Hallo Felix,
wichtig zu verstehen ist, das ein Burnout immer einen chemischen Hintergrund hat. Googel mal nach Selye, der hat wunderbar zu Stress und der möglichen Dekompensation geforscht.
Ich mail Dir mal einen Artikel dazu, wenn Du magst.
Die persönliche Erfahrung lehrt mich, dass es nie wieder wie früher wird, wenn es zu weit fortgeschritten ist, das es immer noch Begleitfaktoren gibt, die man herausfinden muss, sowohl im psychischen Bereich, als auch im körperlichen, und das man lernen muß, auf sich zu hören, ohne dieses zu übertreiben und in alles und jedes Zwicken gleich zu viel reinzuinterpretieren.
Als Beispiel: Wenn ich einen Unfall hatte und Schmerzen von Verletzungen habe, wird mich das alleine schon stressen. Finde ich jemanden, der mir die Unfallfolgen behandeln kann und somit die Schmerzen weniger werden, ist schon viel gewonnen, ich kann damit auch meine Reaktionsfähigkeit auf anderen Gebieten wiedergewinnen.
Oder mache ich eine Arbeit, die ich nicht will, egal, ob überfordert oder unterfordert, beides erhöht die Ausschüttung der "Stress"hormone, sollte ich das ändern, auch wenn erst mal nicht offensichtlich ist, wie das gehen soll (Einkünfte....)
Wer hat Erfahrungen bei der Bewältigung von beruflichen
Stress.
Keine Freude mehr und immer das Gefühl die Aufgaben nicht mehr
zu schaffen.
Immer schneller und mehr kommt dazu,mein Körper
will nicht mehr.
Verständlich, aber nur Dein Körper? Oder eigentlich Deine Seele?
Wo könntest Du ansetzen, um das zu entschleunigen?
Gibt es Dir bekannte Stellen für Beratung/Coaching/Supervision?
Gruß
Kathy