Verdickungen/Verhärtungen in rechter Halsseite?

Ich bin z.Zt. echt mit den Nerven runter…

Schon seit Jahren plagen mich immer wieder Ängste, seit ich (vor mehr als 3 Jahren) zufällig einen leicht vergrößerten Lymphknoten im Bereich der rechten Achselhöhle ertastete.

War dann auch beim Arzt, allerdings ist der Knoten recht weich und gut verschieblich und mein Arzt meinte, dass sei eher unbedenklich und solange es nicht wächst oder weitere Lymphknoten anschwellen, solle ich mir keine Sorgen machen. Außerdem bin ich sehr schlank und es sei angeblich nicht unüblich, wenn man dann die Lymphknoten besser ertasten kann. Der in der Achsel ist seither nicht gewachsen, er erscheint mir zeitweise sogar etwas kleiner, vllt. 5mm Durchmesser, schwer abzuschätzen, da er sehr tief sitzt.

Seitdem taste ich immer mal wieder andere Körperregionen ab, ob mir eventuell noch weitere Lymphknoten auffallen. Vorallem am Hals taste ich immer recht gründlich.

Bereits vor 1 oder 1 1/2 Jahren fiel mir dann an der rechten Halsseite eine recht harte Verdickung auf, die ich auf der linken Seite nicht spüren konnte. Das beunruhigte mich sofort tierisch und ich bin zum HNO gegangen.

Der tastete aber (meiner Meinung nach) nicht wirklich gründlich an besagter Stelle, wo ich meinte, dass dort was sei…er fühlte nur etwas die rechte Halsseite ab und meinte dann, dass die Verdickungen mit der Halsschlagader zusammenhängen und ich solle da nicht so herrumdrücken.

Allerdings erschien mir die Verdickung eher knotig und knochig, weshalb ich mir nich so recht vorstellen konnte, was das mit der Halsschlagader zutun hat…

Zumal dachte ich immer, die Halsschlagader sei eher auf der linken Seite zum Herzen ausgeprägt?

Allerdings taste ich nur auf der rechten Seite so dicke Partien…teilweise scheinen es dicke Adern und Muskelstränge zu sein, aber dazwischen fällt mir immer wieder diese knochige Stelle auf.

Gestern Abend hab ich durch Zufall wieder an die rechte Halsseite gefasst und mir fiel wieder sowas Dickes auf.

Ich weiß nicht, ob es sich noch genau um die Stelle handelte, wegen der ich vor 1 oder 1 1/2 Jahren schon beim HNO war, habe seitdem vermieden dort herrumzudrücken und weiß daher nicht mehr genau, an welcher Position sich die Stelle befand.

Es erscheint mir jedenfalls recht hart und festsitzend, also man kann es nicht verschieben, wie z.B. der Knoten in der Achselhöhle…und ich hab gelesen, dass harte, festsitzende Lymphknoten sehr bedenklich sind, zumal mir die Stelle im Hals sehr viel größer erscheint als der geschwollene Lymphknoten in der Achsel.

Meine Mutter meint ich solle mich nich panisch machen, sie hätte auch überall im Hals knotige Stellen und das das Drüsen seien. Allerdings meinte sie, dass sie bei ihr verschieblich sind.

Aber ich weiß nicht, WAS es ist.

Es ist nicht immer sofort zu spüren, da es an einer sehr schwer ertastbaren Stelle ist.

Mich beunruhigt sowas total, vorallem wenn es nur einseitig ist und nicht auf der linken Seite auch vorhanden ist…dann sage ich mir, das KANN doch nur was unnatürliches sein, was dort nicht hingehört.

Wenn ich den Hals langstrecke, fühlt es sich beinahe so an, als führe von dieser stelle nach unten noch ein Muskelstrang weg. Die harte, knotige Stelle, die ich meine zu tasten, sitzt relativ weit oben in der rechten Halshälfte und nach unten hin scheinen noch irgendwelche Stränge wegzuführen, denn ich taste eigentlich in der gesamten rechten Halsregion immer sehr dicke Stränge, die ich links nicht so ertasten kann.

