mitarbeiter war, ist eine arbeit als assistenzarzt aber sowieso ausgeschlossen oder besteht auch diese möglichkeit? sprich, unter 30 wäre schwachsinn?
ich habe aus der tatsache, dass er forschungsarbeiten etc veröffentlicht hat und ohne -ersichtliche- anleitung gearbeitet hat, nun einfach mal gefolgert, dass er bereits fertig ist, mag aber auch sein, dass ich mich da täuschte?
fragen über fragen…
danke für die bereits erhaltenen antworten!
lg
Hallo!
den titel ‚dr.med.‘ bereits vor einer assistenzarzttätigkeit
erworben zu haben wäre daher also unwahrscheinlich?
Nach Promotionsordnungen in Deutschland verleihen Fakultäten Doktorgrade normalerweise nur nach berufsqualifizierenden Hochschulexamina, also z.B. Magister, Diplom, Staatsexamen, Master, zumindest teilweise auch nach einem Bachelor ohne Master.
Der Kerl wurde also bestimmt nicht vor der Approbation mit promoviert.
Gruß, Stefan
Jetzt mal Butter bei die Fische
den titel ‚dr.med.‘ bereits vor einer assistenzarzttätigkeit
erworben zu haben wäre daher also unwahrscheinlich?
Du kannst die Arbeit während des Studiums anfertigen, aber du kannst sie erst einreichen, wenn du dein letztes medizinisches Examen bestanden hast UND dich aus dem Med-Studium exmatrikuliert hast! Das war zumindest zu meiner Zeit die Voraussetzung. Als frisch approbierter Arzt kannst du also deine Dr-Arbeit beim Promotionsbüro einreichen und dann auf deine Rigorosa-Termine warten. Nach diesen drei mündlichen (bestandenen) Dr-Prüfungen bekommst du eine vorläufige Bescheinigung dass du promoviert bist und kannst dich ab sofort dann als Dr.med. für eine Assistenzarztstelle oder eine wiss. Mitarbeiterstelle bewerben.
wenn er wissenschaftlicher mitarbeiter war, ist eine arbeit
als assistenzarzt aber sowieso ausgeschlossen oder besteht
auch diese möglichkeit?
Das alles behindert sich gegenseitig nicht. Jemand kann 10 Jahre wiss. Mitarbeiter an der Uni gewe3sen sein und sich dann an einer ganz anderen Fachabtelung als Assistent bewerben. Theoretisch kann er dann alt sein wie Methusalem, nur ob man ihn dann nimmt, ist die Entscheidung des Chefs dort. Und nicht nur des
zusammengefasst wäre ein alter unter 30 also gar nicht soo unwahrscheinlich?
zusammengefasst wäre ein alter unter 30 also gar nicht soo
unwahrscheinlich?
ja, wenn er mit 17 Abi gemacht und im Anschluß alles glatt durchgezogen hätte. Wie „Van Branden“ schon schrieb: Du mußt Minimum 12 Jahre zum Schulabgangsalter addieren.
Sieht der Kerl so gut aus und würde mit über 30 Dein Alterslimit sprengen?
Gruß
Peter
Sieht der Kerl so gut aus und würde mit über 30 Dein
Alterslimit sprengen?
ganz genau, ja.
du, mein fragen war anders motiviert, ich werde mich dafür aber nicht rechtfertigen.
trotzdem danke für deine antwort.
minimum 12 jahre hab ich zu kenntnis genommen, mir ging es nun noch einmal darum, ob es sich dann doch um eine assistenztätigkeit gehandelt haben könnte, was ich ja ursprünglich ausschloss.
dann wäre erfragtes alter ja offenbar möglich.
@van branden, danke für die ausführlichen ausführungen!
gruß
den titel ‚dr.med.‘ bereits vor einer assistenzarzttätigkeit
erworben zu haben wäre daher also unwahrscheinlich?
