Kampfsport bei Kopf- und Halswirbelsäulenschäden

Hallo zusammen,

ich hatte vor über acht Jahren einen Verkehrsunfall.

Folgen dessen sind: mein 7. Halswirbel erlitt eine Fraktur. Der Halswirbel 7 ist wohl seitdem mit dem 6. teilweise verknöchert. Um diesen 7. Halswirbel ist der Spinal-/Wirbelkanal verengt. Auf den MRT-Bildern ist eine weiße Stelle an der Verengung (Narbengewebe!?) zu sehen. Seit acht Jahren ist der Befund dieser Stelle regelrecht. Es hat sich also nichts verschlechtert. Ich habe keinerlei neurologischen Defizite. Ich kann Arme, Hände, Finger, Beine, Füße, Zehen einwandfrei unabhängig voneinander einzeln ohne Probleme bewegen. Darüber hinaus wurde damals ein Blutgerinnsel entfernt. Des Weiteren bildete sich eine sinus cavernosus Fistel in der linken Gehirnhälfte, welche operativ mit über 2 m Titancoils verschlossen wurde.

Jetzt möchte ich gerne wissen, ob Kampfsport, besonders in Bezug auf Sparring und Hebeltechniken, schädigend für MEINEN Kopf und MEINEN Hals ist!?

Sind eigentlich ständige Schläge auf den Kopf nicht gesundsschädlich?

Bitte um eure Meinungen.

Vielen Dank im Voraus.

Schöne Grüße

Hallo,
es gibt auch noch ungefährlichere Sportarten, womit Du Dir nicht schaden kannst.
Wieso suchst Du das Risiko? Geht es Dir schon wider zu gut?
Sei froh, daß Du wieder so gut von den Ärzten zusammengeflickt wurdest und zerstör ihre Arbeit nicht mutwillig.

Alles gute,
Rosa

Die Fraktur wurde damals gar nicht diagnostiziert und somit nicht behandelt. Aber das konntest du nicht wissen!

Erst zwei Jahre später wurde ich erneut von einem anderen Orthopäden diesbezüglich noch einmal und dieses Mal genauer untersucht, weil ich unter ständigen Rücken- bzw. Nacken- und Schulterschmerzen litt.

Ich fing damals nach dem Unfall und dem 8tägigen Krankenhausaufenthalt irgendwann wieder an Fußball zu spielen und regelmäßig Muskelaufbautraining zu betreiben, bei welchem ich allerdings Übungen gemacht habe, die ich heute nicht mehr mache, weil ich sie nicht machen sollte. Nach dem Befund hörte ich mit Fußball auf und verzichtete auf manche Übungen. Wer weiß, vielleicht würde es mir heute noch besser gehen, denn es geht mir soweit echt gut, wenn ich nie wieder Fußball gespielt hätte und auch auf manche Übungen beim Hanteltraining verzichet hätte?!

Letztlich bin ich froh, dass die Fraktur nicht diagnostiziert wurde. Vielleicht hätten die Ärzte mich operiert. Und wir alle können uns denken, wie eine solche OP ausgehen kann!? Letztlich bin ich aber auch wütend - wütend auf mich. Denn ich habe damals selbstverschuldet den Autounfall gebaut. Glücklicherweise ist keine andere Person zu Schaden gekommen!

Im Laufe der Jahre habe ich mehrere Orthopäden, Sportmediziner, Neurochirurgen, Neurologen aufgesucht. Bis auf einen Arzt, haben mir alle von einer solchen OP abgeraten. Diese wäre nur notwendig, wenn neurologische Defizite auftreten würden … Der eine Arzt (Neurochirurg) schaute sich damals vielleicht drei Sekunden die MRT-Bilder an und meinte: „An Ihrer Stelle, würde ich mich sofort operieren lassen.“ Vielen Dank. Solche Ärzte würden evtl. vielleicht eine solche OP gut hinbekommen!? Aber für was …? Ich war damals kurz davor, mich freiwillig unters Messer zu legen, weil mir gesagt wurde, dass ich nach dem Eingriff wieder zu 100 % sportfähig wäre. Für einen Sportler natürlich ein Anreiz. Doch die Vernunft und vielleicht auch Angst haben gesiegt. Ich treibe regelmäßig weiterhin Muskelaufbautraining, ich jogge und fahre Fahrrad. Wobei ich natürlich weiß, dass ich, wie mir mal von einem anderen Arzt gesagt wurde, z. B. wie ein Diabetiker leben sollte, muss und auf manche Dinge verzichten sollte, muss. Natürlich ist die Gefahr für mich erhöht, irgendwelche schwereren Folgen davonzutragen, wenn ich beim Joggen oder Fahrrad fahren stürze. Aber die Gefahr besteht letztlich für jeden! Ich könnte beim wilden Sex aus dem Bett fallen und mir dabei das Genick brechen. Ich bin nur froh, dass ich nicht so der Hausmann bin, denn die meisten Unfälle passieren ja im Haushalt.