Wenn ich den Hals aber nicht lang gestreckt halte, erscheint mir die stelle sehr knöchern, rundlich und knotig, was mich total beunruhigt, weil ich nicht weiß, ob sowas ein Lymphknoten sein könnte oder doch nur Knochen/Muskelgebilde.

Habe gerade nur noch Angst und kann nich mal mehr richtig essen seit gestern Abend.

Ich war gerade so glücklich…führe gerade eine tolle Beziehung und wir planen gerade unseren Zusammenzug in eine gemeinsame Wohnung.

Jetzt hab ich nur noch Angst und denke nur noch an den Tod und denke, dass ich keine glücklichen gemeinsamen Jahre mehr mit meinem Freund verbringen kann und das bald schlagartig alles vorbei sein wird.

Ich komm mir aber doof vor, am Ende schon wieder, vielleicht sogar wegen exakt der gleichen Stelle wie beim letzten Mal, zum HNO zu rennen…weil er damals schon sagte ich solle da nich so viel herrumdrücken, wegen der großen Halsschlagader, die unmittelbar daneben und darunter verläuft (aber auf der RECHTEN Seite? Ich dachte immer die verläuft links…)

Ich weiß einfach nicht, ob das normal oder unnormal ist und was es ist und was ich davon halten soll.

Mir gehts eigentlich nur noch scheiße, da ich von Natur aus ein überpanischer Mensch bin…

Was kann das denn sein?

Spürt vllt. noch Jemand außer mir an der rechten Halsseite solche Verdickungen, die links nicht vorhanden sind?

Es ging mir doch gerade so gut und jetzt ist nur noch diese ewige Angst…

MfG
Furuba (21 Jahre)

Liebe Furuba,

Je mehr ich von Dir lese, desto mehr mach ich mir Sorgen…

Nicht wegen Deiner körperlichen Befunde. Sondern eher wegen dem Ausmaß Deiner Ängste und dem was Du in Gedanken / Sorge sofort aus kleinen Befunden machst…

Wenn es Dich so sehr irritiert, dann such einen Arzt auf, der das ganze beurteilt… hier im Forum können wir nur sagen, dass alles Mögliche dahinter stecken kann… Damit können wir weder Deine Ängste nehmen… noch eine Diagnose liefern…

Desweiteren möchte ich Dir empfehlen, dass Du nach dem Du das abklären hast lassen auch jemanden aufsuchst, der Dir helfen kann mit diesen massiven / unbegründeten Ängsten umzugehen…

[MOD]: Ganzkörperzitat entfernt. Bitte beachtet die Netiquette,Satz 3 Pkt.7: http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml Danke!

Desweiteren möchte ich Dir empfehlen, dass Du nach dem Du das
abklären hast lassen auch jemanden aufsuchst, der Dir helfen
kann mit diesen massiven / unbegründeten Ängsten umzugehen…

Ich war eigentlich nie so überpanisch…ich war eher immer etwas ZU sorglos, was Gesundheit u.ä. anging.
Bis ich einen guten Freund an Lymphknotenkrebs verloren habe und auch in meiner Familie ein schwerer Krebsfall aufgetreten ist.
Seit ich dann vor mehr als 3 Jahren in der Achselhöhle diesen Knoten ertastete, bin ich bei weiteren Verdickungen sofort beunruhigt.

Ich war wie gesagt schon beim HNO, der mich nicht so recht ernst nahm.
2005 hatte ich ein Ultraschall vom Hals, wegen der Schilddrüse (habe leichte Unterfunktion und meine Mutter wurde mal wegen kalten Knoten in der Schilddrüse operiert). Ich weiß allerdings nicht, ob die Verhärtung und Verdickung damals schon vorhanden war und ob man sie um US hätte sehen müssen, damals habe ich da noch keine Obacht drauf gegeben, obwohl ich dort bereits den Knoten in der Achsel hatte.
Vor dem US wurde mir der Hals auch noch von meinem Hausarzt und einem weuteren Arzt abgetastet…aber das war wie gesagt alles schon um 2004/2005 und ich weiß nicht, seit wann ich diese Stelle dort habe und ob sie normal ist oder nicht…war ja vor 1 oder 1 1/2 Jahren deswegen schon beim HNO…aber der hat nur so oberflächlich mal am Hals entlang gefühlt, gar nich richtig fest getastet und man muss schon sehr fest und tief drücken, um diese Stelle zu spüren, da sie auch recht tief sitzt…daher kam ich mir nicht so recht ernstgenommen vor. Er meinte ja nur das hinge mit der Schlagader zusammen und ich solle da nicht so herrumdrücken…aber sowas hartes, fast knochiges, knotiges hat imo nix mit der Schlagader zutun.

