bei der Diskussion über das Für und Wider von Laser-Operationen am Auge, sogenannte LASIK-OPs, zur Korrektur von Fehlsichtigkeit hört man von Gegnern jener Operationsmethode immer wieder das Argument: „Ich kenne selber einen Augenarzt und der hat mir im Vertrauen gesagt, dass weder er noch irgendein Kollege von ihm sich je einer Lasik-OP unterziehen würde, sondern alle Augenärzte, die er kennt, selber weiterhin lieber Brille oder Kontaktlinsen tragen - und da ist doch klar, was von Lasik-OPs zu halten ist.“
Jetzt möchte ich mal wissen: Ist das wirklich so? Gibt es wirklich keine (oder so gut wie keine) Augenärzte, die sich selber der Lasik-OP unterzogen haben, um ihre Fehlsichtigkeit loszuwerden?
Hi Jasper
Ich denke, da ist was dran.
Zumal „gereifte“ Kurzsichtige sowieso nicht allzu lange von der Laserei was haben, da sie ja meist bald ihre Alerssichtigkeit bekommen. Und wenn man dann endlich approbierter Facharzt ist, ist man ja nicht mer so jung, dass es sich noch lohnt, denn es ist nicht mehr weit hin bis zur beginnenden Alterssichtigkeit. Und beides zusammen kann man (noch) nicht weg lasern.
Mir z.B. würde das Lasern wenig bringen, weil ich ja eine Gleitsichtbrille brauche.
Eine Kollegin (Internistin) hat sch Lasern lassen und nun hat sie statt ihrer Kurzsichtigenbrille die Weitsichtbrille auf der Nase.
Gruß,
Branden
unter Kollegen ist man etwas offener, was die eventuellen Neben- und Nachwirkungen betrifft - außerdem benutzen die Kollegen selbst gelegentlich „In ganz, ganz seltenen Fällen kann es…“ und wissen daher auch, wie häufig „ganz, ganz selten“ auftritt.
Ich habe vor etlicher Zeit über eine Lasik-OP nachgedacht, hab mich dann aber dagegen entschieden - es wurden mir einfach zuviele ganz, ganz seltene Fälle und extreme Ausnahmen erwähnt. Da es aber inzwischen die genialen Night&Day-Linsen gibt (einmal im Monat wechseln), nutz ich die und hab mei Ruah ohne das Risiko einer OP.
BTW: vor Jahren war ich in einem Krankenhaus wegen übelster Magenschmerzen. Ein jeglicher, der mit einem Ultraschall auf meinem Bauch rumfuhrwerkte, teilte mir freundlich mit, daß ich ja sicher wüsste, daß ich Gallensteine habe und man hier im KH ganz tolle Gallenblasen-Entfernungen machen würde - sogar mit Knopfloch-Chirurgie… es war in der Woche, in der im Spiegel ein Artikel darüber stand, daß es bei Ärzten und deren Angehörigen nur halb soviele* Gallenblasen-Entfernungen gäbe, wie im Rest der Bevölkerung…
Meine Gallenblase hab ich noch aber die prophezeiten Probleme („Spätestens in einem Jahr haben Sie schlimme Koliken!“) blieben aus.
Gruß
Sibylle
* es sind mehr als halb soviele, aber eben deutlich weniger…
ganz ehrlich: Der Spiegel Artikel ist sowas von tendenziös, da helfen auch die paar (halben) Wahrheiten darin nicht.
Ich habe vor etlicher Zeit über eine Lasik-OP nachgedacht, hab
mich dann aber dagegen entschieden - es wurden mir einfach
zuviele ganz, ganz seltene Fälle und extreme Ausnahmen
erwähnt. Da es aber inzwischen die genialen Night&Day-Linsen
gibt (einmal im Monat wechseln), nutz ich die und hab mei Ruah
ohne das Risiko einer OP.
Wenn Du mit den Kontaktlinsen auskommst, dann ist das wirklich Klasse. Mir selber war das Gefummel mit den Dingern zu umständlich, und bei mir ist die LASIK ein voller Erfolg.
Übrigens: Mein Arzt (Prof. Knorz in Mannheim) ist selber gelasert, der Mann einer Arztkollegin dort ebenso.
Aber es geht ja auch die Sage, dass Ärzte grundsätzlich eher weniger zu einem Kollegen gehen, auch wenn es was ernsthaftes ist. Will man daraus nun tatsächlich ableiten, dass jedwede medizinische Behandlung durch einen Arzt nicht empfehlenswert ist?
Klar für mich ist nur: Wenn der Leidensdruck hoch genug ist, dann sollte man was unternehmen. Ob es nun eine Gallenblasenentfernung ist oder sonstwas.