Hund anschaffen, trotz Allergien ?

Hallo!

Ich bin Allergiker, noch recht jung und mein Pass ist ellenlang. Dank Medikamente bin ich aber seit Jahren beschwerdefrei.

Ich liebe Tiere und wünsche mir seit langem einen Hund. Ich habe mich schon vor längerer Zeit erkundigt, ob ein Hund oder irgend eine spezielle Rasse möglich / denkbar wäre.
Bei dem Hund meiner Eltern (Yorkshire Terrier), und auch bei anderen, reagiere ich nicht. Ich wurde aber vor Jahren getestet und nehme ja sowieso Tabletten…

Damals, und auch jetzt wieder, wenn ich im Internet nach Informationen suche, nimmt das viel zeit in Anspruch und am Ende ist doch noch alles so ungewiss wie vorher.
Es gibt diese Rasse „Labradoodle“ und es ist auch immer wieder von anderen Rassen die Rede, bei denen allergische Reaktionen reduziert sind oder sogar ausbleiben.
Damals kostete ein Labradoodle noch 3000-4000€ und war nur durch Import aus Australien möglich. Heutzutage gibt es schon ein paar Züchter in Deutschland und er kostet „nur“ noch um die 1000€. Das zum Hintergund.

Ich möchte endlich „durch sein“ mit diesem Thema. Ich will nicht mehr hoffen, ich will jetzt Gewissheit. Und die kann mir sicherlich nur noch ein Mediziner geben. Deshalb bin ich dabei mir 2-3 fachmänn. Meinungen einzuholen.

Gibt es hier einen Allergologen, der mir sagen kann, ob für mich eine Möglichkeit besteht, einen Hund zu halten???
(Ich nehme es schon mal vorweg: Ich bin selber der Meinung, dass die Gesundheit vorgeht und, dass man es dem Hund ersparen sollte, dass er notfalls ins Tierheim abgegeben werden muss. Ich will darüber keine Diskussion, sondern nur fachmänn. Rat!)

Freue mich über eine Antwort.

Liebe Grüße
Monique Smilie

Hi

Ich kann dir in diesem Fall nur ne Rasse vorschlagen. Statt „Labradoodle“ kannst du dir auch einfach einen Großpudel anschaffen. Sei dir aber darüber bewusst, dass er regelmäßig getrimmt werden muss. Diese Hunde sind sehr loyal und freundlich.

Grüße

Laralinda

Havaneser
Hallo Monique,
Freunde haben sich aus ähnlichen Beweggründen für einen Havaneser entschieden.
http://images.google.de/images?hl=de&rlz=1G1GGLQ_DED…
http://www.google.de/search?hl=de&rlz=1G1GGLQ_DEDE29…
Gruß Finjen
…ich persönlich finde ja nicht wirklich, dass das ein Hund ist… :wink:

Hallo nochmal,

danke für Eure Vorschläge! Leider ist das wohl letzendlich immer nur ein Versuch wert, wobei das Risiko, dass es doch nicht richtig war, und die Rasse hinterher auch Beschwerden verursacht, sehr groß ist und schmerzlich enden könnte…

Ich habe auch von so einigen Rassen gelesen, bei denen das aufgrund des Haarkleids, statt des Felles, weniger problematisch ist.

Diese wären z.B.:
Austral. Terrier (sagt mir am meisten zu!), Bison, Pudel, Yorkshire Terrier, Coton de Tuléar, Rauhharrdackel, Windhund und noch andere.

Da es aber auch wiederrum an Stoffen aus Schuppen und Speichel, statt am Fell ,liegen soll, ist es doch egal, ob die Rasse haart oder Haare statt Fell hat oder kurze oder lange Haaare hat. (?)

Ein Havaneser sagt mir eher nicht zu. Genauso wenig ein Nackthund und ein Pudel leider auch nicht.

Ich möchte auch eher grundsätzlich wissen, ob verschiedene Rassen unterschiedliches Allergiepotenzial haben.

Hallo,

danke für Eure Vorschläge! Leider ist das wohl letzendlich
immer nur ein Versuch wert, wobei das Risiko, dass es doch
nicht richtig war, und die Rasse hinterher auch Beschwerden
verursacht, sehr groß ist und schmerzlich enden könnte…

Das Hundel wird dann aber der Hauptleidtragende sein, wenn er wieder abgegeben werden muß :o(

Ich habe auch von so einigen Rassen gelesen, bei denen das
aufgrund des Haarkleids, statt des Felles, weniger
problematisch ist.

Diese wären z.B.:
Austral. Terrier (sagt mir am meisten zu!), Bison, Pudel,
Yorkshire Terrier, Coton de Tuléar, Rauhharrdackel, Windhund
und noch andere.