Geh zu einem Arzt, wenn Du Dir solche Sorgen machst!

Geh zu einem Arzt, wenn Du Dir solche Sorgen machst!

Ich war wie gesagt schon beim einzigen HNO in unserer kleinen Ortschaft mit meinem Problem, habe ihn sogar schon darauf hingewiesen, dass ich in der Achsel schon einen vergrößerten Lymphknoten habe und mir deswegen besonders Sorgen mache, dass dort auch ein geschwollener Lymphknoten sein könnte. Mein Hausarzt hatte ja auch schon getastet damals.

Ich weiß nicht, ob mein Problem ernst genug is, um jetzt weiter weg zu einem Spezialisten oder so zu fahren, oder ob ich mich dort nur lächerlich machen würde.

Hi Furuba,

Dein Posting könnte glatt von mir sein :wink: Ich habe auch eine solche Verdickung auf der rechten Seite, habe eine Unterfunktion der Schilddrüse, meine Mutter hat sich einen Knoten am Hals entfernen lassen, mein Arzt hat getastet und für unbedenklich gehalten…
Helfen kann ich Dir leider nicht. Ich mach mir einfach nicht so viele Gedanken drüber. Allerdings stört mich diese Verdickung derzeit ab und an bei Bewegungen des Halses und daher werde ich es demnächst nochmal ansehen lassen. Dasselbe würde ich Dir auch empfehlen - geh doch einfach zu einem anderen HNO Arzt und lass genau gucken, dann hast Du Sicherheit. Bei mir besteht das Problem schon seit bestimmt 4-5 Jahren. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass es etwas Tragisches ist.

Viel Erfolg und liebe Grüße,
Claudi

[MOD]: Ganzkörperzitat entfernt. Bitte beachtet die Netiquette,Satz 3 Pkt.7: http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml Danke!

Gut zu wissen, dass ich mit sowas nicht alleine dastehe.

Ich frage mich grad die ganze Zeit, ob Lymphknoten eher direkt unter der Haut liegen oder eher an Organen und Muskelsträngen…weil man bei mir schon sehr fest und tief drücken muss, um diese Verdickung deutlich zu spüren und sie sich genau an, bzw. zwischen muskelstängen und anderen dicken Körperpartien in der rechten Halsseite befindet.

Hi,

bei mir befindet sich die Verdickung auch genau zwischen zwei nach unten zusammenlaufenden Muskelsträngen. Allerdings spür ich sie ohne lange zu suchen ziemlich deutlich :wink: Einen Lymphknoten hab ich eigentlich ausgeschlossen - da habe ich an anderer Stelle am Hals auch welche, die dauergeschwollen sind (schon seit Jahren), sich aber ganz anders anfühlen und eben auch beweglich sind. Sind an dieser Stelle eigentlich nicht die Mandeln? Sind Deine Mandeln noch drin? Die können ja evtl. auch vergößert sein. Allerdings müsste das ein Arzt ja (hoffentlich) erkennen…

Grüßle, Claudi

Meine Mandeln sind noch drin.
Ich hatte zwar mal eine OP im Rachenraum, wegen eines großen Polypen…dabei wurde überlegt, ob die Mandeln auch direkt mit entfernt werden sollten…man entschied sich aber, sie drin zu lassen.
Ich weiß nicht genau, wo die Mandeln direkt sitzen.
Die Verhärtung/Verdickung ist ja nicht direkt unter dem Kiefer sondern schon ein kleines Stückchen weiter unten an der Halsseite.

