Ich hatte bereits in einem anderen Beitrag beschrieben, dass ich schon seit mehr als 3 1/2 Jahren ein Knötchen in der rechten Achselhöhle habe und glaube, dass ich im Hals noch eines ertastet habe.
Gestern war ich deswegen beim Hausarzt, der sowohl die Achsel, als auch den Hals abgetastet hat.
Zu der Verdickung am Hals meinte er, dass die Mandel auf der rechten Seite sehr ausgeprägt is (sitzt aber eigentlich etwas zu weit am Hals für eine Mandel, find ich) aber der Lymphknoten in diesem Bereich noch sehr klein is, sodass das nicht weiter bedenklich sein sollte.
Der Knoten in der Achsel soll aber per **Sonografie** (is das Ultraschall?) noch kontrolliert werden.
Allerdings hat der Radiologe gerade Urlaub, weshalb ich erst am **8. Oktober** einen Termin habe.
Der Arzt selbst tippt eher auf eine Muskelverwachsung (fühlt sich, meiner Meinung nach, aber viel zu rund, abgegrenzt und abgekapselt an), lässt aber trotzdem eine Überweisung mit **V.a. LKS** (Verdacht auf Lymphknotenschwellung?) ausstellen.
Montag soll ich gleich früh nochmal zur Blutabnahme kommen, dann wollen sie ein **Großes Blutbild** machen lassen. Davor hab ich etwas Schiss, schon weil mir beim Blutabnehmen immer schlecht wird und ich hinterher oft einfach abklappe, weil mir schwarz vor Augen wird…hab immer das Gefühl mich dann in der ganzen Praxis zu blamieren.
Hab ein bisschen Angst, was das Große Blutbild und der Ultraschall im Oktober ergeben werden, die Wartezeit bis dahin wird sicher fies. Mein Arzt meinte aber, dass ich mir absolut keine Sorgen machen soll, dass er das für absolut unbedenklich hält…wenn er dann aber Großes Blutbild und Ultraschall anfordert, frage ich mich, ob er das nur sagt, um mich zu beruhigen…?
Ich hab total Angst, dass das Blutbild sowas wie chronische lymphatische Leukämie oder chronische myeloische Leukämie hervorbringt, da ich an mir schon seit Jahren viele Symptome dafür entdecke. Ich war 2005 glaub ich das letzte mal zur Blutabnahme, wegen einer Erkältung, da hatte ich die Beschwerden und den Knoten in der Achsel auch schon, hatte es aber beim Arzt nich erwähnt. Weiß nicht, ob man dann ein Kleines oder Großes Blutbild gemacht hatte.
Kann man sowas wie Leikämie auch im kleinen Blutbild feststellen oder wird das Große Blutbild nur speziell angesetzt, wenn Verdacht auf irgendwas Böses besteht? Mich beunruhigt das total.
Sehe wirklich viele Symptome an mir:
Blässe, Schwäche, Herzklopfen, häufiger Schleimhautblutungen, Neigung zu blauen Flecken, Knochenschmerzen, Hautveränderungen (hab ich am linken Bein eine Fläche, wo die Haut irgendwie verändert ist), öfter Entzündungen und Wucherungen im Mund die schlecht abheilen, Kälteempfindlichkeit, Lymphknotenschwellungen,…
Das einzige, womit ich seit meiner Kinderzeit eigentlich kaum meher zu kämpfen habe sind schwere Infekte und Fieber. Das einzige war die Erkältung, als ich 2005 das letzte mal bei meinem Hausarzt war, aber da waren gerade alle in meiner Familie und bei meiner Arbeit erkältet, sodass ich mich wohl einfach angesteckt habe.
Aber ansonsten seh ich erschreckend viele Symptome bei mir und habe echt Schiss, was das Große Blutbild ergeben wird.
Weiß nicht, ob ich überhaupt schonmal ein Großes Blutbild hatte oder nur Kleine, habe das nie so hinterfragt, nur diesmal hat der Arzt bewusst GROSSES Blutbild betont, daher weiß ich das.
Und es macht mir echt Angst…
Wozu dienen Große Blutbilder, was will man da zusätzlich zum Kleinen Blutbild kontrollieren?
Wie lange dauert es i.d.R. bis man das Testergebnis hat?
Hab irgendwo was von bis zu 4 Wochen gelesen, das erscheint mir quälend lang.
Is meine Angst aufgrund meiner jahrelang anhaltenden Symptome berechtigt? Oder hätte man schon eher was im Blutbild sehen müssen? (egal ob Groß oder Klein?)
Weiß nich, wie ich die ganze Warterei durchstehen soll, darum MUSSTE ich mir mal alles von der Seele schreiben, tut mir leid.