Auf welchen Du jetzt reagierst oder nicht, mußt Du selbst herausfinden, das ist individuell verschieden.
Besuche doch mal einfach einige Züchter diverser Rassen und schau was passiert. Evtl kannst Du von dem Fell auch welches mitnehmen und Dich damit beim Arzt testen lassen.
Es kann Dir aber niemand sagen, ob Du nicht morgen oder übermorgen doch gegen Deinen Hund dann allergisch werden wirst. Insoweit ist da immer ein Risiko.

Da es aber auch wiederrum an Stoffen aus Schuppen und
Speichel, statt am Fell ,liegen soll, ist es doch egal, ob die
Rasse haart oder Haare statt Fell hat oder kurze oder lange
Haaare hat. (?)

Nein, die Allergene sitzen aber auf den Haaren, weil der Hund sich beleckt und je mehr ein Hund haart, desto gleichmäßiger verteilt er sie in seiner Umgebung, so dass man schön gleichmäßig damit versorgt wirst. :o/

Ich möchte auch eher grundsätzlich wissen, ob verschiedene
Rassen unterschiedliches Allergiepotenzial haben.

Grundsätzlich ja, aber eine Klassifizierung wäre mir jetzt neu…die üblichen Verdächtigen sind eben Pudel und deren Mischungen mit Retrievern (Golden, Labrador), auch mit Cockerspaniel als Cockapoo, einigen Terrierarten…wie wärs mit einem Tibetterrier?

Bei alledem solltest Du aber auch nicht vergessen, welche Bedürfnisse die jeweilige Rasse hat, ob sie besonders bewegungsfreudig ist, ob sie viel Beschäftigung braucht etc pp das ist mindestens genauso wichtig, wie Deine Allergie.

Gruß
Maja

Hallo,
lass es! Allergiker sollten der Versuchung widerstehen, da auch die Haar - Toleranz noch nach 10 Jahren umschlagen kann und zu heftigen auch Asthmaanfällen führen kann.
Gruß R.

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Hi Monique,

so direkt kann ich Dir im Prinzip gar nicht helfen, aber hast Du schonmal darüber nachgedacht, als Tierheim Gassigeher zu testen, mit welchem Hund Du eventuell unproblematisch zurechtkommst? Die Hunde wären dankbar und Du könntest vielleicht leichter eine Entscheidung fällen - oder gar dort direkt den passenden Hund finden.

Grüßle, Claudi

Danke für Eure Antworten! :smile:

Ich habe auch schon mal über die Tierheim-Gassigehen-Aktion nachgedacht. Ist aber leider schwierig, da das nächste recht weit entfernt liegt und ich nicht sehr oft dort sein könnte.
Ansich aber eine tolle Idee, in vielerlei Hinschten sogar!

Es stimmt schon. Ich kann bei JEDER Rasse im Nachhinein immernoch eine Allergie entwickeln, zumal das Risiko bei mir als Allergiker ja sowieso erhöht ist…
Es ist nun mal nicht auszuschliessen. Aber auch bei einem Menschen, der keine Allergien hat, könnte man sagen, er solle es lieber lassen, denn er KÖNNTE ja durch den Kontakt eine entwickeln, was heutzutage oft der Fall ist.
Andererseits hört man auch immer wieder von Verbesserungen der Symtome und anderen positiven gesundheitlichen Aspekten durch die Haltung eines Hundes.

Es ist schade, dass Ihr jetzt nicht schreibt „Hol dir mal einen …! Das geht!“, aber das ist auch klar und ich habe es auch so befürchtet.
Letztendlich sprechen ja wirklich 2 sehr gute Gründe, nämlich meine eigene Gesundheit und das Wohl des Hundes, dafür, es zu lassen.

Selbst bei einem Labradoodle oder Cockoogle (oder wie sie alle heissen) ist es nicht ausgeschlossen. Daher werde ich den letzten Schritt in Angriff nehmen und 1-2 Allergologen aufsuchen, aber ich denke, dass gerade die das nicht gerne hören wollen.

Ich bedanke mich nochmals herzlich für Eure Mühe!!! :smile:

Hi Monique,

im Sinne des Hundes würde ich von einem „Hol dir mal einen…das geht“ abraten :wink: Allerdings würde ich Dir einfach raten, zu testen, denn ein Hund ist so was Tolles, dass sich da einige Strapazen lohnen. Ich denke übrigens, viele würden mir von meinem pferdigen Hobby abraten, wenn sie mich ab und zu im Sommer sehen könnten, wenn ich ziemlich schwer atmen kann und die Nase läuft und läuft… Dennoch: ein Verzichten gäbe es bei mir deshalb noch lange nicht, dafür sind mir meine 4-beinigen Freunde und der damit verbundene Spaß einfach viel zu wichtig :wink:
Wo wohnst Du denn - falls in der Nähe von Stuttgart könnte ich Dir jederzeit eine herzensgute Schäferhündin (mein Goldstück) zur Kontaktaufnahme anbieten. Vielleicht findet sich hier oder in einem Hundeforum eine ähnliche Möglichkeit, das wär dann doch auch keine schlechte Idee.

Liebe Grüße & viel Erfolg,
Claudi