Hallo nachdem ich mich daran erinnerte, letztes Jahr bei meiner Klinikaufnahme von einem
Dr. Irgendwer
PJler (das ist die Phase zwischen 2. und 3. teil der ärztlichen Prüfung, also noch nicht voll approbiert, aber schon mal auf die Menschheit losgelassen)
„anamnesiert“ und gepiekt worden zu sein, hab ich nochmal die hiesige med. Promotionsordnung http://www.uni-kiel.de/140/sta/4.2.pdf inspiziert und siehe da:
§ 4a
Vorläufige Zulassung zur Promotion
(1) Ein Bewerber, der den 2. Teil der ärztlichen Prüfung, aber noch nicht den 3. Teil der ärztlichen Prüfung (bzw. Staatsexamen bei Zahnmediziner) bestanden hat, kann, wenn er die Zulassungsvoraussetzungen im übrigen erfüllt, auf Antrag vorläufig zur Promotion zugelassen werden. Aufgrund der vorläufigen Zulassung wird das Verfahren zur Prüfung der Dissertation eingeleitet, die mündliche
Prüfung kann jedoch erst nach endgültiger Zulassung erfolgen.
Zitatende
Ausserdem spricht nichts dagegen das Medizinstudium ganz abgeschlossen zu haben (also nach dem PJ) und drum die Approbation bekommen zu haben, dann den Dr. zu machen (zB. in einem reinen Forschungsinstitut, was nicht auf Facharztzeiten anrechenbar wär) und dann erst die Facharztausbildung dranzuhängen.
Ob das dann alles in die hier gesetzte Altersgrenze von 30 Jahren passt, ist dann ein anderes Thema.
Allerdings kann wie hier auch schon irgendwo anklang mit den Arbeiten AN der Promotion bereits weit vor dem Studienende begonnen werden (Ich saß einst in einer 1.Semester-Anatomievorlesung, in der ernsthaft ein potentielles Diss-thema angekündigt wurde, „je früher sie anfangen, desto mehr Zeit bleibt ihnen dafür“).
wenn er wissenschaftlicher mitarbeiter war, ist eine arbeit
als assistenzarzt aber sowieso ausgeschlossen oder besteht
auch diese möglichkeit? sprich, unter 30 wäre schwachsinn?
Assistenzärzte sind oft wissenschaftliche Mitarbeiter, die sich auf ihre Dr.- oder bei den Medizinern (da man den Dr. nebenbei machen kann und nicht erst nach Abschluß von allem) eher noch Habil.arbeit vorbereiten, wenn er Privatdozent wär, dann würd ich mich wundern, denn das setzt eine Habilitation vorraus, was erst der nächste Schritt wär. Aber sich auf die Habil vorbereiten und gleichzeitig Assi-Zeiten für die Facharztprüfung abarbeiten passt durchaus.
Vielleicht war er noch nicht fertiger Orthopäde, also hat lediglich das Medizinstudium mit paraleller Dr.Arbeit hinter sich gebracht. Das sind dann etwa 6-7 Jahre nach dem Abi, plus ein bisschen Assizeit in der Orthopädie, wo er derzeit eben jeden Morgen hintrabt (um eben irgendwann Orthopäde zu sein). Dann ist ein Alter knapp unter 30 noch drin.
ich habe aus der tatsache, dass er forschungsarbeiten etc
veröffentlicht hat und ohne -ersichtliche- anleitung
gearbeitet hat, nun einfach mal gefolgert, dass er bereits
fertig ist, mag aber auch sein, dass ich mich da täuschte?
Forschungsarbeiten veröffentlichen ist das wesentliche Brot eines wissenschaftlichen Assitenten, denn nur so macht man auf sich aufmerksam und wenn er eine Wissenschaftliche Karriere anstrebt, dann geht das nur darüber (Was haben sie den schon veröffentlicht?). Dazu muss er nicht fertiger Facharzt sein. Selbstständig wissenschaftlich arbeiten zu können sollte man schon bei der Dissertation zeigen (da gibts son Passus den man unterschrieben miteinreichen muss, von wegen alles eigene Geistesleistung und so), sollte in der Zeit danach also auch kein Problem sein.
Gruß Susanne