Hallo
Ich hatte am Freitag meine erste Plasmaspende in Dessau. Mein Kreislauf hat alles sehr gut vertregen aber mein Gemütszustand verschlechterte sich merklich. Zuerst hatte ich keine Lust mehr mein Buch weiter zu lesen und zu guterletzt habe ich nur noch geweint. Ich beschreibe es gern mit „Mir wurden meine ganzen Glückshormone entzogen“. Ich konnte nicht mehr lachen denn ich war sowas wie Depressiv oder so. Ansonsten hatte ich keine Beschwerden. Warum ist das so und was kann ich dagegen tun, da ich gern weiter spenden möchte. Gibt es Internetseiten wo man sich dazu belesen kann?
Danke schon mal!
MfG Doris Schulze
Hallo Doris,
Nebenwirkungen außer einem potentiellen leichten Schwindelgefühl nach der Entnahme (wegen dem man ja dann auch noch eine Weile liegenbleiben sollte), gibt’s nicht.
Bei einer Blutplasmaspende wird eine Kanüle gestochen, dann läuft das ganze in computergesteuerte Geräte die innerhalb dieses Gerätes das Plasma von den Zellen trennen, die Zellen dem Spender in Schritten immer wieder zurückgeben und das Plasma in einem separaten Beutel sammeln. Am Ende der Spende ist also dann nur die Plasmaspende separiert und der Spender hat sein gesamtes zelluläres Verlustvolumen wiederbekommen und kann deswegen, da er nur etwa 40-50 g Eiweiß verliert bereits nach zwei Tagen erneut spenden, nach den geltenden Richtlinien.
Du hast also überhaupt nix verloren, schon gar keine Glückshormone.Die hast du dir vermutlich selbst durchs Interpretieren entzogen und die kommen beim Sichtwechsel schnell zurück
.
Mittagsgruß, Ted
Hallo
Ich hatte am Freitag meine erste Plasmaspende in Dessau. Mein
Kreislauf hat alles sehr gut vertregen aber mein Gemütszustand
verschlechterte sich merklich.
Hast Du - im Rahmen der Plasmaspende oder auch einfach in letzter Zeit - irgendwelche Medikamente
bekommen? Und haben die vielleicht irgendwelche Nebenwirkungen in dieser Richtung?
gruss, isabel
[MOD]: Ganzkörperzitat entfernt. Bitte beachtet die Netiquette,Satz 3 Pkt.7: http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml Danke!
Huhu Ted
Anscheind hast du meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Ich war schon einmal Spenden, weiß also wie es funktioniert und ich bilde mir nicht nur ein das ich keine Lust mehr hatte zu lesen bzw dann nah am Wasser gebaut war. Ansonsten sag halt das die nebenwirkung nur bei mir auftritt oder trat. Aber es gab diese Nebenwirkung bei mir, das kann ich dir mit einer solchen gewissheit sagen so wie ich hier grad den Text schreibe. Es ging mir so bescheiden als ob ich grade meine ganze Existens verloren hätte und ich keinen Ausweg hatte. Ich habe gehult obwohl es keinen Grund gab, sowas bilde ich mir nicht ein. Es ist nicht normal das man innerhalb von 1 Stunde von einem normal glücklichen Menschen zu einem weinerlichen Haufen ‚mutiert‘. Es ist also Fakt das mit mir noch etwas anderes passiert was ich als Nebenwirkung empfinde.
Hoffe nun auf besseren Rat was das sein könnte bzw was man dagegen tun kann.
MfG Doris
Hallo Doris,
nicht ein. Es ist nicht normal das man innerhalb von 1 Stunde
von einem normal glücklichen Menschen zu einem weinerlichen
Haufen „mutiert“.
das passiert mir aber gelegentlich (immer wieder) ohne akut erkennbaren Auslöser.
Vielleicht hast du ja „aus Versehen“ sowas wie meditiert und bist deshalb emotional abgestürzt? Kannst du dich denn sonst gut entspannen und Stress abbauen?
Nur eine Idee.
LG
Sabine
[MOD]: Ganzkörperzitat entfernt. Bitte beachtet die Netiquette,Satz 3 Pkt.7: http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml Danke!
Huhu Sabine
Eigentlich bin ich eher der Typ der sich schnell aufregt und dem das auch noch stunden nachher durch den Kopf geht.
Ich selber bin auch immer mal wieder nah am Wasser gebaut und kann mich selber nicht leiden, aber noch nie so extrem binnen einer Stunde.
Bis dann, Doris
Nein keine Medikamente ausser die Pille und ca. 1 mal im Monat ne Kopfschmerztablette.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ich hatte am Freitag meine erste Plasmaspende in Dessau. Mein
Kreislauf hat alles sehr gut vertregen aber mein Gemütszustand
verschlechterte sich merklich. Zuerst hatte ich keine Lust
mehr mein Buch weiter zu lesen und zu guterletzt habe ich nur
noch geweint. Ich beschreibe es gern mit „Mir wurden meine
ganzen Glückshormone entzogen“. Ich konnte nicht mehr lachen
denn ich war sowas wie Depressiv oder so.
Wenn Du Dich in solche psychischen Phantasien hinein steigerst, dann lass das Blutspenden lieber sein. Millionen von Spendern haben damit null Probleme. Sie sind eher zufrieden, dass sie eine gute Sache unterstützt haben. Aber: Wenn Du zu der Überzeugung kommst, dass das ein blöder Zufall war, dann nimm einen neuen Anlauf und vielleicht spendest Du dann bald regelmäßig ohne weiter Gedanken.
Udo Becker