Medikament 'Diclofenac Sandoz SL'...liebe Ärzte

Hallo Ihr Lieben,

ist ein Arzt oder ein Apotheker unter uns ?

Vor 4 Wochen wurde mir o.g. Medikament verschrieben, 75 mg Retardkapseln - Wirkstoff: Diclofenac Natrium
Dosierung: 2x1 Tabl.

Behandlungsgrund war eine Zyste, die jetzt auch weg ist.

Gestern las ich dem Beipackzettel unter Nebenwirkung:
„Gelegentlich Haarausfall“.

Sooo, und nun habe ich extremen Haarausfall.

Meine Frage: gibt es ein Mittel, das mein Körper entgiftet ???

Bitte bitte sagt mir was Positives …

Herzlichen Dank !

Eure
sun *

Hi,

ich bin kein Arzt. Aber ich habe dir in dem anderen Thread schon gantwortet. Mach trotzdem die Blutunersuchung beim Hausarzt, kann nicht schaden. Aber Dein Haarausfall müßte aufhören, wenn Du das Medikament absetzt, und dann müßten die Haare auch wieder nachwachsen. Dass sie aufhören, auszufallen, bemerkst Du schnell, dass sie nachwachsen, merkt man natürlich nicht sofort, die müssen dann erst eine gewisse Länge erreichen.
Zeitrahemn des ganzen? Hm, keine Ahnung. Mir wurde gesagt, es würde 6-8 Wochen dauern, bis der medikamentenverursachte Haarausfall aufhört. Aber ich habe ein Medikament dreieinhalb jahre genommen und dann abgesetzt. Bei Dir mit den 4 Wochen wird das vermutlich wesentlich schneller gehen, bis die Haare aufhören, auszufallen.

Die Franzi

Hautarzt aufsuchen!
Hi Sun!

Wenn der Körper mit Haarausfall reagiert, ist das keine Kleinigkeit. Deshalb möchte ich dir raten, zum Hau t arzt zu gehen, der dafür der Spezialist ist.

Anhaltspunkte kann man hier bei www bekommen, aber Ferndiagnose und -behandlung sind bei solchen Problemen nicht mehr angemessen.

Alles Gute dir!

LiebeGrüßeChrisTine

Hi,

hautarzt oder hausarzt ist in dem fall relativ wurscht, weil die ursachen für Haarausfall sehr verschiuedener NAtur sein können: Schilddrüsenunterfunktion -> Radiologie, Hormonumstellung in den Wechseljahren -> Frauenarzt, Medikamentennebenwirkung -> wer auch immer dir das MEdikament verschrieben hat, eisenmangel -> erstmal Hausarzt, der gegebenenfalls einen Spezialisten zuzieht; und verschiedene interessante KRankheiten, die wieder andere Spezialisten brauchen; genetische Ursachen.
Der Hautarzt muss solche Ursachen für HAarausfall auch ausschließen und behält den Patienten dann, wenn als ursache ein Hautproblem festgestellt wurde - Pilze, entzündungen, Allergien …
Und diese Differentialdiagnose kann der Hausarzt genausogut machen klar kann sie mit ihrem Haarausfall auch gleich zum Hautarzt gehen, kP … aber der überweist dann ersmal an verschiedene andere Spezialisten.

Die Franzi

Hallo du,
also, ich mache nach ner längeren Antibiotikaeinnahme immer mal ne Kur mit Brennesseltee.Und Joghurt für die Darmbewohner…vielleicht hilft dir das ein wenig beim Entgiften. Ansonsten folge den Ratschlägen der anderen Experten, denn mit dem Haarausfall kenne ich mich auch nicht aus…
Gute Besserung und toi toi toi!!!
bicy

Hi Sun,

natürlich ist es naheliegend, dass Dein Haarausfall durch das Medikament verschuldet wurde. Das muss aber nicht so sein, es kann sich auch um ein zufälliges Zusammentreffen handeln.
Wenn Du Dich zusätzlich noch müde und abgespannt fühlst, wäre eine Blutuntersuchung angeraten, um z.B. eine Schilddrüsenunterfunktion auszuschalten.
Hattest Du in letzter Zeit viel Stress? Hier würden Übungen zu Entspannung und eine zinkreiche Ernährung helfen.
Hasst Du Deine Haare irgendwie behandelt (Dauerwelle, Farbe)? Hier würden Kurpackungen helfen, auch dürfen die Haare nicht zu heiß gefönt werden.
Wenn das Haar büschelweise ausfällt, ist auf jeden Fall eine HAUTarzt zu konsultieren, weil z.B: eine Pilzinfektion ursächlich sein könnte.
Aber auch wenn das Medikament Deinen Haarausfall verursacht hat, bekommst Du vom Arzt ein Medikament verschrieben, das für Abhilfe sorgt.
Also bevor wir hier mit möglich Ursachen im Trüben fischen: Ab zum Fachmann!
Grüße
Blümchen

Hallo sun!

Du solltest Dich zusätzlich zu den untenstehenden Ratschlägen auch bei der Herstellerfirma des Medis melden. Wenn dies in den Nebenwirkungen aufgelistet ist, dann KANN der Haarausfall natürlich mit der Einnahme zusammenhängen. Pharmafirmen sind gesetzlich verpflichtet, solche Nebenwirkungsfälle (besser: unerwünschte Arzneimittelwirkung) aufzunehmen und statistisch festzuhalten. Keine Angst: persönliche Daten werden dabei nicht gespeichert.
Normalerweise haben Pharmafirmen Medizinische Abteilungen und die Fachreferenten dort, könnten Dir vielleicht auch noch Tipps geben!

Alles Gute, finnie