seit gestern Nachmittag schmerzt mein Schienbein bei Belastung ziemlich übel, wenn ich den Fuß anziehe, verstärkt sich der Schmerz.
Nach einer kleinen Suche im Netz, liegt die Vermutung nahe, daß ich eine Knochenhautentzündung (Periostitis) eingefangen habe.
Was, außer Ruhe, kann man tun, um diesem Übel schnellstmöglich beizukommen?
Ruhe ist in den nächsten Tagen nämlich eher schlecht möglich, weil beruflich, aber auch privat, einige Termine anliegen, wo ich mich ziemlich bewegen muß. Zwar kein Rennen, aber schon normales Gehen treibt mir nach einigen hundert Metern fast die Tränen in die Augen.
Fahrradfahren macht mir dagegen überhaupt nichts aus.
mir half es, die Schienbeinkante heiß abzutupfen, aber eben nur abtupfen, es gilt die Kontraktion als erste Gefäßreaktion mitzunehmen.
Außerdem half mir, die Quelle ausfindig zu machen, z.b. Schuhe, die Dir doch keinen richtigen Halt geben und Du sie unterbewusst zu sehr festhalten musst und es half mir bisher immer, meine Waden, also den Antagonisten zu dehnen und zu lockern. Versuch so gut wie möglich abzurollen und dafür beim nach vorne durchschwingen des Beines die Fußspitze nicht ganz so hoch zu ziehen (welches auch die Funktion dieses Muskels ist)
mir half es, die Schienbeinkante heiß abzutupfen, aber eben
nur abtupfen, es gilt die Kontraktion als erste Gefäßreaktion
mitzunehmen.
Probier ich mal.
Außerdem half mir, die Quelle ausfindig zu machen,
da hab ich einen Kandidaten. Vor ein paar Tagen (Sonntag) bin ich einen großen Hügel/kleinen Berg mit ziemlich ungeeineten Schuhen und Glatteis rauf und runtergetrippelt. Aber zwischen der Tour und dem auftreten der Symptome (Mittwoch) lagen ein paar Tage, ist das möglich?
Hast du Schmerzen an der Innen- oder an der Außenkante des Schienbeins?
Außen könnte es sich auch um einen simplen Muskelkater handeln - besonders wenn man als diesbezüglich wenig trainierter Mensch Berge rauf und runter rennt.
Wenn’s innen ist, liegt der Verdacht auf eine Beinhautentzündung oder (hoffentlich nur) -reizung nahe. Ich kenne das aus dem Sport. Es wird häufig durch schlechtes Schuhwerk beim Laufen (wenig gedämpft), durch zu viel Training auf Tartan- oder noch schlimmer: Mondolaufbahnen (die schwingen leicht und es gibt bei jedem Schritt einen Schlag zurück bzw. sie sind einfach zu hart für’s häufige Training) oder auch ganz simpel durch zu hohe Belastung für den derzeitigen Trainingszustand hervorgerufen.
Ich hatte diese Probleme vor allem als ich begann, meine Trainingsintensität stark zu erhöhen.
Laut meiner Trainerin gibt es neben dem empfohlenen heiß Abtupfen und besserem Schuhwerk fast gar nix. Voltaren oder Heparinsalben (vom Arzt verschreiben lassen - dann kriegst du auch stärkere!) sollen gut sein. Ansonsten wirklich nur Geduld und Stillhalten. Und in Zukunft - solltest du solche Belastungen öfter haben, oder vielleicht auch Läufer sein - gut in den Körper reinhören. Beinhaut-Sachen sind tückisch: Durch die gute Durchblutung während des Trainings spürt man den Schmerz gerade WÄHREND der Belastung nicht. Dafür tritt er unmittelbar danach umso stärker wieder auf. Also: Soweit möglich alle unnötigen Belastungen und Erschütterungen vermeiden, auch wenn sich’s während der Belastung so anfühlt als ob die Schmerzen komplett weg wären.
Hast du Schmerzen an der Innen- oder an der Außenkante des
Schienbeins?
einigermaßen vorne bis leicht nach außen.
Außen könnte es sich auch um einen simplen Muskelkater handeln
besonders wenn man als diesbezüglich wenig trainierter
Mensch Berge rauf und runter rennt.
Davon gehe ich mittlerwile auch aus. Es ist schon besser geworden und sollte es übers Wochenende nicht verschwinden, werd ich meinen Arzt besuchen gehen.
Aber zwischen der Tour und dem auftreten der Symptome (Mittwoch) :lagen ein paar Tage, ist das möglich?
Sonntag bis Mittwoch, passt fast wie die Faust aufs Auge. 2 bis 3 Tage später können Zerrungen, Prellungen, Muskelkater u.ä. Ihre Symtpome voll ausbreiten.
Dann besser Dich mal weiterhin!
Schönes Wochenende!
Kathy