Pneumologen-Diagnose

hallo
Eure Meinung interessiert:
war letztens wegen meiner häufiger werdenen Luftnot beim Lungenarzt. Ich bin ja nun selber auch informiert bzw. über einige Erkrankungen der Luftwege imBilde.

Asthma hatte ich ausgeschlossen, da ich probleme bei der Inspiration habe (Gefühl, daß sich die Lunge nicht richtig ausdehnt und deshalb nicht genug Luft reingelangt), außerdem hilft mir das Aerosol-Spray bei diesem Prob nicht.
So:Allergietest: jop (Pollen, Milben usw., nix Neues), Lungenfunktionsprüfung (Druckkammer) war i.O., nur der Provokationstest mit Metacholin 0,4 hat etwas angeschlagen.
und aufgrund dessen meinte der Pneumologe: eindeutig Asthma- ich solle doch jetzt erstmal regelmäßig tägl. Cortison inhalieren, dann würde schließlich auch das anticholinerge Spray helfen, um die Bronchien zu erweitern…

Nun, ich fand die Diagnose etwas voreilig, vor allem die therapie- möglichkeit ohne Alternative…

Ich werde kein Cortison nehmen, und glaube auch nicht so recht an Asthma, will im Nächsten Jahr nochmal zu einem anderen Arzt gehen…

was meint ihr dazu? liegt es wirklich so nahe, daß es Asthma ist?
Kann´s nicht auch was anderes sein (pleuraschwarte durch frühere Pneumonie z.B.?)

Hallo Schockscrew,
Mit Asthma ist nicht zu spaßen - auch nicht wenn es sich nur um einen Verdacht handelt. Ich denke nicht, daß die Diagnose voreilig ist - Asthma läßt sich gerade mit der Lungenfunktionsprüfung gut diagnostizieren. Die Lungenfunktionsprüfung würde auch die von Dir geschilderten Probleme beim Einatmen (mangelnde Entfaltung der Lungen, sogenannte „Restriktion“) objektivieren.
Kortison ist besser als sein Ruf, und für viele Patienten überlebensnotwendig. Probiere die Kur ruhig mal aus.

Grüßle,
Oliver

hi, am besten kannst dus überprüfen, wenn du bei längerer körperl. Anstrengung oder längeren Streß , oder morgens ab3-4-5 Uhr beim Atmen giemst oder pfeifst, dann ist es auf alle Fälle Asthma. kann dir nur raten, such dir einen g u t e n Pnemologen, am besten auch mal zu einer Lungenklinik gehen und dort nochmals untersuchen lassen, und dann wirklich die Medikamente unbedingt nach Rat des Arztes einnehmen, da durch verzögerst du eine Krankheitsverschlimmerung auf Jahre hinaus erheblich. Es ist wirklich mit diesem Krankheitsbild nicht zu spaßen, wenn Kortison verordn. wurde, sagt das schon ein fortgeschrittenes Stadium der krankh., aus.
Und bring in dein Leben viel Ruhe rein.
Alles gute weiterhin

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