Im Wiki steht, dass Hals-und Leistenlymphknoten auch von Natur aus bis zu 20mm groß werden können und das sie oberflächlich liegenden Lymphknoten bei schlanken Menschen daher oft gut tastbar sind.
Aber ein „normaler“ und gesunder Lymphknoten würde sich sicher nich so fest und knubbelig anfühlen.

Kann wie gesagt aber wirklich nich einschätzen, ob das ein verhärteter Lymphknoten ist, oder etwas anderes…es beunruhigt mich, weil ich es links eben nicht so spüren kann, jedenfalls nicht so ausgeprägte Verhärtungen und Verdickungen.

Hätte ich nicht den jahrelang geschwollenen Lymphknoten in der Achsel, würde ich vermutlich nicht sofort von einem harten Lymphknoten im Hals ausgehen…hatte zwar dieses Jahr auch verdammt oft Entzündungen im Mundraum, wegen durchbrechenden Weisheitszähnen, aber wenn deswegen ein Lymphknoten anschwillt, sollte der sicher auch eher weicher und beweglicher sein. Außerdem meine ich, dass ich genau diese Stelle schon hatte, als ich schon vor 1-2 Jahren besorgt zum HNO gegangen bin, der das aber nicht so richtig für voll genommen hat.
Ich rede mir gerade ein, dass es sich sicher um Lymphknotenkrebs oder Lymphknoten-Metastasen aufgrund eventueller anderer, unentdeckter Krebserkrankungen handeln muss.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

also, wenn ich alle Krebsarten hätte, die ich durch irgendwelche Symptome oder Veränderungen an mir vermute, dann müsste ich eigentlich schon längst tot sein :wink: Da ist die Veränderung am Hals noch das Wenigste - übrigens spüre ich an der linken Seite auch überhaupt nichts.
Geh doch einfach mal zum Arzt - wir können hier halt auch nur Mutmaßungen anstellen, die Dir leider nicht viel nützen. Ich würde mir an Deiner Stelle nicht so eine Panik machen. Das wird schon wieder!

Grüßle, Claudi

Ich war damit damals schon sowohl beim HNO als auch beim Hausarzt.
Aber ich war der Ansicht, dass sie nicht wirklich da getastet haben, wo ich gezeigt habe und auch nicht gründlich genug.
Sie meinten aber, dass das normal sei…ebenso wie sie zu dem Lymphknoten in der Achsel meinten, dass der unbedenklich und nicht mal wirklich vergrößert sein, sondern einfach nur sehr oberflächlich liegt und daher gut tastbar ist…obwohl er schon sehr rundlich und verkapsel ist, was eigentlich nur bei aktiven Lymphknoten der Fall ist, die gerade versuchen etwas abzuwehren…aber ich habe den Knoten in der Achsel z.B. schon weit länger als 3 Jahre und ich weiß nicht, ob es mir nicht deutlich schlechter gehen müsste, wenn der Lymphknoten aufgrund von Krebs oder Metastasen anderer Krebsarten geschwollen ist und ob er ausgerechnet jetzt anfangen würde in andere Lymphknoten zu streuen, wohingehen der Knoten in der Achsel überhaupt nicht wächst, sondern eher kleiner ist als damals.

Aber ich gehe grundsätzlich vom Schlimmsten aus, wenn ich irgendwelche Veränderungen an mir feststelle.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

ich weiß, dass Du damals schonmal beim Arzt warst. Ich würde aber jetzt nochmal zu einem anderen gehen, ihm auch sagen, dass Du deshalb schonmal untersucht wurdest und Du aber meinst, dass die Untersuchung damals nicht gründlich genug war und Du Dir nicht sicher bist, ob die Ärzte überhaupt das gespürt haben, was Dir Sorgen macht. Dann wird der Arzt wissen, dass er gründlich untersuchen und Dir Deine Angst nehmen sollte, und dann wirst Du auch zu einem Ergebnis kommen.
Das wünsch ich Dir zumindest :smile:

Viel Glück,
Claudi