Hallo,
wegen fortgeschrittener Arthrose hat meine Orthopädin geraten die Hüfte operieren zu lassen. Jetzt habe ich von verschiedenen Verfahren gehört, Minimalinversiv mit einem kleinen Schnitt von Vorne oder konventionell mit einem großen Schnitt hinten. Hat jemand da schon Erfahrung sind beide Methoden gleich gut geeignet. Muss dazu sagen bin Übergewichtig und der Hüftersatz soll schon halten. Ich habe nur gehört bei einer konventionellen Operation wird das Muskelgewebe mehr zerstört und die Heilung dauert länger.
Wäre sehr nett wenn jemand über seine Erfahrungen berichten könnte.
Vielen Dank
Gruß Günter
Hallo Günter,
nur mal so aus zweiter Hand: Bei meiner Verwandschaft gibt es einen mit 2 künstliche Hüftgelenken, eines nach der alten Methode (grosser Schnitt) und eines nach der neuen Methode (kleiner Schnitt). Letzteres war im viel lieber weil es schneller heilte und aber hauptsächlich, weil er am Tag nach der OP bereits mit der KG anfing, während er nach der alten Methode noch (ich glaube) 8 Tage im Bett liegen musste, das Bein in einer Schiene damit er es und damit sich nicht bewegen kann. Das war wohl ziemlich höllisch.
Ralph
PS: Beide Hüften sind noch OK nach ca. 15 Jahren
Hallo,
welche Methode angewendet werden kann, hängt von der Prothese ab, die eingesetzt wird. Es gibt eben welche für den minimalinvasiven Zugang und welche, bei denen ausgedehnter geschnitten werden muss. In der Regel ist aber eine schnelle und gute Mobilisation bei allen Prothesenarten möglich.
Genaueres finden Sie unter http://www.arthros.de
Dort können Sie auch ein Buch über Arthrose erwerben.
Dr. J. Sauer
Vielen Dank für die Antworten.
Gruß Günter
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